| Pfalz-Ardenner | |
|---|---|
| Wichtige Daten | |
| Hauptzuchtgebiet: | Rheinland-Pfalz-Saar |
| Stockmaß: | 152 bis 162 cm |
| Farben: | Füchse, Braune, Rappen, Schimmel |
| Haupteinsatzgebiet: | Arbeitspferd, Freizeitpferd |
Der Pfalz-Ardenner ist eine vergleichsweise junge Pferderasse, die um 1900 entstand. Die züchterische Basis der Rasse Pfalz-Ardenner war und ist auch heute noch durch Zuchttiere der französischen Kaltblutrassen, wie insbesondere Lothringer, Comtois und Ardenner, sowie durch Belgier, Rheinisch-Deutsches Kaltblut und Süddeutsches Kaltblut gekennzeichnet. Die Reinzucht war von Beginn an kein Dogma. Das Zuchtbuch des Pfalz-Ardenner ist seit jeher offen gewesen. In den nunmehr zurückliegenden rund 100 Jahren Pfalz-Ardenner-Zucht im Zuchtgebiet Rheinland-Pfalz-Saar orientierte sich die züchterische Arbeit klar am Zuchtziel und nutzte die Vorzüge der genannten Rassen, um zu einem Kaltblüter zu kommen, der gefragt und somit verkaufbar ist. Bei der Hereinnahme der Veredlerrassen ist dem Erhalt der rassespezifischen Merkmale des Pfalz-Ardenners in besonderem Maße Rechnung zu tragen. Vor dem Hintergrund der Konsolidierung der Rasse des Pfalz-Ardenners sieht das aktuelle Zuchtprogramm vor, dass ab dem Geburtsjahrgang 2008 ein Pfalz-Ardenner mindestens ein Elternteil der Rasse Pfalz-Ardenner vorweisen muss.
Gezüchtet wird ein vielseitig verwendbares, leichtes bis mittelschweres Kaltblutpferd mit raumgreifendem und lockerem Bewegungsablauf. Auf Umgänglichkeit, Ausgeglichenheit und Leistungsbereitschaft sowie Leistungsfähigkeit wird besonderer Wert gelegt.
2022 gab es in Deutschland 27 eingetragene Pfalz-Ardenner Zuchtstuten und 5 registrierte Fohlen.