Przyszowa

Przyszowa
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Przyszowa (Polen)
Przyszowa (Polen)
Przyszowa
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Powiat: Limanowa
Gmina: Łukowica
Geographische Lage: 49° 39′ N, 20° 29′ OKoordinaten: 49° 38′ 52″ N, 20° 29′ 7″ O
Einwohner: 2614 (2022)
Postleitzahl: 34-604
Telefonvorwahl: (+48) 18
Kfz-Kennzeichen: KLI

Przyszowa ist eine Ortschaft mit einem Schulzenamt der Gemeinde Łukowica im Powiat Limanowski der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen.

Przyszowa im Winter

Geographie

Der Ort liegt am oberen Lauf des Bachs Słomka, eines linken Zufluss des Dunajec, in den Inselbeskiden. Die Nachbarorte sind Łukowica im Süden, Roztoka im Südwesten, Siekierczyna im Westen, Kanina im Norden, Wysokie im Nordosten, Długołęka-Świerkla im Osten, sowie Stronie im Südosten.

Geschichte

Die ältesten bekannten Spuren menschlicher Anwesenheit auf dem Gebiet des heutigen Przyszowa wurden auf dem Berg Łyżka entdeckt. Zu den Funden zählen Gefäßscherben aus dem 18. bis 16. Jahrhundert v. Chr., die vermutlich der Spätphase der Mierzanowice-Kultur zuzuordnen sind, sowie Keramikfragmente aus späteren Epochen, darunter der Eisenzeit. Die Entstehung und der Zweck der Steinkonstruktionen auf dem Berg werden noch erforscht; in Betracht gezogen werden unter anderem eine kultische Nutzung und eine Funktion als Grabanlagen. Eine örtliche Überlieferung berichtet zudem von einer Burg auf dem Berg, die Stare Zamczysko („Alte Burg“) genannt wird, sowie von Schätzen, die die heilige Kinga von Polen dort vor den Tataren verborgen haben soll.

Die ersten schriftlichen Erwähnungen Przyszowas stammen aus dem 14. Jahrhundert. Eine Pfarrei ist bereits für 1325 belegt. Wann der Ort und die Pfarrei entstanden, ist jedoch nicht genau bekannt. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts befand sich das Dorf in adligem Besitz. 1399 waren Zbyszko und Jakusz von Przyszowa die Grundherren des Dorfes.

Im 15. und 16. Jahrhundert war die Geschichte Przyszowas eng mit der Familie Wierzbięta verbunden, die das Wappen Janina führte. Ihr frühester bekannter Vertreter in Przyszowa war der 1417 erwähnte Michał Wierzbięta. 1423 besaß er jeweils die Hälfte von Przyszowa und dem nahe gelegenen Janina, einem heute nicht mehr bestehenden Dorf am Fluss Słomka bei Siekierczyna.

1431 nahm Wierzbięta von Przyszowa, Michałs Bruder, an einem Zug gegen das Kartäuserkloster in Lechnitz in der Zips teil. Das Kloster lag im Gebiet des heutigen Roten Klosters in der Slowakei. 1443 amtierte er als Verwalter von Alt Sandez (Stary Sącz), das damals dem örtlichen Klarissenkloster gehörte. Sein Tod um 1446 löste einen langjährigen Streit zwischen den Grundherren von Przyszowa und den Bürgern von Neu Sandez (Nowy Sącz) aus. Seine Söhne, darunter Marcin und Jan, beschuldigten die Bürger, ihren Vater ermordet zu haben, und machten ihre Ansprüche in den folgenden Jahren vor den königlichen Behörden geltend. 1470 wurde der Streit durch einen Vergleich beigelegt: Die Bürger von Neu Sandez verpflichteten sich zu einer Entschädigungszahlung an die Familie Wierzbięta, während die Grundherren von Przyszowa auf weitere Ansprüche verzichteten.

