| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Phenosafranin | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C18H15N4Cl | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
grünlich schimmernder Feststoff | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 322,79 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
>300 °C | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Phenosafranin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Safranine.
Phenosafranin kann durch Reaktion von Anilin mit p-Phenylendiamin und anschließende Reaktion mit Salzsäure gewonnen werden. Daneben sind noch weitere Syntheseverfahren bekannt.
Allgemein sind Phenosafranin-Farbstoffe die Endprodukte der Oxidation von Mischungen aus p-Phenylendiaminen und primären Arylaminen sowie der Einwirkung von Wärme auf Mischungen aus Aminoazoarenen und primären Arylaminen. Obwohl Phenosafranin-Farbstoffe bereits seit 1859 kommerziell genutzt wurden, wurde die reine Ausgangsverbindung erstmals um 1880 von Otto Witt isoliert.
Phenosafranin ist ein grünlich schimmernder Feststoff, der schwer löslich in Wasser ist. Seine Lösung in Wasser nimmt eine rote Farbe an.
Phenosafranin wird in der Biologie als roter Farbstoff zur Färbung von Zellkernbestandteilen eingesetzt. In Verdünnung von 0,1–0,2 % in einer wässrigen Lösung wird es als Redoxindikator und als Komplexindikator in der Titrimetrie zur Bestimmung von Eisen(III) verwendet.