| PIRSCH | |
|---|---|
| Beschreibung | Jagdmagazin |
| Verlag | dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag |
| Hauptsitz | München |
| Erstausgabe | 1948 |
| Erscheinungsweise | 22-mal im Jahr |
| Verbreitete Auflage | 23.714 Exemplare |
| (IVW Q1/2026) | |
| Chefredakteur | Martin Weber |
| Geschäftsführer | Christian Schmidt-Hamkens (Sprecher), Günter Betz, Stefan Ortmann |
| Weblink | pirsch.de |
| ISSN (Print) | 0340-7829 |
| ISSN (online) | 1437-4420 |
PIRSCH (Eigenschreibweise PIRSCH) ist eine deutschsprachige Jagdmedienmarke des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag. Zur Marke gehören neben dem Printmagazin das Online-Portal pirsch.de, Newsletter, weitere digitale Angebote, Social-Media-Angebote und Sonderhefte. Chefredakteur ist seit September 2020 Martin Weber.
PIRSCH erscheint in ihrer gedruckten Ausgabe 22 Mal jährlich. Die verbreitete Auflage lag laut IVW im 1. Quartal 2026 bei 23.714 Exemplaren. pirsch.de erzielt eine Reichweite von rund 3 Mio. Page Impressions pro Monat (IVW 8/2025). Als Hauptverbreitungsgebiet der gedruckten Ausgabe nennt der Verlag Süd- und Westdeutschland, sowie die Schweiz und Österreich. pirsch.de wird laut dlv weltweit gelesen.
Inhaltlich behandelt die Marke Themen aus Jagd, Wild und Natur. Nach der offiziellen Markenbeschreibung informiert PIRSCH über aktuelle Entwicklungen, beantwortet Fragen aus dem jagdlichen Bereich und gibt praktische Hinweise rund um die Jagd. Das Angebot richtet sich vor allem an aktive Jägerinnen und Jäger sowie Personen in der jagdlichen Ausbildung, darüber hinaus aber auch an Jagd- und Naturinteressierte.
Das Printmagazin legt den Schwerpunkt auf jagdpraktische Inhalte, Reportagen, Tests und Fachinformationen. Hinzu kommen Beiträge zu jagd- und waffenrechtlichen Fragen sowie aktuellen politischen Entwicklungen. Ergänzt wird das Angebot durch Service- und Ratgeberinhalte für an Jagd- und Naturthemen interessierte Leserinnen und Leser.
Das Onlineportal pirsch.de ergänzt das Printmagazin um tagesaktuelle Berichterstattung und digitale Fachinhalte zu Jagd, Wild und Natur.
Zum Angebot gehören außerdem Sonderhefte, darunter die Reihe "PIRSCH-Jungjäger" sowie fachliche Schwerpunkthefte wie "Rehwild", "Pirschzeichen", "Erste Hilfe beim Hund" und "Lockjagd".
Zu den digitalen Angeboten gehören das Onlineportal pirsch.de, PIRSCH +, die digitale Ausgabe des Printmagazins, sowie mehrere Newsletter und Social-Media-Kanäle. Auf der offiziellen Markenseite werden die Newsletter "PIRSCH Aktuell" und "PIRSCH Jagdpraxis & Ausrüstung" genannt.

Die erste Ausgabe der PIRSCH erschien im Jahr 1948, zwei Jahre nach Gründung des herausgebenden Bayerischen Landwirtschaftsverlags (BLV) durch den Bayerischen Bauernverband. In den ersten zwei Jahrzehnten bestimmte Hauptschriftleiter Hermann Sandmann die Richtung des Blattes. Von 1970 bis 1987 war Walter Helemann Hauptschriftleiter. 1973 wurde die Zeitschrift „Der Deutsche Jäger“ (Erstausgabe 1879) in die PIRSCH eingegliedert, die das ehemalige „offizielle Organ der pfälzisch bayrischen Jagdschutz-Vereine“ darstellte. Danach war Michael Lewicki bis zu seinem Tod 1998 Chefredakteur. Ihm folgte Jost Doerenkamp, der diese Position von 1998 bis 2011 innehatte. 2011 übernahm Sascha Numßen die Chefredaktion; Doerenkamp wechselte in die Herausgeberschaft. Seit September 2020 ist Martin Weber Chefredakteur der PIRSCH.