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erweiterte die Familie Wierzbięta ihren Besitz um Güter in der Umgebung von Bilsko bei Rożnów. 1486 erwarb Wierzbięta von Przyszowa, der mit Elżbieta, einer Tochter Wierneks von Bilsko, verheiratet war, einen Teil der dortigen Güter von deren Schwester Małgorzata Ratołdowa. 1489 übernahm Elżbieta gemeinsam mit ihrem Ehemann einen Anteil am Nachlass ihres Bruders Mikołaj Wiernek; im folgenden Jahr kaufte Wierzbięta weitere Anteile von ihrer Schwester Stachna. 1505 erwarb er von Jan Dymliński einen weiteren Teil von Bilsko sowie eine Wiese in Łączne, das heute zu Łososina Dolna gehört.

1519 übertrug Grzegorz Wierzbięta seine Güter in Przyszowa und Bilsko seinen Neffen Jakub und Feliks, den Söhnen von Marcin Wierzbięta. Feliks, ein Angehöriger des königlichen Hofes, erhielt unter anderem Besitzungen in Bilsko, Biała (heute ein Teil von Michalczowa), Wola pod Ostrą Górą (im Gebiet des heutigen Bilsko) und Krużlowa. Grzegorz Wierzbięta ließ sich in Neu Sandez nieder. Dort finanzierte er 1521 ein neues Dach für das Spital des Franziskanerklosters an der heutigen Pijarska-Straße. 1525 erhielt Małgorzata, die Schwester von Jakub und Feliks, den ihr zustehenden Anteil am elterlichen Erbe.

Jakub Wierzbięta wurde Unterstarost von Neu Sandez. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gründete er die Siedlung Nowa Janina in dem Siekierczyna zugewandten Teil von Przyszowa. Später wurde dieser Name für den nördlichen Teil von Przyszowa verwendet, zu dem auch das Gebiet des heutigen Berdychów gehörte. 1535 nahm er unter dem Kommando des Hetmans Jan Amor Tarnowski am Russisch-Litauischen Krieg von 1534 bis 1537 teil. Bei der Einnahme von Starodub zeichnete er sich besonders aus; seine Taten hätten, so Tarnowski, seiner Familie „großen Ruhm eingebracht“.

1560 teilten Jakubs Söhne Andrzej, Mikołaj, Marcin, Stanisław und Wojciech gemeinsam mit ihrer Schwester Anna den Familienbesitz unter sich auf. Andrzej erhielt den südlichen Teil von Przyszowa einschließlich Wądole, den Hauptsitz der Familie und das Patronatsrecht über die örtliche Kirche. Aus diesem Besitz entwickelte sich später der Niżni Dwór („Unterer Hof“). Mikołaj erhielt Stare Dworzysko, den späteren Wyżni Dwór („Oberer Hof“). Der Herrensitz lag auf dem Gebiet des ehemaligen Dorfes Janina, innerhalb des heutigen Siekierczyna. Marcin übernahm Podoszczyzna und Zaręboszczyzna im Norden von Przyszowa, darunter den östlichen Teil des späteren Vorwerks Berdychów. Stanisław erhielt Nowa Janina im nördlichen, Siekierczyna zugewandten Teil von Przyszowa sowie das Vorwerk Załubincze bei Neu Sandez; Wojciech erhielt Siekierczyna.

