| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 47° 41′ N, 10° 48′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Weilheim-Schongau | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Steingaden | |
| Höhe: | 749 m ü. NHN | |
| Fläche: | 15,93 km² | |
| Einwohner: | 946 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86984 | |
| Vorwahl: | 08862 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WM, SOG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 90 143 | |
| Gemeindegliederung: | 13 Gemeindeteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Krankenhausstraße 1 86989 Steingaden | |
| Website: | www.prem-am-lech.de | |
| Erster Bürgermeister: | Andreas Echtler | |
| Lage der Gemeinde Prem im Landkreis Weilheim-Schongau | ||


Prem ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Steingaden.
Prem liegt in der Region Oberland am Lech. 1 km südwestlich des Ortskerns liegt der Premer Lechsee. Es gibt 13 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Es gibt nur die Gemarkung Prem.
Prem gehörte zur geschlossenen Hofmark Steingaden des Klosters Steingaden; sie war Teil des Kurfürstentums Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde die heutige Gemeinde gebildet, die zum Landgericht Schongau gehörte.
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 813 auf 897 um 84 Einwohner bzw. um 10,3 %.
Nach der Gemeinderatswahl 2020 hat der Gemeinderat acht Mitglieder.
Erster Bürgermeister ist Andreas Echtler.
| Blasonierung: „Geteilt durch einen schmalen blauen Balken, der mit drei liegenden silbernen Rauten belegt ist, von Silber und Gold; oben ein wachsender roter Greifenlöwe mit einer senkrechten Flößerstange in den Pranken; unten auf grünem Boden ein grüner Lorbeerbaum, beiderseits je ein fünfstrahliger blauer Stern.“ | |
| Wappenbegründung: Der Greifenlöwe verweist auf die engen Beziehungen zum Kloster Steingaden, das bis zur Säkularisation 1803 im Gemeindegebiet begütert war. Die Flößerstange deutet auf die früher auf dem Lech intensiv betriebene Flößerei hin. Der mit Rauten besetzte Balken und die untere Schildhälfte mit Lorbeerbaum und Sternen sind dem Wappen des Johann Georg von Lori entnommen, dem Mitbegründer der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der 1723 im heutigen Premer Ortsteil Gründl geboren wurde. Die Sterne beziehen sich gleichzeitig auf das alte Marienpatrozinium der Premer Pfarrkirche St. Michael.
Das Wappen wurde dem Ort 1967 verliehen. |
Im Jahr 2023 gab es nach der amtlichen Statistik insgesamt 326 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 383. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2020 33 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1104 ha.
Im Jahr 2024 existierten folgende Einrichtungen:
Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt mit dem Sauwaldhof eine Ausbildungsstätte der Bundeswehr. Da mit dem Hausmeister dort lediglich eine Person beschäftigt und dauerhaft anwesend ist, ist Prem vermutlich der kleinste Bundeswehrstandort Deutschlands. In den 1980er Jahren wurde auf dem Sauwaldhof Blitzforschung mit Hilfe von Raketen ausgeführt. Hierbei wurden Blitzeinschläge ausgelöst, indem man Raketen, an denen ein dünnes Stahlseil befestigt war, während eines Gewitters startete.