Pottenhofen

Pottenhofen (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Pottenhofen
Pottenhofen (Österreich)
Pottenhofen (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Wildendürnbach
Koordinaten 48° 45′ 54″ N, 16° 32′ 47″ OKoordinaten: 48° 45′ 54″ N, 16° 32′ 47″ Of1
Höhe 205 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 264 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 10,33 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05098
Katastralgemeindenummer 13035
Bild
Installation des Künstlerkollektivs transparadiso
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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264

Pottenhofen (früher auch Bodenhofen) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Wildendürnbach im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich mit 264 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1971 bestand der Ort als selbständige Ortsgemeinde.

Geografie

Das westlich von Wildendürnbach liegende Dorf, das im Norden von der Landesstraße L36 durchquert wird, erstreckt sich von dieser mit mehreren Straßenzügen nach Südenosten zum Leopoldsberg (282 m ü. A.) hin. Der Ort entwässert über den Mühlgraben in Richtung Thaya. Im Norden der Katastralgemeinde befindet sich der Gutshof Stuttenhof. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 176 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 126 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Poysbrunn besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und übte zusammen mit der Herrschaft Falkenstein die Landgerichtsbarkeit aus. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Poysbrunn, Steinabrunn und Althof Retz sowie der Pfarre Wildendürnbach und der Pfarre und der Kirche Ottenthal.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Pottenhofen ein Bäcker, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Kürschner, eine Milchgenossenschaft, zwei Schmiede, zwei Schneider und zwei Schneiderinnen, vier Schuster, zwei Viktualienhändler, ein Wagner und mehrere Landwirte ansässig.

Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Neuruppersdorf, Pottenhofen und Wildendürnbach.

Sehenswertes

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Pottenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 50. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 26. Dezember 2025. (LGBL. NÖ. Nr. 264/1971)
  3. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 136f (Pottenhofen in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 400