Die Besitzteilung von 1560 blieb auch in den folgenden Jahrzehnten bestehen. 1581 gehörten einzelne Teile von Przyszowa Andrzej, Mikołaj, Marcin und Stanisław Wierzbięta. In Angelegenheiten des Dorfes handelten die vier Brüder dennoch weiterhin gemeinsam. 1593 traten sie in Grenzstreitigkeiten gemeinsam gegen die Familien Sędzimir und Łapka auf. Dabei ging es um die Grenzen zwischen Przyszowa und den Besitzungen dieser Familien in den Nachbarorten Łukowica und Roztoka sowie in Zawada, das heute zu Łukowica gehört. Fünf Jahre später stritt Stanisław Wierzbięta, dem Nowa Janina im Norden von Przyszowa gehörte, vor Gericht mit Krzysztof Wiktor, dem Grundherrn von Siekierczyna, um den Grenzverlauf zwischen ihren Gütern.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts fanden die Ideen der Reformation, die sich seit mehreren Jahrzehnten in Europa und in Polen-Litauen verbreiteten, auch beim Adel des Sandezer Landes Anklang. In Przyszowa wandten sich einige Mitglieder der Familie Wierzbięta den Polnischen Brüdern zu; die örtliche Kirche wurde zu einem Bethaus der Gemeinschaft umgewandelt. Das katholische Pfarrleben kam in dieser Zeit zum Erliegen. Die Kirche wurde später nicht mehr genutzt und verfiel allmählich; 1608 war sie bereits stark beschädigt. 1612 wurde eine neue katholische Holzkirche errichtet, die dem heiligen Nikolaus geweiht war.

Die 1612 errichtete Holzkirche St. Nikolaus; sie wurde nach dem Bau der heutigen Kirche abgebrochen

Im 17. Jahrhundert zersplitterte der Grundbesitz weiter. Güter in Przyszowa gelangten an die Familie Łapka aus Łapanów im heutigen Kreis Bochnia, an die Familie Wiktor aus Wiatrowice am Dunajec, heute ein Teil von Tropie, sowie an die Familien Przyborowski, Podoski und Wielogłowski. Zugleich behielten mehrere Zweige der Familie Wierzbięta ihre Besitzanteile. 1629 besaßen Stefan und Jan Wierzbięta jeweils eigene Teile des Dorfes; einen weiteren Teil nutzte Samuel Przyborowski.

Mitte des 17. Jahrhunderts gehörten einige Güter in Przyszowa weiterhin Angehörigen der Polnischen Brüder. Einer von ihnen war Jan Podoski, der in Podowszczyzna im oberen Teil von Przyszowa ein Herrenhaus besaß. 1655, während der Schwedischen Sintflut, überfielen bewaffnete Bauern sein Anwesen und plünderten es. Dies war einer von mehreren Angriffen auf Güter der Polnischen Brüder im Sandezer Land nach der Rückeroberung von Neu Sandez aus schwedischer Hand.

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ging das Herrenhaus Niżni Dwór an die Familie Dunin-Wąsowicz über. Sie führte das Wappen Łabędź und stammte aus Smogorzów bei Przysucha in der heutigen Woiwodschaft Masowien. 1676 heiratete Krzysztof Dunin-Wąsowicz Zofia Taszycka aus dem benachbarten Stronie. Im folgenden Jahr gehörte ein Teil von Przyszowa auch Jan Wąsowicz von Smogorzów. 1679 heiratete Aleksander Żuk-Skarszewski, ein Waffengefährte von Krzysztof Dunin-Wąsowicz, Zofias Schwester Katarzyna Taszycka. 1683 erwarb er von der Familie Wąsowicz einen Teil der Güter in Przyszowa zusammen mit dem Herrenhaus Niżni Dwór. Damit begründete er den in Przyszowa ansässigen Zweig der Familie Żuk-Skarszewski. In der Kirche von Przyszowa befinden sich auch Gräber der Familie Dunin-Wąsowicz, darunter die von Krzysztof und seiner Frau Zofia, geborene Taszycka. Auch nach dem Erwerb des Niżni Dwór durch Aleksander Żuk-Skarszewski blieb der Grundbesitz im Dorf auf mehrere Eigentümer verteilt; die übrigen Güter gehörten weiterhin verschiedenen Adelsfamilien.

Die Familie Wielogłowski besaß Güter in Nowa Janina im Norden von Przyszowa. Zu ihr gehörte Stefan Wielogłowski, Mundschenk von Rawa und später Kastellan von Biecz. Sein Grabdenkmal befindet sich in der Kirche von Przyszowa. 1715 wirkte er an der Organisation der Konföderation von Tarnogród mit. Auf seine Initiative hin bildete sich auf dem Sejmik von Proszowice eine örtliche Konföderation mit Marcin Rybiński als Marschall.

