Qantas Airways

Qantas
Logo der Qantas
Airbus A380-800 der Qantas
IATA-Code: QF
ICAO-Code: QFA
Rufzeichen: QANTAS
Gründung: 1920
Sitz: Mascot (Sydney),
Australien Australien
Drehkreuz:
Heimatflughafen: Sydney
Unternehmensform: Limited
ISIN: AU000000QAN2
IATA-Prefixcode: 081
Leitung: Vanessa Hudson (CEO)
John Mullen (Chairman)
Mitarbeiterzahl: rund 32.000 (Konzern, 2026)
Umsatz: A$ 25,5 Milliarden (Konzern, 2025/2026)
Fluggastaufkommen: 55,9 Millionen (Konzern, 2025/2026)
Allianz: Oneworld Alliance
Vielfliegerprogramm: Qantas Frequent Flyer
Flottenstärke: 137 (+ 134 Bestellungen)
Ziele: national und international
Website: www.qantas.com

Qantas Airways Limited (ˈkwɔntəs) ist die nationale Fluggesellschaft Australiens mit Sitz in Mascot, einem Vorort von Sydney, und Basis auf dem Sydney/Kingsford Smith International Airport. Sie ist Mitglied der Luftfahrtallianz oneworld und im S&P/ASX 50 gelistet.

Die 1920 im Bundesstaat Queensland gegründete Gesellschaft zählt zu den ältesten ununterbrochen tätigen Fluggesellschaften der Welt. Ab 1935 stellte sie gemeinsam mit Imperial Airways eine regelmäßige Flugverbindung nach Großbritannien her, aus der die „Kangaroo-Route“ nach London hervorging. 1947 wurde Qantas verstaatlicht und zwischen 1993 und 1995 wieder privatisiert. Zur Qantas Group gehören neben der Fluggesellschaft selbst die Regionalfluggesellschaften der Marke QantasLink, die Billigfluggesellschaft Jetstar Airways, die Frachtsparte Qantas Freight und das Vielfliegerprogramm Qantas Frequent Flyer; im Geschäftsjahr 2025/26 beförderte der Konzern rund 56 Millionen Passagiere.

Qantas galt lange als besonders sicher; seit Beginn des Jet-Zeitalters verunglückte keine ihrer Maschinen tödlich. Seit den 2010er Jahren geriet das Unternehmen jedoch wiederholt in die Kritik, etwa durch das Grounding der gesamten Flotte während eines Tarifkonflikts 2011. Nach der COVID-19-Pandemie verschlechterten sich 2022 Pünktlichkeit und Kundendienst deutlich, und 2023 verklagte die Wettbewerbsbehörde Qantas wegen des Verkaufs von Tickets für bereits gestrichene Flüge; kurz darauf trat der langjährige Vorstandschef Alan Joyce vorzeitig zurück. Gerichte verhängten 2024 und 2025 Strafen von 100 bzw. 90 Millionen australischen Dollar, im zweiten Fall wegen der rechtswidrigen Auslagerung der Bodenabfertigung während der Pandemie. 2025 waren zudem Daten von rund 5,7 Millionen Kunden von einem Cyberangriff betroffen. In Umfragen und Ranglisten büßte Qantas deutlich an Ansehen ein; unter Joyces Nachfolgerin Vanessa Hudson verbesserten sich Pünktlichkeit und Bewertungen wieder. Mit dem Project Sunrise sollen ab Oktober 2027 Nonstopflüge von Sydney nach London und ab 2028 nach New York angeboten werden.

Geschichte

Qantas wurde 1920 gegründet und ist eine der ältesten ununterbrochen tätigen Fluggesellschaften der Welt.

Anfänge

Replika der ersten Qantas-Maschine von 1920, eine Avro 504K
Sitz von Qantas Airways

Die Queensland and Northern Territory Aerial Services (Q.A.N.T.A.S.) wurde am 16. November 1920 in Winton/Queensland von den Piloten Hudson Fysh und Paul McGinness, die im Ersten Weltkrieg im Australian Flying Corps gedient hatten, sowie den wohlhabenden Viehzüchtern Fergus McMaster, Ainslie Templeton und Alan Campbell gegründet.

Als erste Flugzeuge waren zwei Avro 504K geplant. Die Investoren wurden von den Piloten dazu bewegt, auch ein Exemplar des Dreideckers Avro 547 zu ordern, der vier Personen in einer geschlossenen Kabine transportieren konnte – eines der 504K-Flugzeuge wurde daraufhin abbestellt. Ein ausgemustertes Militärflugzeug, eine B.E.2e, bildete schließlich gemeinsam mit der 504K-Maschine den Grundstock des Unternehmens; der erste Flug fand am 31. Januar 1921 statt. Schon im selben Jahr wurde der Firmensitz von Winton gut 180 km südöstlich nach Longreach verlegt, wo er bis 1930 blieb.

Auf Betreiben des einflussreichsten Investors McMaster wurde Q.A.N.T.A.S. nicht nur als Charterfluggesellschaft und vornehmlich für Show- und Vergnügungszwecke konzipiert, wie zahlreiche andere kleine Fluggesellschaften der Zeit. McMaster hatte vielmehr die Idee von regelmäßigen Fracht- und Postflügen und warb bei Regionalpolitikern dafür, auch reguläre Passagierflüge im Outback finanziell zu unterstützen. Dies führte dazu, dass Q.A.N.T.A.S. 1922 nach einem erfolgreichen Gebot zwischen den Städten Charleville und Cloncurry die zweite regelmäßig operierende Fluglinie Australiens einrichten durfte. Erster Passagier der am 2. November 1922 eröffneten Linie war der über 80 Jahre alte Alexander Kennedy. Weitere Dienstleistungen, die das junge Unternehmen im strukturschwachen nördlichen Queensland anbot, umfassten Beobachtungs- und Zählungsflüge für Besitzer großer Viehherden und den Transport von Ärzten zu Patienten. 1923 wurde Fysh Geschäftsführer (Managing Director) von Q.A.N.T.A.S. 1927 vereinbarte das Unternehmen mit dem von dem Geistlichen John Flynn initiierten Aerial Medical Service den Betrieb eines Ambulanzflugzeugs ab Cloncurry. Der 1928 aufgenommene Dienst, aus dem der Royal Flying Doctor Service of Australia hervorging, nutzte ein von Qantas gestelltes Flugzeug.

Luftpostroute nach England

De Havilland DH.86 Express der Qantas im Jahr 1940

1930 verlegte Q.A.N.T.A.S. den Unternehmenssitz von Longreach nach Brisbane. 1933 schrieb die australische Regierung eine regelmäßige Flugverbindung zwischen Australien und Singapur aus, von wo aus Imperial Airways die Post nach London weiterbefördern sollte. Dies sollte die erste regelmäßige Flugverbindung des Britischen Empire von Australien über Britisch-Indien und Ägypten nach London ermöglichen. Am 18. Januar 1934 gründeten Q.A.N.T.A.S. und Imperial Airways gemeinsam die Gesellschaft Qantas Empire Airways (QEA), die im April 1934 den Zuschlag erhielt; Vorstandsvorsitzender wurde McMaster, Geschäftsführer Fysh. 1935 nahm QEA mit Flugzeugen vom Typ De Havilland DH.86 Express den Linienverkehr auf; die gemeinsam mit Imperial Airways betriebene Verbindung von Brisbane nach London dauerte zwölf Tage. Ab 1938 verbanden Flugboote vom Typ Short S.23 Sydney mit Singapur.

Der Zweite Weltkrieg setzte Qantas wegen ihrer Spezialisierung auf internationale und regionale Flüge in Nordaustralien stark zu: Mehrere Flugzeuge wurden an die australische Luftwaffe abgegeben, Anfang 1942 endeten die Flüge nach Singapur, beim ersten japanischen Luftangriff auf Darwin im Februar 1942 wurde der dortige Hangar der Gesellschaft zerstört, und zwei Flugboote gingen durch Feindeinwirkung verloren. Zudem wurden die meisten Maschinen für Transport- und Versorgungsflüge des Militärs benötigt, vor allem in Neuguinea. Ab Mitte 1943 bot Qantas Empire Airways wieder eine Verbindung ins restliche Commonwealth an: Anstatt über das nach wie vor japanisch besetzte Südostasien zu fliegen, führte die Strecke nun nonstop von Perth nach Ceylon. Die als „Double Sunrise“ bekannten Flüge dauerten rund 27 Stunden; insgesamt überquerten die Maschinen auf dieser Strecke 271-mal den Indischen Ozean.

Im Juni 1945 flog die Gesellschaft zum ersten Mal mit Avro Lancastrian zum britischen Flughafen Hurn bei Bournemouth, da die Londoner Flughäfen kriegsbedingt noch geschlossen waren. Die Flugverbindung zwischen Sydney und London-Heathrow hat noch heute die Flugnummer QF 1; die Route ist als „Kangaroo-Route“ bekannt.

Verstaatlichung

Lockheed Super Constellation der Qantas im Jahr 1955
Boeing 747-SP der Qantas im Jahr 1981

Im Dezember 1946 kaufte die australische Regierung den hälftigen Anteil des britischen Partners an Qantas Empire Airways und übernahm 1947 auch die übrigen Aktien; die Gesellschaft wurde damit verstaatlicht. Dies ging einher mit der Zwei-Fluggesellschaften-Strategie der australischen Regierung, die zur selben Zeit den staatlichen Inlandsfluganbieter Trans Australia Airlines gründete. Hudson Fysh wurde 1947 auch Vorstandsvorsitzender und löste damit den Mitgründer McMaster ab. In dieser Zeit war Qantas die einzige große australische Passagierfluglinie, die internationale Flüge anbot. 1947 eröffnete Qantas die „Kangaroo-Route“ von Sydney nach London. Neben den existierenden Strecken nach Singapur, Britisch-Indien und England nahm Qantas in den 1950ern auch Ziele in Südafrika, Japan und den USA auf.

1955 wurde die ursprüngliche Gesellschaft Q.A.N.T.A.S. liquidiert; ihr Mitgründer Fysh gab im selben Jahr den Posten als Geschäftsführer ab, den er seit 1923 innehatte. 1966 legte er auch den Vorsitz des QEA-Vorstands nieder.

Am 26. Juni 1959 wurde das erste Düsenflugzeug, eine 707-100 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen VH-EBB von Boeing übernommen; Qantas war damit die erste Fluggesellschaft außerhalb der USA, die den Typ einsetzte. Mit diesem Typ wurde am 29. Juli der Linienbetrieb auf der Strecke Sydney–Nadi–Honolulu–San Francisco aufgenommen; sieben Exemplare davon ersetzten allmählich die Lockheed Super Constellation, die seit April 1954 im Dienst war. Am 29. Juli 1961 wurde die erste von sechs Maschinen der u. a. mit stärkeren Triebwerken ausgestatteten Version 707-100B übernommen (VH-EBH).

Seit dem 1. August 1967 heißt die Firma Qantas Airways.

Die erste Boeing 747 traf am 16. August 1971 nach dem Überführungsflug aus den USA in Sydney ein; der Typ wurde auf den meisten Strecken nach Europa, Afrika und dem amerikanischen Festland geflogen.

Nach eigenen Angaben führte Qantas 1979 als erste Fluggesellschaft der Welt eine Business Class ein.

