Pflochsbach

Pflochsbach
Koordinaten: 49° 58′ N, 9° 36′ OKoordinaten: 49° 57′ 46″ N, 9° 36′ 3″ O
Höhe: 193 m ü. NHN
Fläche: 1,93 km²
Einwohner: 475 (1. Jan. 2020)
Bevölkerungsdichte: 246 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 97816
Vorwahl: 09352
Pflochsbach
Pflochsbach

Pflochsbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Lohr am Main im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern. Die Gemarkung Heßlar hat eine Fläche von 1,93 km². Sie ist in 969 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1991,74 m² haben.

Lage

Der Ort liegt am Main auf 158 m ü. NHN an der Kreisstraße MSP 22 zwischen Waldzell und Sendelbach.

Geschichte

Pflochsbach wurde 1192 erstmals urkundlich erwähnt.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde die Ruralgemeinde Pflochsbach gebildet. Am 1. Januar 1978 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Lohr am Main eingemeindet. Pflochsbach hatte 2020 475 Einwohner bei steigender Tendenz.

Vereine

Pflochsbach hat sechs Vereine:

Veranstaltungen

Der Dorfkalender und die Internetseite werden vom Vereinsring gepflegt.

Zu den Festen im Dorf gehören:

Pfarrheim

In den Jahren 2014 und 2015 wurde das Pfarrheim renoviert und am 19. Juli 2015 wiedereröffnet.

Freizeit

Pflochsbach liegt am Ostufer des Mains. Die Hänge des Dorfes liegen in Richtung Westen und damit oft bis Abends in der Sonne. Am Ufer befinden sich eine Liegewiese, ein Basketballplatz, und Kinderspielplätze. Der an den Ort grenzende Streckenabschnitt des Mains ist der längste zusammenhängende Wassersportabschnitt in Süddeutschland ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Die kleine Slipanlage befindet sich nördlich der Liegewiese.

Siehe auch

Commons: Pflochsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Pflochsbach. Lohr am Main, abgerufen am 15. Juli 2026.
  2. ↑ Stadt Lohr a.Main, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 5. Januar 2025.
  3. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Januar 2026.
  4. ↑ Höhenlinienbild auf dem BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise).
  5. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 763 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).