Nach der Ersten Teilung Polens 1772 fiel Przyszowa mit dem gesamten Sandezer Land an die Habsburgermonarchie und wurde Teil des Königreichs Galizien und Lodomerien.

Auch im 19. Jahrhundert blieb Przyszowa unter mehreren Grundbesitzern aufgeteilt. 1822 übertrug Wincenty Dunikowski das Herrenhaus in Berdychów an Józef Wielogłowski und dessen Frau Ewa, geborene Dunikowska. Später erbte ihre Tochter Cecylia Racięska das Gut. 1848 veröffentlichte Protazy Żuk-Skarszewski die Schrift Odezwa do Włościanów z Części Wyżniej i Niżniej Gminy Przyszowy („Aufruf an die Bauern im oberen und unteren Teil der Gemeinde Przyszowa“), in der er auf die Frondienste auf seinen Gütern verzichtete. Zwischen 1852 und 1858 bestanden weiterhin mehrere eigenständige Dominien, die unter anderem Angehörigen der Familien Żuk-Skarszewski, Wierzbięta, Żelazowski, Wielogłowski, Mieczkowski, Kałuski, Podoski und Racięski gehörten. 1854 hatte Przyszowa 1172 Einwohner.

Das örtliche Schulwesen entwickelte sich ebenfalls weiter. 1852 entstand auf Pfarrgrund das erste eigene Schulgebäude.

1880 wurde auf dem Gut Berdychów, das damals Cecylia Racięska gehörte, Tytus Czyżewski geboren. Der Maler, Dichter und Dramatiker war Mitbegründer des Formismus und einer der Wegbereiter der modernen polnischen Malerei.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zählte Przyszowa etwa 1500 Einwohner. Im Dorf gab es eine Pfarrschule, eine Unterstützungs- und Darlehenskasse, ein Sägewerk, eine Getreidemühle und einen Betrieb zur Herstellung von Düngemitteln. 1893 ließ die Gemeinde Przyszowa ein Schulgebäude in Massivbauweise errichten. Das Herrenhaus Niżni Dwór gehörte Faustyn Żuk-Skarszewski, einem Dichter und Abgeordneten des österreichischen Reichsrats und des Galizischen Landtags. Neben diesem Hauptsitz gab es kleinere Herrenhäuser in Rusinówka, Podoszczyzna, Ogrojec und Berdychów. Mit Przyszowa waren außerdem die alten Adelsfamilien Hebda, Pierzchała, Suchodolski, Sułkowski, Wajda und Zaręba verbunden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand die heutige neugotische St.-Nikolaus-Kirche nach einem Entwurf von Teodor Talowski. Die Bauarbeiten dauerten von 1901 bis 1906. Nach der Fertigstellung wurde die ältere Holzkirche von 1612 abgebrochen.

1907 eröffnete die Krakauer Gesellschaft für Volksbildung in Przyszowa eine Lesestube unter der Leitung von Piotr Zieliński. Ihr Bestand umfasste zunächst 105 Bücher.

Im Dezember 1914 lag die Umgebung von Przyszowa im Kampfgebiet der Schlacht bei Limanowa–Lapanow, einer österreichisch-ungarischen Gegenoffensive gegen russische Truppen im Ersten Weltkrieg. Kleinere Einheiten der 11. Honvéd-Kavalleriedivision kämpften im Abschnitt Stara Wieś–Siekierczyna–Przyszowa. Bei den Kämpfen wurde die Gutsanlage Niżni Dwór einschließlich ihres Turms beschädigt. Russische Truppen plünderten zudem das Pfarrhaus; ein Teil der örtlichen Pfarrakten ging verloren.