Entwicklung seit den 1990er Jahren

1992 übernahm Qantas den ebenfalls staatlichen Fluganbieter Australian Airlines (vormals TAA). Anschließend wurde Qantas privatisiert: 1993 erwarb British Airways 25 % der Anteile, die übrigen 75 % wurden 1995 an der Börse platziert; seit dem 31. Juli 1995 wird die Aktie an der australischen Börse gehandelt. Nach dem Qantas Sale Act von 1992 ist eine nichtaustralische Beteiligung an Qantas auf 49 % des Aktienkapitals begrenzt; bis 2014 durften zudem ein einzelner ausländischer Anteilseigner höchstens 25 % und ausländische Fluggesellschaften zusammen höchstens 35 % halten. Nach dem Gesetz müssen Unterstützungsleistungen wie Wartung und Catering ihre Basis in Australien haben.

Am 1. Februar 1999 gründete Qantas gemeinsam mit American Airlines, British Airways, Canadian Airlines International und Cathay Pacific die Luftfahrtallianz Oneworld. 2001 übernahm Qantas die Fluggesellschaft Impulse Airlines und fasste ihre Regionalfluggesellschaften unter der Marke QantasLink zusammen. Nach dem Zusammenbruch des Konkurrenten Ansett Australia im September 2001 war Qantas der dominierende Anbieter im australischen Inlandsluftverkehr. 2004 nahm die Billigfluggesellschaft Jetstar Airways als Tochtergesellschaft den Flugbetrieb auf.

Am 19. September 2008 erhielt Qantas darüber hinaus ihren ersten Airbus A380-800.

Bei der Erstauslieferung mehrerer (außer der Besatzung allerdings leeren) Flugzeuge wurden Nonstop-Streckenrekorde aufgestellt: 1989 mit einer Boeing 747-400 von London nach Sydney; einige Jahre später mit einem Airbus A330-200 von Toulouse nach Melbourne (Rekord für zweistrahlige Flugzeuge).

Im November 2006 legte das Konsortium Airline Partners Australia unter Führung der australischen Investmentbank Macquarie Bank und unter Beteiligung amerikanischer und kanadischer Investoren, u. a. TPG Capital, ein Übernahmeangebot für Qantas Airways vor. Es scheiterte im Mai 2007, nachdem das australische Takeovers Panel eine Verlängerung der abgelaufenen Annahmefrist abgelehnt hatte.

Im Juli 2007 präsentierte Qantas erstmals ein Flugzeug mit dem neuen Logo auf dem Seitenleitwerk. Das Känguru wurde gegenüber der vorherigen Version leicht modifiziert und etwas schlanker und dynamischer gestaltet. Auch die Schriftart des Qantas-Schriftzugs wurde leicht verändert. In Australien traf die Veränderung auf geteiltes Echo. Es handelt sich um die vierte Veränderung des Känguru-Logos seit seiner Einführung 1944.

Aufgrund einer Reihe glimpflich verlaufener Zwischenfälle 2008 ordnete die australische Flugsicherheitsbehörde eine umfassende Überprüfung der Qantas Airways an und stellte ernsthafte Mängel bei den Wartungsabläufen fest.

Entwicklung seit 2010

Am 16. August 2011 bestellte die Qantas Group bei Airbus 110 Flugzeuge der A320-Familie mit 194 Optionen. Diese beinhalten 78 A320neo sowie 32 A320-200. Die Flugzeuge kommen sowohl bei Qantas Airways als auch bei Jetstar Airways zum Einsatz, zudem sollte eine neue Premium-Fluggesellschaft gegründet werden. Im Juli 2014 wurde die Bestellung der A320 auf 99 Flugzeuge aufgestockt. Außerdem wurden 45 Bestellungen auf A321neo umgewandelt.

Am 29. Oktober 2011 stellte Qantas wegen eines lang andauernden Tarifkonflikts mit drei Gewerkschaften vorübergehend den gesamten Flugbetrieb ein, ließ alle 108 Maschinen am Boden und kündigte die Aussperrung der an Arbeitskampfmaßnahmen beteiligten Beschäftigten an. Die Flüge der (Regional-)Töchter waren davon nicht betroffen. Auf Anordnung eines australischen Schiedsgerichts musste der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Betroffen von der Einstellung des Flugbetriebes waren ca. 70.000 Passagiere und 500 Flüge.

Im Juli 2012 wurde eine Kooperation zwischen Qantas und Emirates bekannt. Die Partnerschaft begann Ende März 2013: Qantas flog London nun über das Drehkreuz Dubai an, wo Passagiere Anschluss an 65 Ziele im Nahen Osten, in Nordafrika und in Europa erhielten; zusammen boten beide Fluggesellschaften 98 wöchentliche Flüge zwischen Australien und Dubai an. Ihre eigenen Flüge nach Frankfurt stellte Qantas am 15. April 2013 ein; Verbindungen ab Frankfurt bot sie danach über Emirates via Dubai an.

Für das im Juni 2013 abgeschlossene Geschäftsjahr wies Qantas nach dem Verlust des Vorjahres wieder einen Gewinn nach Steuern aus, der mit 6 Millionen australischen Dollar jedoch gering ausfiel.

Im Februar 2014 kündigte Qantas nach einem Halbjahresverlust von 235 Millionen australischen Dollar ein Sparprogramm an, das den Abbau von 5000 Stellen – rund 15 % der Belegschaft – innerhalb von drei Jahren vorsah. Das Geschäftsjahr 2013/14 schloss Qantas mit einem Verlust von 2,84 Milliarden australischen Dollar ab, dem größten der Firmengeschichte; ausschlaggebend war vor allem eine Wertberichtigung von 2,6 Milliarden australischen Dollar auf die internationale Flotte. Im zweiten Halbjahr 2014 kehrte Qantas in die Gewinnzone zurück. Der Anteil von Qantas am internationalen Passagierverkehr Australiens war zwischen 2004 und 2014 von 30 auf 15,9 % gesunken.

Ende 2016 stellte Qantas ein neues Farbschema vor, das bis 2020 die alte Bemalung auf allen Flugzeugen ersetzen sollte.

