Petrus Egerer, OSB (* 3. Dezember 1820 in Tepl; † 17. Februar 1897 in Salzburg) war Benediktinermönch der Stiftes St. Peter in Salzburg, Seelsorger und katechetischer Schriftsteller.
Er trat im September 1843 in die Benediktinerabtei St. Peter (Salzburg) ein, legte am Hochfest der Immakulata im Jahr 1844 die Profess ab und wurde am 31. Juli 1847 zum Priester geweiht. Er wirkte von 1848 bis 1849 als Kooperator und Katechet in Abtenau, 1849–1862 war er Seelsorger der Benediktinerinnen am Salzburger Nonnberg. In die Nonnberger Jahre (von 1853 bis 1869) fiel auch seine engagierte Tätigkeit als Inspektor im nahe gelegenen Knabeninstitut Edmundsburg am Mönchsberg; dort wohnten und lernten mehr als 100 Schüler. Egerer verfasste zahlreiche Schriften für den Religionsunterricht. 1862–1869 diente er dem Stift St. Peter als Ökonom, bis er 1869 nach Dornbach in Wien versetzt wurde. Dort wirkte er bis 1889 als Pfarrer. Seinen Lebensabend verbrachte er (1889–1897) als Subprior in St. Peter.
Bei der Trauerfeier erschienen außergewöhnlich viele Geistliche und Schüler. Weihbischof Katschthaler, Domdechant Blasius Holaus, Franziskaner und Kapuziner aus den Salzburger Konventen, Regens Alois Kalhofer vom Erzbischöflichen Gymnasium Borromäum, Bezirkshauptmann Weber, Landesschulinspektor Alois Luber, Kreuzschwestern von der Edmundsburg, Lazaristenpatres und viele andere nahmen daran teil.
| Personendaten | |
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| NAME | Egerer, Petrus |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Benediktiner und Religionspädagoge |
| GEBURTSDATUM | 3. Dezember 1820 |
| GEBURTSORT | Teplá |
| STERBEDATUM | 17. Februar 1897 |
| STERBEORT | Salzburg |