| Przeginia | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Kleinpolen | |
| Powiat: | Krakowski | |
| Gmina: | Jerzmanowice-Przeginia | |
| Geographische Lage: | 50° 14′ N, 19° 42′ O | |
| Einwohner: | 2492 (2022) | |
| Postleitzahl: | 32-049 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 12 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KRA | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DK94 | |
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Krakau | |
Przeginia ist ein Dorf der Landgemeinde (gmina wiejska) Jerzmanowice-Przeginia im Powiat Krakowski in der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen.

Der Ort Preghina(m) wurde 1225 erstmals urkundlich erwähnt. 1228 zahlten die Einwohner in Pregina(m) Zehnt an das Kloster Imbramowice. Die Pfarrei Pregina wurde 1326 im Peterspfennigregister im Dekanat Zator des Bistums Krakau erwähnt. Später gehörte es den Gütern der Burg Pieskowa Skała. Der Ortsname ist vom Appellativ *przeginia (urslawisch *pergynji < germanisch *fergūn- : steiler Ort, Klippe, Schlucht usw.).
1529 war der Priester in Przeginia Marcin Biem, 1550–1555 wurde eine reformierte Gemeinde im Dorf vom Gutsbesitzer Stanisław Szafraniec in Przeginia gegründet.
Der Ort lag an der wichtigsten Handelsroute von Krakau durch Bytom nach Breslau, der Via Regia, und gehörte zum Königreich Polen (ab 1569 in der Adelsrepublik Polen-Litauen), Woiwodschaft Krakau, Kreis Proszowice. Bei der dritten Teilung Polens wurde Przeginia 1795 Teil des habsburgischen Kaiserreichs. In den Jahren 1807–1815 gehörte das Dorf zum Herzogtum Warschau, 1815 bis 1918 wurde es Teil Kongresspolens.
1918 nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde es Teil Polens. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Es gehörte dann zum Generalgouvernement.
Von 1975 bis 1998 gehörte Przeginia zur Woiwodschaft Krakau.