Am 25. März 2018 wurde erstmals eine Direktverbindung zwischen Europa und Australien aufgenommen. Die Verbindung mit der Flugnummer QF9 (bzw. auf dem Rückflug QF10) mit einer Boeing 787-9 verbindet die Flughäfen Perth und London Heathrow in 17 Stunden Flugzeit und einer Flugstrecke von etwa 14.500 km.

Im Februar 2019 stornierte Qantas die seit 2006 bestehende Bestellung über acht weitere Airbus A380; die Gesellschaft betrieb zu diesem Zeitpunkt zwölf Maschinen des Typs. Im Oktober 2019 flog eine Boeing 787-9 von Qantas im Rahmen des Project Sunrise testweise in 19 Stunden und 16 Minuten nonstop von New York nach Sydney.

COVID-19-Pandemie

Im März 2020 stellte Qantas vorübergehend alle internationalen Flüge auf Grund der weltweiten COVID-19-Pandemie und damit verbundenen Flugeinschränkungen ein. Die Airline folgte damit den Empfehlungen der australischen Regierung. Zusammen mit Jetstar nahm Qantas rund 150 Flugzeuge aus dem Verkehr; auch das Inlandsangebot wurde stark reduziert. Im gleichen Monat führte Qantas erstmals reguläre Direktflüge mit einem Airbus A380 zwischen Australien (Darwin) und London Heathrow durch, da Singapur seit dem 24. März 2020 keinen Transitverkehr mehr zuließ. Die 14.700 Kilometer lange Strecke ab Darwin wurde nonstop in 16 Stunden und 22 Minuten zurückgelegt.

Qantas kündigte an, bis März 2021 alle Flugbuchungen aufgrund der Corona-Pandemie abzuweisen. Ausgenommen waren Flüge nach Neuseeland und Codeshare-Flüge von Partnerairlines.

Im Juni 2020 kündigte Qantas den Abbau von 6000 Stellen an, knapp 20 % der Belegschaft; 15.000 weitere Beschäftigte blieben vorerst in Kurzarbeit, und rund 100 Flugzeuge sollten bis zu zwölf Monate am Boden bleiben. Zudem lagerte das Unternehmen während der Pandemie die Bodenabfertigung an australischen Flughäfen an externe Dienstleister aus, wovon rund 1800 Beschäftigte betroffen waren; dies wurde später gerichtlich für rechtswidrig erklärt (siehe Abschnitt Arbeitsbeziehungen). Während der Pandemie erhielt Qantas staatliche Hilfen von rund 2,7 Milliarden australischen Dollar, darunter etwa 900 Millionen aus dem Lohnzuschussprogramm JobKeeper. Ende März 2020 führte Qantas mit einem Rückholflug von Santiago de Chile den letzten Linienflug mit einer Boeing 747 durch; nach drei Abschiedsrundflügen in Sydney, Brisbane und Canberra verließ am 22. Juli 2020 die letzte Maschine des Typs, den Qantas fast 50 Jahre lang eingesetzt hatte, Sydney in Richtung Los Angeles. Im Geschäftsjahr 2021/22 verbuchte Qantas einen Verlust nach Steuern von 860 Millionen australischen Dollar.

Seit 2022

Bei der Wiederaufnahme des Flugverkehrs 2022 kam es zu zahlreichen Verspätungen, Flugausfällen und Problemen bei der Gepäckabfertigung (siehe Abschnitt Ruf und Kundenzufriedenheit). Im Geschäftsjahr 2022/23 erzielte Qantas mit einem Gewinn nach Steuern von 1,74 Milliarden australischen Dollar wieder ein positives Ergebnis.

Im Mai 2023 gab Qantas bekannt, dass die Finanzchefin Vanessa Hudson, die seit 1994 für das Unternehmen tätig war, im November 2023 Alan Joyce als Vorstandsvorsitzende nachfolgen werde; sie ist die erste Frau an der Spitze der Fluggesellschaft. Joyce, der Qantas seit 2008 geführt hatte, zog seinen Rücktritt jedoch vor, nachdem die Wettbewerbsbehörde ACCC Ende August 2023 Klage wegen des Verkaufs von Tickets für bereits gestrichene Flüge erhoben hatte; Hudson übernahm die Leitung am 6. September 2023.

Im Juli 2024 nahm Qantas Nonstopflüge von Perth nach Paris auf und flog damit die französische Hauptstadt erstmals seit fast zwei Jahrzehnten wieder an. Im Oktober 2024 fanden die letzten Linienflüge mit der Boeing 717 statt, die bei QantasLink durch den Airbus A220 ersetzt wird. Im Juni 2025 übernahm Qantas in Hamburg ihren ersten Airbus A321XLR; der Überführungsflug nach Bangkok war der längste Flug, den eine Fluggesellschaft je mit einem A321 durchgeführt hatte. Der Typ soll die Boeing 737 ablösen; im August 2025 erhöhte Qantas die Bestellung auf 48 Flugzeuge.

Im Juli 2025 wurde Qantas Ziel eines Cyberangriffs auf Kundendaten (siehe Abschnitt Datenschutz). Die in Singapur ansässige Tochtergesellschaft Jetstar Asia stellte Ende Juli 2025 nach 21 Jahren den Flugbetrieb ein; im August 2026 vereinbarte Qantas mit Japan Airlines, ihren Anteil von 33,32 % an Jetstar Japan abzugeben.

2026 stiegen infolge des Iran-Kriegs die Kerosinpreise stark. Qantas reduzierte daraufhin das Inlandsangebot, verlegte Kapazitäten aus den USA nach Europa und bot zusätzliche Flüge nach Paris und Rom an. Die Belastung durch den Konflikt im Nahen Osten bezifferte das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2025/26 auf netto 420 Millionen australische Dollar.

