| Postmühle | ||
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Postmühle (links) auf einer Karte von 1836 | ||
| Lage und Geschichte | ||
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| Koordinaten | 49° 21′ 13″ N, 8° 8′ 26″ O | |
| Standort | Neustadt an der Weinstraße | |
| Gewässer | Speyerbach / Floßbach | |
| Erbaut | vor 1584 bzw. 1676 | |
| Stillgelegt | nach 1768 bzw. nach 1837 | |
| Zustand | abgerissen | |
| Technik | ||
| Nutzung | Mahlmühle, Waffenschmiede, Schleifmühle, Walkmühle | |
Als Postmühle wurden zwei räumlich eng beieinander liegende Mühlen in Neustadt an der Weinstraße bezeichnet.
Die südliche der beiden Mühlen befand sich am Speyerbach und die nördliche an dessen linkem Nebenarm Floßbach. Sie lagen innerhalb der seinerzeit selbständigen Gemeinde Winzingen, seit 1892 Stadtteil von Neustadt, an der Kreuzung der Konrad-Adenauer-Straße mit der Exterstraße. Der Winzinger Kernort lag weiter südwestlich.
Die erste Erwähnung einer der beiden Postmühlen geht bis ins Jahr 1584 zurück und betrifft die nördliche der beiden. Aufgrund ihrer räumlichen Nähe kam es zwischen den Müllern der Postmühlen regelmäßig zu Streitigkeiten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts führten die Jesuiten im nahen Neustadt als Eigentümer der nahen Kronenmühle eine juristische Auseinandersetzung gegen die Postmühlen aufgrund des Wasserbaus.
Später fungierte das Ensemble als Restaurant samt Tanzsaal, Badeanstalt und Kegelbahn. In den 1970er Jahren wurde es schließlich abgerissen.