| Peter Kaehlitz | ||
Kaehlitz (rechts) 1988 | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 6. Oktober 1959 | |
| Größe | 185 cm | |
| Position | Stürmer | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| –1979 | BFC Dynamo (NWOL) | |
| 1979–1985 | SG Dynamo Fürstenwalde | 131 (71) |
| 1986–1988 | BFC Dynamo | 9 (5) |
| 1986–1988 | BFC Dynamo II | 47 (26) |
| 1988–1989 | SG Dynamo Fürstenwalde | 60 (30) |
| 1990 | BSG Stahl Brandenburg | 2 (0) |
| 1990–1992 | Hertha BSC | 1 (1) |
| 1990–1992 | Hertha BSC Amateure | |
| 1992–1995 | Hertha Zehlendorf | 89 (48) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2017– | FSV Union Fürstenwalde (Co-Trainer) | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Peter Kaehlitz (* 6. Oktober 1959) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. In der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballs, der Oberliga, spielte der Stürmer für den BFC Dynamo und die BSG Stahl Brandenburg. Der Stürmer war in den 1980er-Jahren dreimal Torschützenkönig der zweitklassigen Liga.
Peter Kaehlitz ging im Sommer 1979 von der Nachwuchsoberligamannschaft des BFC Dynamo innerhalb der Sportvereinigung Dynamo zum Zweitligisten SG Dynamo Fürstenwalde. Begonnen hatte er zuvor bei der SG Dynamo Berlin Mitte mit dem Fußball, von der er 1974 in den Nachwuchs des BFC gewechselt war. In Fürstenwalde entwickelte er sich in der Liga Anfang der 1980er-Jahre mehr und mehr zum Torjäger. In den Spielzeiten 1981/82 und 1984/85 gewann er jeweils den Titel des Torschützenkönigs in seiner Staffel und bot sich somit für die Oberliga an. Im Winter 1985/86 delegierten ihn die Verantwortlichen zurück zum BFC Dynamo. Kaehlitz konnte sich im Team des DDR-Rekordmeisters gegen die etablierten Offensivspieler, darunter Andreas Thom und Rainer Ernst, später auch Thomas Doll, langfristig nicht durchsetzen.
Ein Highlight seiner Erstligakarriere setzte Kaehlitz auf dem Weg zum 8. Titel des BFC, an dem er mit vier Treffern in sieben Spielen nach seinem Wechsel aus Fürstenwalde beteiligt war, am 19. Spieltag der Oberligasaison 1985/86. Beim 5:2-Heimsieg im Spitzenspiel gegen die SG Dynamo Dresden, vor diesem Spieltag noch Tabellenzweiter, traf Kaehlitz dreimal in Folge. Ein lupenreiner Hattrick war es durch die zwischen seinem 3:0 (42. Minute) und 4:0 (48. Minute) liegende Halbzeitpause nicht, aber das Fachblatt fuwo nominierte ihn als einen der beiden „Spieler des Tages“ in dieser Runde. 1986/87 kam er nicht im Oberligakollektiv der Berliner zum Einsatz, aber am 10. Titel 1987/88 wirkte er mit zwei Partien und einem Treffer noch einmal mit. In diesem Spieljahr verzeichnete er im Cup der Landesmeister auch seinen einzigen Europapokaleinsatz für den BFC. Mit insgesamt lediglich neun Einsätzen in gut zwei Jahren kehrte der Angreifer im Frühjahr 1988 wieder nach Fürstenwalde zurück. In der BFC-Reserve hatte er seinen Torriecher zuvor jedoch stets regelmäßig bewiesen.
Nachdem Kaehlitz in Fürstenwalde in der Spielzeit 1988/89 abermals Torschützenkönig der DDR-Liga wurde, wechselte er erneut in die DDR-Oberliga zur BSG Stahl Brandenburg. Mit zwei Einsätzen verfehlte er im Oberhaus den Durchbruch auch hier. 1990 wechselte er zu den Amateuren von Hertha BSC, wo er in der Fußball-Oberliga Berlin 1990/91 ebenfalls zu den besten Torjägern in der drittklassigen Amateur-Oberliga zählte.
Im Hertha-Profikader wurde Kaehlitz im August 1991 bei der 1:3-Niederlage gegen den VfL Osnabrück einmal eingesetzt. Debüt und Abschied im Unterhaus in diesem Spiel waren bemerkenswert: Einwechslung in Minute 65 und Treffer in Minute 76, wobei er „Sekunden später wegen einer Tätlichkeit an Ralf Voigt vom Platz“ flog. Zwischen 1992 und 1995 ließ er seine Laufbahn im regionalen Fußball, zunächst in der Oberliga und dann in der neugeschaffenen Regionalliga, bei Hertha Zehlendorf ausklingen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kaehlitz, Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 6. Oktober 1959 |