Für das Project Sunrise hatte Qantas 2022 zwölf Airbus A350-1000ULR bestellt, die nonstop von Sydney nach London und New York fliegen sollen. Wegen Lieferverzögerungen erwartet Qantas die erste Maschine erst im April 2027; die tägliche Verbindung Sydney–London soll im Oktober 2027 beginnen, die nach New York Mitte 2028. Im Juli 2026 flog ein A350-1000ULR bei einem Testflug in 24 Stunden und 24 Minuten nonstop von Melbourne nach Toulouse.

Zeitlinie

Vereinfachte Zeitlinie zur Geschichte der australischen Luftfahrtlinien (zum detaillierten Schaubild)

Unternehmen

Konzernstruktur

Die an der australischen Börse notierte Qantas Airways Limited ist die Muttergesellschaft der Qantas Group, die in vier operativen Segmenten organisiert ist: Qantas Domestic umfasst den Inlandsverkehr von Qantas und die Regionalfluggesellschaften der Marke QantasLink, Qantas International den internationalen Verkehr und die Frachtsparte Qantas Freight, die Jetstar Group die Billigfluggesellschaften der Marke Jetstar und Qantas Loyalty das Vielfliegerprogramm Qantas Frequent Flyer sowie verbundene Geschäftsbereiche wie Finanzdienstleistungen, Versicherungen und Reiseangebote. Das Vielfliegerprogramm hatte im Juni 2026 18,9 Millionen Mitglieder. Der Konzern beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiter.

Unternehmensleitung

Vorstandsvorsitzender (CEO) war von 2008 bis 2023 Alan Joyce, der zuvor die Tochtergesellschaft Jetstar geleitet hatte. Seit dem 6. September 2023 ist Vanessa Hudson Vorstandsvorsitzende; den Vorsitz des Verwaltungsrats (Board of Directors) hat seit September 2024 John Mullen inne.

Wirtschaftliche Entwicklung

Die folgende Tabelle zeigt Kennzahlen des Konzerns für die jeweils am 30. Juni endenden Geschäftsjahre:

Geschäftsjahr 2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26
Umsatzerlöse und sonstige Erträge (Mio. A$) 9.108 19.815 21.939 23.823 25.516
Ergebnis nach Steuern (Mio. A$) −860 1.744 1.251 1.605 1.289
Beförderte Passagiere (Mio.) 21,3 45,7 51,8 55,9 55,9
Flugzeuge des Konzerns (zum Geschäftsjahresende) 322 336 347 363 372

Sponsoring

Qantas war langjähriger Namenssponsor der australischen Fußballnationalmannschaft („Qantas Socceroos“). 2013 kündigte das Unternehmen an, das Namenssponsoring vor der Weltmeisterschaft 2014 aufzugeben, blieb aber offizielle Fluggesellschaft der Mannschaft.

Flugziele

Economy-Klasse an Bord eines Airbus A380-800 der Qantas im Jahr 2009

Qantas’ internationales Netzwerk besteht vor allem aus Strecken nach Neuseeland und Asien. Des Weiteren werden Ziele in Nord- und Südamerika sowie Afrika angeflogen. In Europa fliegt Qantas London, Rom und Paris an. Seit 2018 bestehen Nonstopverbindungen ab Perth, zunächst nach London, später auch nach Rom und ab 2024 nach Paris. Wegen der Lage im Nahen Osten legte der Flug von Perth nach London ab August 2024 einen Tankstopp in Singapur ein; auch 2026 führte Qantas den Hinflug über Singapur durch, während der Rückflug nonstop erfolgte. 2026 ersetzte Qantas zudem die Nonstopflüge von Perth nach Paris vorübergehend durch Flüge von Sydney über Singapur und kündigte an, das Angebot nach Rom auf tägliche Flüge auszubauen.

Die 2014 eröffnete und mit dem Airbus A380 bediente Verbindung von Sydney nach Dallas-Fort Worth mit einer Länge von 13.800 Kilometern war rund zwei Jahre lang der längste Nonstop-Linienflug der Welt, bis Emirates und Qatar Airways Nonstopflüge nach Auckland aufnahmen. Zu den längsten Verbindungen im Netz von Qantas gehörten 2025 die Strecken Perth–London (14.493 Kilometer), Dallas–Melbourne (14.471 Kilometer), Perth–Paris (14.269 Kilometer) und New York–Auckland (14.210 Kilometer). Im Rahmen des Project Sunrise plant Qantas Nonstopflüge von Sydney nach London und New York (siehe Abschnitt Seit 2022). Diese Ultralangstreckenflüge sollen auch in den beiden untersten Klassen, der Economy und der Premium Economy, angenehmer gestaltet werden. So sollen in der Airbus A350-1000ULR (Ultra Long Range), die von Sydney aus London und New York bedienen soll, nur 238 Sitze statt der sonst üblichen 300 und mehr eingebaut werden, mit einem Abstand von 83,8 Zentimeter zwischen den Sitzen in der Economy und 101,6 Zentimeter in der Premium-Economy sowie einem Bereich für die beiden untersten Klassen ohne Sitze, wo die Passagiere sich auch bewegen und erfrischen können.

Flotte

Boeing 737-800 der Qantas
Airbus A330-200 der Qantas

Aktuelle Flotte

Mit Stand Oktober 2026 besteht die Flotte der Qantas aus 137 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 16,3 Jahren:

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze
(First/Business/Eco+/Eco)
Durchschnittsalter
Airbus A320neo 41 Bestellungen der Qantas Group - offen -
Airbus A321neo 15
Airbus A321XLR 7 41 ersetzen die Boeing 737-800; insgesamt 48 bestellt, davon 20 im August 2025 197 (-/20/-/177) 0,8 Jahre
Airbus A330-200 15 Ausmusterung ab 2026 255 (-/27/-/228)
271 (-/28/-/243)
18,0 Jahre
Airbus A330-300 13 zwei von Finnair geleast; zwei inaktiv; Ausmusterung ab 2026 297 (-/28/-/269)
279 (-/28/21/230)
21,0 Jahre
Airbus A350-1000 12 ersetzen zusammen mit den Boeing 787 die A330, Auslieferung ab dem Geschäftsjahr 2027/28; weitere Bestellungen zum Ersatz der A380 geplant - offen -
Airbus A350-1000ULR 12 für das Project Sunrise; erste Auslieferung im April 2027, fünf Maschinen bis November 2027 erwartet 238 (6/52/40/140)
Airbus A380-800 10 einer inaktiv; Ausmusterung ab 2028 484 (14/64/35/371)
485 (14/70/60/341)
17,1 Jahre
Boeing 737-800 78 1 mit Winglets ausgestattet; drei inaktiv; 42 Maschinen erhalten ab 2027 neue Kabinen; Ablösung durch den A321XLR 174 (-/12/-/162) 18,1 Jahre
Boeing 787-9 14 4 + 15 Optionen; vier weitere Maschinen ersetzen ab 2027 die A330 236 (-/42/28/166) 7,6 Jahre
Boeing 787-10 8 Ersetzen ab 2027 die A330 - offen -
Gesamt 137 134 16,3 Jahre

Weitere Flugzeuge werden im Verbund QantasLink sowie von den Tochtergesellschaften Qantas Freight und Jetstar Airways betrieben. Zum 30. Juni 2026 umfasste die Flotte der gesamten Qantas Group 372 Flugzeuge. Die A330 sollen ab 2026 und die A380 ab 2028 ausgemustert werden; die Flotten von A330 und Boeing 737 sollen bis Mitte der 2030er Jahre vollständig ersetzt sein.

Ehemalige Flotte

Boeing 767-200ER der Qantas im Jahr 2003

In der Vergangenheit setzte Qantas unter anderem folgende Flugzeugtypen ein:

Qantas hat bei Boeing den Kunden-Code 38. Das bedeutet, dass beispielsweise eine von Qantas neu ab Werk erworbene Boeing 747-400 offiziell die Bezeichnung Boeing 747-438 besitzt. Diese Bezeichnung wird auch beim Weiterverkauf beibehalten, sodass anhand der letzten beiden Stellen der Typbezeichnung bei Boeing-Flugzeugen der Erstkunde feststellbar bleibt. Boeing verwendete diese Kundencodes von 1956 bis 2016; die Boeing 787 erhielt von Beginn an keine mehr.

Mit dem Luftfahrzeugkennzeichen VH-EBA wurde bei mehreren neu bei Qantas in Dienst gestellten Flugzeugtypen das jeweils erste Exemplar versehen. So trug die erste in Australien registrierte Boeing 707 dieses Kennzeichen (heute VH-XBA, siehe Abschnitt Qantas Founders Museum), ebenso die erste Boeing 747 der Qantas, eine 747-238B mit Erstflug am 8. Juli 1971, und der erste Airbus A330-200, der von 2007 bis 2014 an die Qantas-Tochter Jetstar Airways verleast war und in deren Bemalung flog.

Aktuelle Sonderbemalungen

Flugzeugtyp Luftfahrzeugkennzeichen Bemalung Zeitraum Bild
Airbus A321XLR VH-OGG „Great Barrier Reef Foundation“ seit Juni 2026
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Weitere Infos zum Motiv findest du vielleicht auf der Diskussionsseite.

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
Airbus A330-200 VH-EBN
VH-EBS
VH-EBV
„oneworld“ VH-EBN: seit Juni 2024
VH-EBS: seit April 2025
VH-EBV: seit November 2012
Boeing 737-800 VH-VYK „Pride is in the air“ seit Dezember 2025
VH-XZP „Retro“ seit November 2014
Boeing 787-9 VH-ZND „Yam Dreaming“ seit Februar 2018
VH-ZNJ „100th Anniversary“ seit November 2019

Ehemalige Sonderbemalungen

Flugzeugtyp Luftfahrzeugkennzeichen Bemalung Zeitraum Bild
Airbus A330-200 VH-EBL „Pride is in the air“ Februar 2023 bis Juli 2026
VH-QPJ „oneworld“ März 2009 bis November 2011
Airbus A330-300 VH-QPA „80th Anniversary of international flights“ April bis Juni 2015
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VH-QPJ „Rainbow Roo“ Februar 2017 bis Mai 2018
Airbus A380-800 VH-OQH „Go Wallabies“ Juli 2015 bis November 2016
Boeing 737-800 VH-VXA „Cricket Australia“ November 2013 bis Februar 2014
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„Yes23“ August bis Oktober 2023
VH-VXB „Yananyi Dreaming“ Januar 2002 bis August 2014
VH-VXG „Bring It On“ Februar bis Oktober 2013
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Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
VH-VXQ „Retro“ November 2015 bis Oktober 2024
VH-VYE „Melbourne Commonwealth Games 2006“ Mai 2005 bis April 2006
VH-VZD „Optus Frequent Flyer Program“ September 2011 bis Mai 2013
VH-VZO „Prostate Cancer Foundation of Australia“ Juli 2011 bis März 2016
VH-XZA „You're the reason we fly“ September 2012 bis Juni 2013
VH-XZJ „Mendoowoorrji“ November 2013 bis Juni 2026
Boeing 747-300 VH-EBU „Nalanji Dreaming“ November 1995 bis Februar 2005
Boeing 747-400 VH-OEB
VH-OJU
„oneworld“ VH-OEB: Februar 2009 bis März 2010
VH-OJU: Juni 2010 bis Juli 2012
VH-OEB „Come Play!“ März 2010 bis Februar 2011
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„Grand Prix 2011“ Februar 2011 bis Juli 2013
VH-OJB „Wunala Dreaming“ September 1994 bis März 2003
VH-OJC „2000 Australian Grand Prix“ Januar 2000 bis März 2003
VH-OJO „Wallabies“ Juli 2011 bis März 2012
VH-OJS „Socceroos“ Juli 2011 bis März 2012
VH-OJU „Spirit of the Olympic Team“ Juli 2012 bis Mai 2014
Boeing 747-400ER VH-OEF „oneworld“ August 2012 bis Februar 2020
VH-OEI „Go Wallabies“ September 2019 bis Januar 2020
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VH-OEJ „Wunala Dreaming“ Juli 2003 bis Januar 2012
„Spirit of the Australian Team“ August 2016 bis Mai 2017
Boeing 767-300ER VH-OGG „Disney's Planes“ September 2013 bis Juli 2014
VH-ZXB „Socceroos“ März bis Juli 2006
Boeing 787-9 VH-ZNH „Go Australia“ Juni bis November 2024
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Qantas Founders Museum