Przyszowa im Jahr 1930, Blick von Südwesten

1921 hatte Przyszowa 1786 Einwohner und 304 Wohngebäude. Ab 1922 gab es in Przyszowa ein organisiertes Angebot für Sommergäste; in den folgenden Jahren kamen auch Kureinrichtungen hinzu. 1924 wurde eine Stefczyk-Kreditgenossenschaft gegründet und damit das genossenschaftliche Kreditwesen im Dorf weiter ausgebaut. 1931 zählte Przyszowa 1811 Einwohner und 342 Wohngebäude. Im selben Jahr wurde in den Gebäuden des Guts Niżni Dwór eine Heilanstalt eröffnet, die 1932 unter dem Namen „Zakład wodoleczniczy dr. Żuka-Skarszewskiego“ („Wasserheilanstalt Dr. Żuk-Skarszewski“) betrieben wurde. 1934 verlor Przyszowa den Status einer selbstständigen Landgemeinde und wurde in die Sammelgemeinde Łukowica eingegliedert. 1935 erhielt Berdychów eine eigene Schule, die heutige Henryk-Sienkiewicz-Grundschule Nr. 2.

Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939 kam Przyszowa unter deutsche Besatzung. Schon in den ersten Kriegsjahren waren im Ort Organisationen des polnischen Untergrunds tätig. Im Sommer 1944 war das II. Bataillon des SS-Polizei-Regiments 23 in Przyszowa stationiert und wurde dort neu organisiert. Es blieb bis zum 28. September im Dorf; Teile des Bataillons waren außerdem im nahe gelegenen Świdnik und in Łukowica stationiert.

1945 wurde der Gutsbesitz parzelliert und im Herrenhaus eine Grundschule eingerichtet. Im Mai desselben Jahres wurde Genowefa Kroczek („Lotte“), eine Aktivistin der Bauernbewegung im Untergrund und Sanitäterin, bei einer Razzia getötet. Ihr Kriegsgrab befindet sich auf dem Pfarrfriedhof von Przyszowa.

1954 wurde die Gromada Przyszowa gebildet. Ihr Gromada-Volksrat hatte seinen Sitz in Przyszowa. In den folgenden Jahren wurden die Nachbarorte Stronie und Wysokie eingegliedert. Ende 1972 wurde die Gromada im Zuge einer Verwaltungsreform aufgelöst, mit der das System der Gemeinden wieder eingeführt wurde.

1997 erhielt die Familie Żuk-Skarszewski das Herrenhaus zurück. Im folgenden Jahr zog die dort untergebrachte Grundschule Nr. 1 in ein neues Gebäude um. Der Neubau beherbergte auch eine Schule der Sekundarstufe I (polnisch gimnazjum). 2002 wurden die beiden Schulen zum Schulverbund Przyszowa zusammengefasst. Dieser wurde 2017 im Zuge der polnischen Bildungsreform aufgelöst.

