| Wanzenfliegen | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Phasiinae | ||||||||||||
| Robineau-Desvoidy, 1830 |
Die Wanzenfliegen (Phasiinae) bilden die kleinste von 4 Unterfamilien der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon geht auf den französischen Entomologen André Jean Baptiste Robineau-Desvoidy im Jahr 1830 zurück.
Die Phasiinae stellen eine morphologisch diverse Gruppe dar und enthalten fast keine Raupenfliegen mit kräftigen Borsten (Setae). Phylogenetische Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Phasiinae eine monophyletische Gruppe darstellen. In den letzten Jahren wurden aufgrund molekularbiologischer Ergebnisse eine Reihe von Gattungen ausgegliedert, während andere in die Unterfamilie eingegliedert wurden. Die Unterfamilie umfasst etwa 100 Gattungen mit etwa 620 Arten. Dies entspricht etwa 7 Prozent der Gesamtartenzahl der Tachinidae.
Die Unterfamilie Phasiinae ist kosmopolitisch verbreitet.
Die Lebensweise der Tribus Strongygastrini weicht von den anderen Tribus der Unterfamilie ab. Für die Phasiinae ohne den Strongygastrini gilt: Es handelt sich um Endoparasitoide mit Wanzen (Heteroptera) als Wirte. Die weiblichen Wanzenfliegen verfügen über einen Legestachel, mit dem sie ihre Eier in das Körpergewebe ihrer Wirte stechen können. Die Eier sind bei der Ablage noch unreif. Die Dipterenlarven entwickeln sich im Wirt und ernähren sich von dessen Körperflüssigkeiten. Da eine Reihe der betroffenen Wanzen als Schädlinge gelten, sind ausgewählte Arten der Wanzenfliegen für den Einsatz in der biologischen Schädlingsbekämpfung von Interesse.
Die Unterfamilie Phasiinae wird in folgende 10 Tribus gegliedert:
Gattungen ohne Tribuszuordnung: