| Film | |
| Titel | Potsdam baut auf |
|---|---|
| Produktionsland | Sowjetische Besatzungszone |
| Erscheinungsjahr | 1946 |
| Länge | 29 Minuten |
| Produktionsunternehmen | DEFA |
| Stab | |
| Regie | Joop Huisken |
| Drehbuch | Joop Huisken |
| Kamera | Joop Huisken |
| Schnitt | Willy Zeunert |
Potsdam baut auf ist ein DEFA-Dokumentarfilm des gebürtigen Niederländers Joop Huisken aus dem Jahr 1946.
Der Film beginnt mit einem Blick auf das unbeschädigte Schloss Sanssouci. Es folgen Bilder von vielen zerstörten Bauwerken der Stadt.
Danach erklärt der neue Baudezernent Neumann im Treppenhaus des Gebäudes der Stadtverwaltung den Zustand der Stadt, es gibt kein Wasser, kein Gas, kein Licht, keinen Verkehr, denn alle Brücken sind gesprengt. Er stellt die neuen Dezernenten vor, die für die Beseitigung dieser Schäden sorgen sollen. Dieser neue Schwung soll sich auch auf die Bevölkerung der Stadt übertragen, Männer, Frauen und Jugendliche machen sich an die Trümmerbeseitigung, die Betriebe werden wieder instand gesetzt.
Während einer Ratssitzung fordert der Oberbürgermeister die einzelnen Stadträte auf, Rechenschaft über ihre bisher geleistete Arbeit abzulegen. Diese Berichte werden durch Filmaufnahmen von den einzelnen Schwerpunkten unterlegt.
Potsdam baut auf war der erste eigene Dokumentarfilm des gebürtigen Niederländers Joop Huisken, der seit 1942 in Babelsberg bei der UFA als Trickkameramann gearbeitet hatte. Er war auch einer der ersten Dokumentarfilme der neu gegründeten DEFA, die in dieser Zeit weitere ähnliche Filme wie Berlin im Aufbau, Halle baut auf und Dresden produzierte. Er hatte am 15. November 1946 seine Premiere.
2014 und 2019 zeigte ihn das Filmmuseum Potsdam wieder. Er ist auf den DVDs Potsdam. Von Sanssouci bis Babelsberg und Potsdam wiederentdeckt. Historische Filmschätze enthalten.