| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 18′ N, 12° 36′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Altötting | |
| Höhe: | 450 m ü. NHN | |
| Fläche: | 52,62 km² | |
| Einwohner: | 2432 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 46 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 84568 | |
| Vorwahlen: | 08635, 08728 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AÖ, LF | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 71 127 | |
| LOCODE: | DE P9B | |
| Gemeindegliederung: | 134 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schulstraße 12 84568 Pleiskirchen | |
| Website: | www.pleiskirchen.de | |
| Erster Bürgermeister: | Fabian Kolm (CSU, JL, BL) | |
| Lage der Gemeinde Pleiskirchen im Landkreis Altötting | ||


Pleiskirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting mit den Hauptorten Pleiskirchen, Wald bei Winhöring und Nonnberg. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Pleiskirchen.
Pleiskirchen liegt im Hügelland des Isar-Inn-Hügellands, 15 km nördlich von Altötting. Die Gemeinde ist die nördlichste und flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis Altötting. Sie grenzt an den Landkreis Mühldorf am Inn im Westen und den niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn im Osten.
Es gibt 134 Gemeindeteile:
Pleiskirchen gehörte zum Rentamt Burghausen und Landgericht Neuötting des Kurfürstentums Bayern. Das Erzstift Salzburg übte jedoch mittels der Obmannschaft Pleiskirchen bis zu seiner Aufhebung 1803 die niedere Gerichtsbarkeit über seine hiesigen Untertanen aus.
Mit dem zweiten Gemeindeedikt wurden 1818 auf dem jetzigen Pleiskirchner Gemeindegebiet die Gemeinden Pleiskirchen, Nonnberg, Geratskirchen II (seit 1956 Wald b. Winhöring) und Eggen errichtet. Am 1. Januar 1966 wurde die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vollzogene Teilung der Gemeinde Pleiskirchen durch Zusammenlegung der Gemeinden Oberpleiskirchen und Unterpleiskirchen zur neuen Gemeinde Pleiskirchen wieder rückgängig gemacht. Die Gemeinde Eggen wurde am 1. Januar 1967 aufgelöst. Deren Ortschaften wurden nach Reischach, Wald b.Winhöring und Winhöring eingemeindet. Lange Zeit umstritten war die Eingemeindung von Wald b.Winhöring und Nonnberg nach Pleiskirchen am 1. Januar 1972.
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2180 auf 2454 um 274 Einwohner bzw. um 12,6 %.
Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2026 Fabian Kolm (CSU, JL, BL); dieser wurde am 8. März 2026 bei einem Mitbewerber mit 63,5 % der Stimmen neu ins Amt gewählt. Sein Vorgänger war Konrad Zeiler (2014–2026) und dessen Vorgänger war Sepp Eder (2000–2014). Von 1990 bis 2000 war Erwin Schneider Bürgermeister; er wurde 2000 zum Landrat des Landkreises Altötting gewählt.
Bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 erhielten die gemeinsam angetretenen CSU, Junge Liste im Landkreis Altötting und Bürgerliste Pleiskirchen 65,0 % der Stimmen und damit neun der 14 Sitze. Die übrigen 35 % der Stimmen bzw. fünf Sitze erhielten die Freien Wähler. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,6 %.
Nach der Kommunalwahl am 15. März 2020 hatte der Gemeinderat 14 Mitglieder, wovon 7 zur Fraktion CSU/Bürgerliste und 7 zur Fraktion Freie Wähler gehörten. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,0 % (2014: 80,2 %).
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
| Partei/Liste | 2026 | 2020 | 2014 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | |
| CSU / Bürgerliste Pleiskirchen | 65,0 | 9 | 46,8 | 7 | – | – |
| Freie Wähler | 35,0 | 5 | 53,2 | 7 | 46,8 | 7 |
| CSU / Unabhängige Pleiskirchen | – | – | – | – | 53,2 | 7 |
| Gesamt | 100 | 14 | 100 | 14 | 100 | 14 |
| Wahlbeteiligung | 81,6 % | 79,0 % | 80,2 % | |||
| Blasonierung: „Über goldenem Schildfuß mit grünem Pfahl, der mit einer goldenen Mitra belegt ist, in Rot ein silberner Pfahl, darin unter einer grünen heraldischen Lilie ein grünes Lindenblatt.“ | |
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Das Wappen wird seit 1982 geführt. |