Pillmersreuth Stadt Schwarzenbach am Wald | |
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| Koordinaten: | 50° 16′ N, 11° 40′ O |
| Höhe: | 649 (645–669) m ü. NHN |
| Einwohner: | 38 (31. Dez. 2020) |
| Postleitzahl: | 95131 |
| Vorwahl: | 09289 |
Lage von Pillmersreuth in Schwarzenbach am Wald
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Ortsansicht von Pillmersreuth | |

Pillmersreuth ist ein Gemeindeteil der Stadt Schwarzenbach am Wald im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Pillmersreuth liegt in der Gemarkung Döbra.
Das Dorf liegt am Nordwesthang des Rauhenberges (707 m ü. NHN) in der Quellmulde des Baiergrüner Baches. Von Pillmersreuth aus reicht der Blick über das weitgeschwungene Bachtal bis Schauenstein. Nordöstlich des alten Ortskerns ist südlich des Waldrands eine ausgedehnte Feriensiedlung entstanden, daneben gibt es im Ort einige Ferienwohnungen und -häuser. Die Staatsstraße 2194 führt an Rauhenberg vorbei nach Einzigenhöfen (1 km östlich) bzw. nach Thron (1,3 km nördlich).
Westlich der nach Döbra führenden heutigen Staatsstraßen und am Hang des Rauhenberges verlief einstmals die Grenze zwischen dem Hochstift Bamberg und dem Markgraftum Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Pillmersreuth aus neun Anwesen (1 Hof, 1 Dreiviertelhof, 3 Halbhöfe, 3 Viertelhöfe, 1 Tropfhaus). Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bambergische Centamt Enchenreuth. Das bambergische Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr sämtlicher Anwesen.
Von 1802 bis 1810 unterstand Pillmersreuth dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Pillmersreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Döbra und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Döbra zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Pillmersreuth am 1. Mai 1978 nach Schwarzenbach eingegliedert.
| Jahr | 1819 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2020 |
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| Einwohner | 61 | 84 | 93 | 96 | 78 | 76 | 53 | 47 | 40 | 38 | 38 |
| Häuser | 11 | 12 | 11 | 11 | 10 | 31 | |||||
| Quelle |
Pillmersreuth ist evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zur Kirchengemeinde St. Bartholomäus (Döbra), die im 19. Jahrhundert zur Pfarrei erhoben wurde.