Boeing 707-100 der Qantas

Auf dem Gelände des Flughafens von Longreach, wo Qantas von 1921 bis 1930 ihren Hauptsitz hatte, befindet sich heute das Qantas Founders Outback Museum mit Informationen über die Anfänge der Luftfahrt in Australien und zahlreichen Ausstellungsstücken, darunter die Boeing 747-200B mit dem Luftfahrzeugkennzeichen VH-EBQ, eine Schenkung der Qantas im Jahr 2002. Das Flugzeug sollte eigentlich ausgemustert werden und auf einem Flugzeugfriedhof enden. Um auf der Landebahn des Longreach Airports landen zu können, die eigentlich nur für Kleinflugzeuge gebaut wurde, wurden alle Sitze, die Innenverkleidung und jeglicher Ballast ausgebaut und das Flugzeug mit gerade ausreichend Kerosin betankt, um die Strecke von Sydney nach Longreach zurückzulegen. Alle ausgebauten Teile wurden per Lkw nach Longreach transportiert. Die Reparatur der Landebahn wurde mit dem Verkauf des restlichen Kerosins finanziert. Des Weiteren wurde die Ausstellung um die Boeing 707-100 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen VH-XBA erweitert. Sie war die 29. produzierte 707 und – obwohl erst als zweite an Qantas geliefert – das erste in Australien registrierte zivile Strahlflugzeug (damals mit dem Luftfahrzeugkennzeichen VH-EBA). Sie wurde bis Ende 2006 in der Werft des englischen Flughafens Southend-on-Sea vollständig restauriert, nachdem sie dort mehrere Jahre eingelagert gewesen war, und im Juni 2007 nach Longreach geflogen.

Kritik und Kontroversen

Vor allem seit der COVID-19-Pandemie geriet Qantas wegen ihres Umgangs mit Beschäftigten und Kunden, der Vergütung ihrer Führung und ihres Verhältnisses zur Politik in die Kritik; der Ruf des Unternehmens litt darunter erheblich (siehe Abschnitt Ruf und Kundenzufriedenheit).

Arbeitsbeziehungen

Im November 2020 lagerte Qantas die Bodenabfertigung an zehn australischen Flughäfen an externe Dienstleister aus; betroffen waren 1820 Beschäftigte. Nach Angaben des Unternehmens sollte die Auslagerung jährlich rund 100 Millionen australische Dollar einsparen. Auf Klage der Gewerkschaft Transport Workers’ Union (TWU) entschied der Federal Court of Australia im Juli 2021, dass die Maßnahme gegen den Fair Work Act verstieß: Qantas habe zwar wirtschaftliche Gründe gehabt, aber nicht widerlegen können, dass die Beschäftigten auch an künftigen Arbeitskampfmaßnahmen und Tarifverhandlungen gehindert werden sollten. Die Berufungen von Qantas scheiterten 2022 vor dem Berufungssenat des Federal Court und am 13. September 2023 einstimmig vor dem High Court of Australia; Qantas entschuldigte sich daraufhin erstmals bei den Betroffenen. Im Dezember 2024 einigte sich das Unternehmen mit der Gewerkschaft auf eine Entschädigung von 120 Millionen australischen Dollar (rund 72 Millionen Euro). Am 18. August 2025 verhängte der Federal Court zusätzlich eine Strafe von 90 Millionen australischen Dollar (umgerechnet etwa 50 Millionen Euro), von denen 50 Millionen an die TWU gehen; nach Angaben der Gewerkschaft war es die höchste Strafe, die in Australien je gegen einen Arbeitgeber verhängt wurde. Richter Michael Lee begründete die Höhe der Strafe mit der notwendigen Abschreckung und erklärte: „Jemandem illegal die Arbeit zu entziehen, bedeutet, ihm einen Teil seiner Menschenwürde zu nehmen, und dieser Verlust lässt sich nicht durch bloßes mündliches Bedauern lindern.“

Wettbewerbs- und Verbraucherrecht

Wegen ihrer Beteiligung am internationalen Luftfrachtkartell erklärte sich Qantas im November 2007 in den Vereinigten Staaten bereit, sich schuldig zu bekennen und eine Geldstrafe von 61 Millionen US-Dollar zu zahlen; in Australien verhängte der Federal Court 2008 wegen Preisabsprachen im Frachtgeschäft eine Geldbuße von 20 Millionen australischen Dollar, die Europäische Kommission 2010 eine von 8,88 Millionen Euro. 2003 stellte die Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde ACCC ein Verfahren ein, in dem sie Qantas vorgeworfen hatte, nach dem Markteintritt von Virgin Blue im Dezember 2000 auf der Strecke Brisbane–Adelaide ihre Marktmacht missbraucht zu haben; die Behörde begründete dies mit dem hohen Aufwand einer gerichtlichen Klärung und dem inzwischen verstärkten Wettbewerb. Im April 2023 sprach sich die ACCC gegen die geplante Übernahme der Charterfluggesellschaft Alliance Aviation Services durch Qantas aus, da diese nach ihrer Einschätzung den Wettbewerb bei Charterflügen für die Rohstoffindustrie in Western Australia und Queensland erheblich verringert hätte.