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Neue Kirche

Einzelnachweise

  1. ↑ Bogusław Chorąży, Materiały archeologiczne z góry Łyżka w Beskidzie Wyspowym (stanowisko 6 w Przyszowej, gm. Łukowica), in: Tomasz Kalicki (Hrsg.), Łyżka jako obiekt archeologiczny i geoturystyczny, Łukowica: Gminny Ośrodek Kultury, Sportu i Turystyki w Łukowicy, 2026, S. 54–62, ISBN 978-83-67617-82-6.
  2. ↑ Tomasz Kalicki (Hrsg.), Łyżka jako obiekt archeologiczny i geoturystyczny, Łukowica 2026, S. 67–71.
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Marceli Żuk-Skarszewski, Przyszowa, in: Słownik geograficzny Królestwa Polskiego i innych krajów słowiańskich, Bd. IX, Warschau 1888, S. 235–237.
  4. ↑ Bolesław Kumor, Powstanie i rozwój sieci parafialnej w Małopolsce Południowej do końca XVI w., Prawo Kanoniczne, Bd. 6, Nr. 1–4, 1963, S. 525. Das Jahr 1325 wird als Datum der ersten Erwähnung angegeben; die Rechnungen umfassen die Jahre 1325–1327.
  5. 1 2 Jerzy Rajman, Pierwszy wiek miasta Limanowej, Rocznik Naukowo-Dydaktyczny WSP w Krakowie, H. 181, Prace Historyczne, Bd. XVIII, 1997, S. 21, Anm. 5.
  6. ↑ Bolesław Ulanowski (Hrsg.), Najdawniejsze księgi sądowe krakowskie, Starodawne Prawa Polskiego Pomniki, Bd. VIII, Teil II, Krakau 1886, S. 709, 720 und 725, Einträge Nr. 8790, 8880 und 8933.
  7. ↑ Arkadiusz Urbaniec, Tajemnica zaginionej wsi Janina, Muzeum Regionalne Ziemi Limanowskiej, 3. Juli 2021; Kunice, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Einträge von 1417 und 1419. Der Eintrag von 1417 bezeichnet ihn als Michał von Przyszowa; Arkadiusz Urbaniec identifiziert ihn mit Michał Wierzbięta, der 1423 unter diesem Namen belegt ist.
  8. ↑ Janina und Falkowa, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  9. ↑ Arkadiusz Urbaniec, Tajemnica zaginionej wsi Janina, Muzeum Regionalne Ziemi Limanowskiej, 3. Juli 2021.
  10. ↑ Jan Długosz, Historia Polonica, Buch XI, Sp. 576, Bericht zum Jahr 1431; im Text erscheint die Form „Wyerzbiatha de Przischow“. Sławomir Wróblewski identifiziert diese Person als Michałs Bruder und weist darauf hin, dass dessen Teilnahme an dem Zug gegen das Rote Kloster durch die Überlieferung bezeugt ist.
  11. ↑ Kamienica, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Eintrag von 1443; ZDM III Nr. 661.
  12. ↑ Sławomir Wróblewski, Janina – średniowieczna siedziba rycerska w ziemi sądeckiej, Rocznik Sądecki, Bd. XXXVIII, 2010, S. 74–90, insbesondere S. 79–80.
  13. ↑ Szczęsny Morawski, Sądecczyzna za Jagiellonów z miasty spiskiemi i księstwem oświęcimskiem, Krakau 1865, S. 244–248, Urkunden CXLVII–CXLVIII. Der Vergleich von 1470 sah zur Beendigung des Streits eine Zahlung von 24 grzywny vor. Im Vergleich von 1468 werden Marcin und Jan genannt; der veröffentlichte Text des Vergleichs von 1470 nennt Marcin und Wierzbięta.
  14. ↑ Krużlowa, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Einträge von 1486 und 1488 (GK 22, S. 445–447; ZCz. 5, S. 157–158).
  15. ↑ Bilsko, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Einträge von 1489–1490.
  16. ↑ Łączne, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Eintrag von 1505, ZCz. 7, S. 217–218.
