Preinsfeld

Preinsfeld (Dorf)
Ortschaft
Preinsfeld (Österreich)
Preinsfeld (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Baden (BN), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Baden
Pol. Gemeinde Heiligenkreuz  (KG Heiligenkreuz)
Koordinaten 48° 2′ 44″ N, 16° 7′ 7″ OKoordinaten: 48° 2′ 44″ N, 16° 7′ 7″ Of1
Höhe 367 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 132 (1. Jän. 2026)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03383
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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132

BW

Preinsfeld ist eine Ortschaft in der Gemeinde Heiligenkreuz im Bezirk Baden in Niederösterreich mit 132 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Das südwestlich von Heiligenkreuz in einer Rodungsinsel gelegene Dorf entwässert über einen Zubringer in den Sattelbach. Der Ort ist nur über Nebenstraßen erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 47 Adressen.

Nördlich des Ortes befand sich früher ein Gipsbergwerk (Welt-Icon).

Geschichte

Der Ort wurde schon 1136 genannt und ist damit älter als das benachbarte Stift Heiligenkreuz. Früher wurde der Ort auch Brunswichvelde oder Brunsvelde genannt. Schweickhardt beschrieb die Bewohner als Waldbauern, wobei darunter drei ganze Bauern und die übrigen Hüttler und Kleinhäusler waren, die zusätzlich noch etwas Ackerbau betrieben sowie Gips und Holz handelten. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 16 Häusern genannt, das nach Heiligenkreuz eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Heiligenkreuz besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Rauhenstein ausgeübt. Bei Wenzel Carl Wolfgang Blumenbach wird Preinsfeld als Geburtsort von Georg Raphael Donner genannt.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Preinsfeld ein Holzhändler, ein Viktualienhändler und einige Landwirte ansässig. Zudem gab es beim Ort ein Kalkwerk.

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Preinsfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 138f (Preinsfeld in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Wenzel Carl Wolfgang Blumenbach: Preinsfeld. In: Neueste Landeskunde von Oesterreich unter der Ens. Band 2. Verlag Carl Reichard, Güns 1835, S. 302 (reader.digitale-sammlungen.de).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 402