Philippe Descola

Philippe Descola

Philippe Descola (* 19. Juni 1949 in Paris) ist ein französischer Anthropologe. Er ist als Professor mit der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) sowie dem Collège de France in Paris verbunden.

Leben

Descola ist Absolvent der École normale supérieure Lettres et sciences humaines (ENS LSH) und begann zuerst mit einem Studium der Philosophie. Später wurde er Student beim französischen Anthropologen Claude Lévi-Strauss.

Descola wurde durch seine Studien über die Shuar, eine Gruppe Jivaro-sprechender Indianer im Urwald des Amazonasgebietes von Ecuador und Peru, bekannt. Diese begannen 1976 und wurden aus Mitteln des Centre national de la recherche scientifique (CNRS) finanziert. Die nächsten zwei Jahre lebte er bei den Achuar im Amazonasbecken. Seit dem Jahr 1987 ist er Professor an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris.

Descola ist heute (2012) Professor für Anthropologie der Natur am Collège de France in Paris. Seine Ehefrau ist die Anthropologin Anne-Christine Taylor.

Auszeichnungen

Werke

Literatur

Dokumentation

Commons: Philippe Descola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Mitgliedsprofil in der British Academy (Memento des Originals vom 9. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Newly elected members, April 2012 (Memento des Originals vom 24. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 96 kB)
  3. ↑ Cosmos Prize: The Prizewinner 2014. (Memento des Originals vom 15. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Auf: expo-cosmos.or.jp, eingesehen am 25. September 2015
  4. ↑ Nach der Natur, FAZ 8. Oktober 2011, S. 34