  17. ↑ Krużlowa und Bilsko, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Einträge von 1519.
  18. ↑ Leon Białkowski, Ziemia sandecka. Stan jej społeczno-gospodarczy w pierwszej połowie XVI wieku, Przegląd Historyczny, Bd. 12, Nr. 1, 1911, S. 100, Anm. 2.
  19. ↑ Stanisław Tomkowicz, Inwentarz zabytków powiatu sądeckiego, aus den Manuskripten des Autors herausgegeben und kommentiert von Piotr und Tadeusz Łopatkiewicz, Krakau 2007, S. 134, Anm. 609.
  20. ↑ Zespół poklasztorny Franciszkanów, Szlaki turystyczne Małopolski, PTTK.
  21. ↑ Łukowica, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Einträge von 1518 und 1525.
  22. 1 2 3 Janina, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  23. ↑ Szczęsny Morawski, Sądecczyzna za Jagiellonów z miasty spiskiemi i księstwem oświęcimskiem, Krakau 1865, S. 417.
  24. ↑ Adolf Pawiński, Polska XVI wieku pod względem geograficzno-statystycznym, Bd. III: Małopolska, Źródła Dziejowe, Bd. XIV, Warschau 1886, S. 132.
  25. ↑ Łukowica, in: Słownik historyczno-geograficzny województwa krakowskiego w średniowieczu, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Eintrag von 1593.
  26. 1 2 Stanisław Kot, Szkolnictwo parafialne w Małopolsce XVI–XVIII w., Lemberg 1912, Visitationsübersicht unter dem Stichwort „Przeszowa“; Jan Sygański, Historya Nowego Sącza, Bd. I. Der veröffentlichte Visitationsauszug bestätigt die Übernahme und Zerstörung der Kirche durch einen der Reformation verbundenen Wierzbięta sowie ihren schlechten Zustand zu Beginn des 17. Jahrhunderts; sein Vorname wird darin nicht genannt.
  27. 1 2 Dzieje kościoła parafialnego, Pfarrei Przyszowa, abgerufen am 17. September 2026.
  28. ↑ Henryk Stamirski, Sądecczyzna w r. 1629, Rocznik Sądecki, Bd. III, 1957, Tabelle Przyszowa; Szczęsny Morawski, Arjanie polscy, Lemberg 1871, S. 47–48. Stamirski führt Samuel als Teilbesitzer, Morawski dagegen als Pächter. Ohne eine Eigentumsurkunde sollte sein Besitzanteil keinem bestimmten Herrenhof zugeordnet werden.
  29. ↑ Jan Sygański, Historya Nowego Sącza od wstąpienia dynastyi Wazów do pierwszego rozbioru Polski, Bd. I, Lemberg 1901, S. 166–168.
  30. 1 2 3 Dwór w Przyszowej, Gminny Ośrodek Kultury, Sportu i Turystyki w Łukowicy, abgerufen am 17. September 2026.
  31. 1 2 Antoni Józef Rolle, Opowiadania historyczne, Reihe III, Bd. II, 1882, S. 143–144; Marceli Żuk-Skarszewski, Przyszowa, in: Słownik geograficzny Królestwa Polskiego i innych krajów słowiańskich, Bd. IX, Warschau 1888, S. 235–237. Rolle zufolge heiratete Krzysztof Wąsowicz 1676 Magdalena Taszycka aus Stronie; Marceli Żuk-Skarszewski nennt dagegen Zofia, geborene Taszycka, als Krzysztofs Ehefrau.
  32. ↑ Adam Boniecki, Herbarz polski, Bd. VIII, Warschau 1905, S. 252; Jan Wąsowicz von Smogorzów wird für 1677 als Besitzer von Przyszowa bezeichnet, mit Verweis auf Gr. Krak. 297 B, f. 2473.
  33. ↑ Jan Sygański, Historya Nowego Sącza od wstąpienia dynastyi Wazów do pierwszego rozbioru Polski, Bd. I, Lemberg 1901, S. 187–188.
  34. ↑ Stanisław Grodziski, Włodarstwo sądeckie dóbr biskupich krakowskich i jego księga sądowa, in: Studia z Dziejów Państwa i Prawa Polskiego, Bd. 5, Łódź 2000, S. 125.
