PubPsych war ein Open-Access-Suchportal für Psychologie und verwandte Nachbardisziplinen, welches vom Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) koordiniert wurde und im Juni 2026 offline genommen und durch PsychPorta ersetzt wurde. PubPsych beinhaltete Referenzen mit umfassender Indexierung und Kurzdarstellungen zu über 825.000 Zeitschriftenartikeln, Büchern, Buchkapiteln, Dissertationen, Interventionsprogrammen, Forschungsdaten sowie psychologischen und pädagogischen Testverfahren aus allen Bereichen der Psychologie. Der Schwerpunkt der indexierten Literatur lag auf der europäischen Psychologie. Es war wie sein Vorgänger PsychSpider auf vertikale Kollektionen orientiert (Beschränkung auf einzelne Bereiche und Versuch, diese in ihrer ganzen Tiefe zu erfassen).
PubPsych war ein Gemeinschaftsprojekt unterschiedlicher Kooperationspartner aus Europa und den USA. Zu den europäischen Kooperationspartnern zählten neben dem ZPID aus Deutschland, das Institut de l’Information Scientifique et Technique (INIST-CNRS) in Frankreich, das Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC) in Spanien, das National Academic Research and Collaborations Information System (NARCIS) in den Niederlanden und die National Library of Norway (NB) in Norwegen. Aus den USA waren die U.S. National Library of Medicine (NLM) sowie das Education Resources Information Center (ERIC) beteiligt.
PubPsych indizierte Datenbanken entweder vollständig oder nur die psychologierelevanten Segmente, so dass sich der Datenbestand folgendermaßen zusammensetzte:
Vollständige Indexierung:
Indexierung psychologierelevanter Segmente:
Die Aktualisierungshäufigkeit variierte je nach Datenbank, durchschnittlich kommen pro Monat fast 6000 Datensätze hinzu: