| Projern (Dorf) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | St. Veit an der Glan (KG Projern) | |
| Koordinaten | 46° 43′ 21″ N, 14° 19′ 7″ O | |
| Höhe | 583 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 53 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 23 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01377 | |
Projern, Ansicht von Süden | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Projern ist eine Ortschaft in der Gemeinde St. Veit an der Glan im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten, in Österreich. Die Ortschaft hat 53 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).
Die Ortschaft liegt im Glantaler Bergland im Süden des Bezirks St. Veit, in der Katastralgemeinde Projern, nordöstlich des Ulrichsbergs und südwestlich von Hörzendorf. Zur Ortschaft gehören auch die Höfe Raner (Haus Nr. 20, nordöstlich außerhalb des Dorfs) und Thurmweber (Haus Nr. 14, nordwestlich außerhalb des Dorfs; so benannt wegen der nahen Ruine der Burg Karlsberg) sowie der Weiler Schmied (Haus Nr. 10, 11, 12, 17) südwestlich außerhalb des Dorfs.
Der Ort wurde schon Anfang des 11. Jahrhunderts erwähnt. Die Pfarrkirche hl. Ruprecht wird 1078 erwähnt. Projern war Sitz eines gleichnamigen Edelfreiengeschlechts, das auch die Burg Karlsberg erbaute. Die Vorfahren der Edelfreien von Dietrichstein gehen auf die Herren von Projern zurück.
In der Steuergemeinde Projern liegend, gehörte der Ort in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Karlsberg. Bei Bildung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kam Projern an die Gemeinde Hörzendorf (die zunächst unter dem Namen Gemeinde Karlsberg geführt wurde), 1972 an die Gemeinde St. Veit an der Glan.
Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen:
1810 gab es in Projern bereits eine vom Pfarrer eingerichtete Schule. 1831 wurde die Schule in ein eigens errichtetes Schul- und Mesnerhaus verlegt.