  35. 1 2 Jan Sitowski, Dwory i dworki na Limanowszczyźnie oraz ich właściciele w ostatnich dziesiątkach XIX w., 1918.
  36. ↑ Rodem z gminy Łukowica, cz. II – Protazy Żuk-Skarszewski, Park Podworski w Łukowicy, abgerufen am 17. September 2026.
  37. ↑ Nationalarchiv in Krakau, Dominialakten von Przyszowa, Sign. 29/279/0/3.1/815–821, 1852–1858.
  38. ↑ Amtliches Verwaltungsverzeichnis Galiziens von 1854, Eintrag Przyszowa: 1172 Einwohner und eine Fläche von 3285 Joch.
  39. 1 2 3 4 5 Historia szkolnictwa w Przyszowej, Maria-Konopnicka-Grundschule Nr. 1 in Przyszowa, abgerufen am 17. September 2026.
  40. ↑ Jadwiga Czachowska, Czyżewski Tytus, Słownik Pisarzy i Badaczy Literatury Polskiej XX i XXI wieku, Institut für Literaturforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  41. ↑ Jan Sitowski, Dwory i dworki na Limanowszczyźnie oraz ich właściciele w ostatnich dziesiątkach XIX w., 1918.
  42. ↑ Krakowskie Towarzystwo Oświaty Ludowej, XXI. Sprawozdanie Zarządu Głównego Krakowskiego Towarzystwa Oświaty Ludowej za rok 1905 i 1906, Krakau 1907; Berichtsunterlagen für 1909; XXIII. Sprawozdanie Zarządu Głównego Krakowskiego Towarzystwa Oświaty Ludowej za rok 1910, Krakau 1911.
  43. ↑ Jan Wielek, Bitwa pod Limanową w roku 1914, Almanach Ziemi Limanowskiej, Nr. 18, 2004.
  44. ↑ Główny Urząd Statystyczny RP, Skorowidz miejscowości Rzeczypospolitej Polskiej opracowany na podstawie wyników Pierwszego Powszechnego Spisu Ludności z dn. 30 września 1921 r. i innych źródeł urzędowych, Bd. XII, Warschau 1925.
  45. ↑ Antoni Artymiak, Ziemia Sądecka, jej zdrojowiska, letniska i tereny turystyczne, 1930, Beschreibung von Przyszowa.
  46. ↑ Kasa Stefczyka w Przyszowej, Bank Spółdzielczy w Limanowej; vgl. Biografie von Teofil Stawarz, Bieckie Centrum Kultury. Frühere Angaben zur genossenschaftlichen Tätigkeit in Przyszowa stammen aus den Jahren 1909 und 1920.
  47. ↑ Główny Urząd Statystyczny Rzeczypospolitej Polskiej, Skorowidz gmin Rzeczypospolitej Polskiej: ludność i budynki oraz powierzchnia ogólna i użytki rolne. Cz. 3, Województwa południowe, Statystyka Polski, Reihe B, H. 8c, Warschau 1933, Tab. 3.
  48. ↑ Polnische Nationalbibliothek, Zakład wodoleczniczy dr. Żuka-Skarszewskiego, Przyszowa pow. Limanowa, Postkarte, 1932, Sign. DŻS XII 8b/p.13/38; vgl. den Text von Aleksander Żuk-Skarszewski vom 13. Dezember 1931 über die Eröffnung der Heilanstalt.
  49. ↑ Verordnung des Innenministers vom 14. Juli 1934 über die Einteilung des Powiat Limanowski in der Woiwodschaft Krakau in Landgemeinden, Dziennik Ustaw 1934 Nr. 64 Pos. 536; in Kraft seit dem 1. August 1934.
  50. ↑ Z historii szkoły, Henryk-Sienkiewicz-Grundschule Nr. 2 in Przyszowa.
  51. 1 2 Dawid Golik, Partyzanci „Lamparta”. Historia IV batalionu 1. pułku strzelców podhalańskich AK, Instytut Pamięci Narodowej, Krakau 2014, insbesondere S. 68 und 98.
  52. ↑ Instytut Pamięci Narodowej, 80. rocznica śmierci Genowefy Kroczek „Lotte”, 14. Mai 2025; Małopolski Urząd Wojewódzki, Verzeichnis der Kriegsgräber, Przyszowa.
  53. ↑ Dziennik Urzędowy Wojewódzkiej Rady Narodowej w Krakowie: 1954 Nr. 11 Pos. 50; 1959 Nr. 16 Pos. 205; 1961 Nr. 16 Pos. 228.
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