Philipp Fussenegger

Philipp Fussenegger (2017)

Philipp Fussenegger (* 27. Oktober 1989 in Dornbirn) ist ein österreichischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Fotograf. Fussenegger ist außerdem Geschäftsführer der Filmproduktionsfirma Funfairfilms.

Werdegang

Nach einer Ausbildung für Klassisches Klavier am Musikkonservatorium in Feldkirch begann Philipp Fussenegger 2008 eine Tätigkeit als Fotograf und Texter in der Werbebranche.

2010 absolvierte er ein „Bachelor of Arts Regiestudium“ in Salzburg und danach studierte er bis 2015 an der Kunsthochschule für Medien in Köln, wo er seinen Diplomfilm Henry drehte. Henry ging 2017 unter dem Label „Österreichische Kurzfilmschau 2017“ der Akademie des Österreichischen Films international auf Tour.

2016 schrieb, inszenierte und produzierte er mit Funfairfilms die Episode Geld spielt keine Rolex für die geplante Comedy-TV-Serie Die Schilehrer. Diese sorgte für Kritik im österreichischen Vorarlberg.

Auch als Produzent konnte Fussenegger mit dem Film Bester Mann, den er in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln produzierte, einen ersten Erfolg landen. Bester Mann wurde zuletzt auf dem Max-Ophüls-Preis als „Bester Mittellanger Film“ ausgezeichnet.

2021 eröffnete Fussenegger in Berlin das erste immersive Puppenbordell Cybrothel.

Teddy-Verleihung an Judy Landkammer und Philipp Fussenegger (2024), am Mikro Peaches

Im Jahr 2024 feierte der Film Teaches of Peaches, unter der Regie von Philipp Fussenegger und Judy Landkammer, seine Weltpremiere auf der Berlinale in der Kategorie Panorama. Der Film porträtiert die kanadische Sängerin Meryl Nisker, besser bekannt als Peaches. Teaches of Peaches wurde mit dem Teddy Award als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Fusseneggers Dokumentarfilm KitKatClub – Kinks of Berlin über Gäste und Betreiber des Berliner KitKatClubs entstand als Produktion von Avanti Media Fiction in Koproduktion mit Funfairfilms und dem ZDF im Rahmen von Das kleine Fernsehspiel. Er hatte am 6. März 2026 in der Sektion Open Horizons des 28. Thessaloniki International Documentary Festival Weltpremiere und lief anschließend beim CPH:DOX in Kopenhagen. Beim Porn Film Festival Vienna 2026 war er Abschlussfilm und wurde als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Der deutsche Kinostart im Verleih von Farbfilm folgte am 10. September 2026.

Filmografie

Auszeichnungen

Rezensionen

Commons: Philipp Fussenegger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Philipp Fussenegger – Filmportal.de
  2. ↑ Claudia Larcher gewinnt Vorarlberger Kulturpreis (23. November 2018)
  3. ↑ FIRST STEPS Award 2016 für "Henry" von Philipp Fussenegger
  4. ↑ CONTACT | FUNFAIRFILMS. Abgerufen am 9. Februar 2024.
  5. ↑ Von der Sprache des Films (13. März 2014)
  6. ↑ DIE SCHILEHRER DREHSTART : APRIL 2016
  7. ↑ funfairfilms: Die Schilehrer. Abgerufen am 1. Januar 2018.
  8. ↑ "Die Schilehrer" erzürnt den Arlberg – Die Reaktionen auf den Film (18. Februar 2018)
  9. ↑ News KHM. Abgerufen am 1. März 2018.
  10. ↑ Creators – Cybrothel. Abgerufen am 10. Juli 2021.
  11. ↑ Philipp Fussenegger| Regisseur, Autor, Produzent | Cinema Next. Abgerufen am 10. Juli 2021 (deutsch).
  12. ↑ "Teaches of Peaches" – Doku über Musikerin Peaches feiert Premiere bei Berlinale | Interview. Abgerufen am 23. März 2024.
  13. 1 2 KitKatClub – Kinks of Berlin. In: filmportal.de. Abgerufen am 1. Oktober 2026.
  14. ↑ KitKatClub – Kinks of Berlin. In: Thessaloniki Film Festival. Abgerufen am 1. Oktober 2026 (englisch).
  15. ↑ KitKatClub – Kinks of Berlin. In: CPH:DOX. Abgerufen am 1. Oktober 2026 (englisch).
  16. ↑ Marian Wilhelm: Von Naturpornos bis Animation: Das Porn Film Festival Vienna startet. In: Der Standard. 14. April 2026, abgerufen am 1. Oktober 2026.
  17. 1 2 KitKatClub – Kinks of Berlin. In: queer.de. 3. September 2026, abgerufen am 1. Oktober 2026.
  18. ↑ Kulturpreis Vorarlberg. Abgerufen am 7. Dezember 2018.
  19. ↑ Nominierten Österreichischer Filmpreis 2019. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. November 2019; abgerufen am 7. Dezember 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  20. ↑ I AM THE TIGRESS. Abgerufen am 24. März 2024.
  21. ↑ Berlinale 2024: Preise. Abgerufen am 23. März 2024.
  22. ↑ dpa: 74. Berlinale: Doku „Teaches of Peaches“ mit Teddy Award ausgezeichnet. 23. Februar 2024, abgerufen am 23. März 2024.
  23. ↑ Michael Wopperer: 5 Nachwuchsfilmemacher für die Zukunft des deutschen Kinos. br.de, 20. September 2016, abgerufen am 20. September 2016.
  24. ↑ Jurybegründung des Max-Ophüls-Preis. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2018; abgerufen am 1. Mai 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  25. ↑ I AM THE TIGRESS gewinnt den Preis „Best Documentary Film 2021“ @PFF | FUNFAIRFILMS. Abgerufen am 24. März 2024.
  26. ↑ Members of the Jury: Cerise Howard: Program Director of the Melbourne Queer Film Festival and Co-founder of the Czech and Slovak Film Festival of Australia. Diego Armando Aparicio: Founder and artistic director of Queer Wave: the Cyprus LGBTQIA+ Film Festival. Kami Sid: Transgender activist and artist from Karachi. She is also a Coordinator at Humraz Male Health Society, working for HIV/AIDS and Mental Health, and has been working with Aks International Minorities festival as a head of Karachi chapter. Luís Fernando Moura: Curator, film researcher, audience designer and Developer of the platform fuga, aimed at the intercontinental exchange of dissident film. Vic Carmen Sonne: Actress and writer: Begründung der Jury. Februar 2024, abgerufen am 22. März 2024.