Pradleves

Pradleves
Pradleves (Italien)
Pradleves (Italien)
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Cuneo (CN)
Koordinaten 44° 25′ N, 7° 17′ OKoordinaten: 44° 25′ 0″ N, 7° 17′ 0″ O
Höhe 822 m s.l.m.
Fläche 19,29 km²
Einwohner 262 (31. Dez. 2025)
Postleitzahl 12027
Vorwahl 0171
ISTAT-Nummer 004173
Bezeichnung der Bewohner Pradlevesi
Schutzpatron San Ponzio (14. März)
Website Pradleves

Pradleves (piemontesisch Pradieve oder Pra dj'Eve) ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Cuneo (CN), Region Piemont.

Lage und Einwohner

Pradleves liegt rund 25 km westlich von der Provinzhauptstadt Cuneo entfernt im Valle Grana. Von hier kommt man über den Colle Fauniera (2.481 m) weiter ins Tal der Stura di Demonte. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 19,29 km² und hat 262 Einwohner (Stand 31. Dezember 2025).

Zur Gemeinde zählen auch die Fraktionen (Frazioni) Fodone, Rionero, Funse, Riosecco, Ubaio, Garaccio, Follia, Pratorosso, Sciugliere, Costabella, Pentenera, Scaletta, Motrua, Cialancia, Fugirosso, Grange, Sagnetta, Comune, Presa, Cogno, Gerbido, Teiè, Cappella, Balmarossa, Seviana, Balma, Campaccio und Raméi. Von diesen Weilern und Dörfern sind einige nicht mehr bewohnt.

Die Nachbargemeinden sind Castelmagno, Demonte, Dronero und Monterosso Grana.

Bevölkerungsentwicklung

Geschichte

Panorama
Gemeindehaus

Der Ortsname stammt von „Prato Delexio“ oder von „Levesio“, wiederum wahrscheinlich abgeleitet vom Personennamen Laevicus. Im Jahr 1281 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich als Lehen der Markgrafen von Saluzzo gegründet und lange zwischen ihnen und der Gemeinde Cuneo umstritten, ging es im 16. Jahrhundert mit dem Aussterben des Hauses Saluzzo in die Hände von Cuneo über.

Sehenswürdigkeiten

Commons: Pradleves – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2025. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).
  2. ↑ Geschichte auf www.italiapedia.it
  3. ↑ Bilder vom umgebauten Schloss auf www.ghironda.com
  4. ↑ Pfarrkirche San Ponzio auf www.cittaecattedrali.it