| Predappio | ||
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| Staat | Italien | |
| Region | Emilia-Romagna | |
| Provinz | Forlì-Cesena (FC) | |
| Lokale Bezeichnung | La Pré / Predàpi | |
| Koordinaten | 44° 6′ N, 11° 59′ O | |
| Höhe | 91 m s.l.m. | |
| Fläche | 91 km² | |
| Einwohner | 6.364 (31. Dez. 2025) | |
| Postleitzahl | 47016 | |
| Vorwahl | 0543 | |
| ISTAT-Nummer | 040032 | |
| Website | comune.predappio.fc.it | |
Predappio ist eine Stadt (seit 2006) mit 6364 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) in der italienischen Region Emilia-Romagna. Die Gemeinde ist wahrscheinlich nach der römischen Familie der Appi benannt.
In der faschistischen Zeit entwickelte sich um den Geburtsort Benito Mussolinis, Dovia, einen Vorort von Predappio, die neue Siedlung Predappio Nuova (Neu-Predappio), die im Laufe der Zeit den Namen Predappio bekam, während das alte, kurz vorher von einer Mure stark zerstörte Predappio zu Predappio Alta (Oberpredappio) wurde.
Es gibt in Predappio einen umfangreichen Handel mit faschistischen Devotionalien aller Art. Dieser ist nicht fest in Ladenlokalen niedergelassen, sondern erfolgt bei Besucherandrang unter freiem Himmel. Verkauft werden auch die in ganz Italien meist nur im Straßenbuchhandel erhältlichen Bücher, die diffuse Sympathien für den italienischen Faschismus und die NS-Diktatur erkennen lassen. Jährlich kommen rund 200.000 Besucher in den Ort. Es sind zumeist Tagestouristen ohne politische Absichten, aber auch Besucher, die für den Ausflug eine nostalgische Motivation haben.
Die Ortsteile sind Baccanello, Dovia, Fiumana (selbständige Gemeinde bis 1925), Marsignano, Montemaggiore, Predappio Alta (bis 1927 Sitz der Gemeindeverwaltung), San Cassiano, San Savino, Sant’Agostino, Santa Marina, Tontola und Trivella. Die Nachbargemeinden sind Castrocaro Terme e Terra del Sole, Civitella di Romagna, Dovadola, Forlì, Galeata, Meldola und Rocca San Casciano.