Zu Beginn der COVID-19-Pandemie erhielten viele Passagiere, deren Flüge wegen der Reisebeschränkungen gestrichen worden waren, von Qantas Gutscheine statt der Erstattungen, die ihnen nach Auffassung der ACCC zustanden. Nachdem die Behörde nach Hunderten Beschwerden Bedenken geäußert hatte, bot Qantas im Juni 2020 Erstattungen an; das Unternehmen erklärte, seine Informationen für die Kunden seien von Anfang an klar gewesen. Ende August 2023 hob das Unternehmen nach Kritik das Verfallsdatum für Gutscheine im Wert von 570 Millionen australischen Dollar auf. In einer im August 2023 eingereichten Sammelklage wegen der Gutscheine einigte sich Qantas im März 2026 auf einen Vergleich über 105 Millionen australische Dollar, ohne ein Fehlverhalten einzuräumen; der Vergleich bedurfte noch der Genehmigung durch den Federal Court (Stand: August 2026).

Am 31. August 2023 verklagte die ACCC Qantas, weil die Fluggesellschaft Tickets für bereits gestrichene Flüge verkauft und Kunden verspätet über Annullierungen informiert habe. Qantas entschuldigte sich und räumte ein, dass ihre Servicestandards weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Im Mai 2024 einigte sich das Unternehmen mit der Behörde auf eine Strafe von 100 Millionen australischen Dollar (61 Millionen Euro) und Entschädigungen von 20 Millionen australischen Dollar für mehr als 86.000 Passagiere. Der Federal Court verhängte die Strafe im Oktober 2024; nach den von Qantas im Verfahren eingeräumten Tatsachen hatte das Unternehmen zwischen Mai 2021 und August 2023 für 70.543 Flüge, deren Streichung bereits beschlossen war, weiterhin Plätze verkauft.

Vergütung und Unternehmensführung

Für sein letztes volles Geschäftsjahr 2022/23 erhielt Alan Joyce eine Vergütung von 21,4 Millionen australischen Dollar; mehr als die Hälfte davon stand unter dem Vorbehalt einer Rückforderung durch den Verwaltungsrat. Auf der Hauptversammlung im November 2023 richteten sich 83 % der abgegebenen Stimmen gegen den Vergütungsbericht – eine der deutlichsten Ablehnungen dieser Art in der australischen Unternehmensgeschichte. Bereits im September 2023 hatte der Kleinaktionärsverband Australian Shareholders’ Association den Rücktritt des Verwaltungsratsvorsitzenden Richard Goyder gefordert; dieser kündigte im Oktober 2023 seinen Rückzug an, im September 2024 übernahm John Mullen den Vorsitz. Im August 2024 kürzte der Verwaltungsrat die Vergütung von Joyce für das Geschäftsjahr 2022/23 nachträglich um 9,26 Millionen australische Dollar und begründete dies mit Ereignissen, die Qantas und ihrem Ruf geschadet hätten; nach Unternehmensangaben hatten Untersuchungen kein vorsätzliches Fehlverhalten festgestellt, wohl aber Fehler von Verwaltungsrat und Management. Nach dem Cyberangriff von 2025 kürzte der Verwaltungsrat auch die Boni der amtierenden Führungskräfte.

Verhältnis zur Politik

In Australien wird regelmäßig über den Einfluss von Qantas auf politische Entscheidungen diskutiert. Im Mittelpunkt steht die Chairman’s Lounge der Fluggesellschaft, ein nur auf Einladung zugänglicher Flughafen-Club, zu dessen Mitgliedern Politiker, Spitzenbeamte sowie Vertreter von Wirtschaft und Justiz gehören. Im September 2023 berichtete The Guardian, dass auch die Spitzen mehrerer Aufsichtsbehörden Mitglieder seien, darunter die Vorsitzende der ACCC, deren Behörde zu diesem Zeitpunkt gerichtlich gegen Qantas vorging; die Zeitung betonte, damit keinen Interessenkonflikt zu unterstellen. Qantas und die Regierung von Premierminister Anthony Albanese wiesen den Vorwurf zurück, die Fluggesellschaft habe übermäßigen Einfluss auf Entscheidungsträger. Im Oktober 2024 erschien das Buch The Chairman’s Lounge des Journalisten Joe Aston, das unter anderem kostenlose Upgrades für Bundespolitiker thematisiert; Abgeordnete müssen solche Geschenke offenlegen. Aston zufolge erhielt Albanese zwischen 2009 und 2019 auf 22 Flügen Upgrades und sprach seine privaten Reisen nach Angaben von Qantas-Insidern direkt mit dem damaligen Qantas-Chef Alan Joyce ab. Albanese erklärte, er habe alle Reisen vorschriftsgemäß angegeben, und räumte Gespräche mit Joyce über zwei Flüge ein, die keine Privatreisen gewesen seien; nach Angaben seines Sprechers bat er Joyce nie telefonisch um ein Upgrade.

Im Juli 2023 lehnte Verkehrsministerin Catherine King einen Antrag von Qatar Airways auf 21 zusätzliche wöchentliche Flüge nach Australien ab; Qantas hatte sich zuvor in einem Schreiben an die Regierung gegen eine kurzfristige Verdoppelung der Flüge ausgesprochen. King erklärte, sie habe im nationalen und nicht im kommerziellen Interesse eines Unternehmens entschieden; die invasiven Leibesvisitationen von Passagierinnen, darunter fünf Australierinnen, am Flughafen Doha im Oktober 2020 bezeichnete sie als „Kontext“ ihrer Entscheidung, nicht als allein ausschlaggebenden Faktor. Auf Antrag der Opposition setzte der Senat einen Untersuchungsausschuss ein.

Datenschutz

Am 2. Juli 2025 gab Qantas bekannt, dass Unbekannte über das System eines Drittanbieters, das ein externes Callcenter nutzte, auf Kundendaten zugegriffen hatten. Nach Angaben der australischen Datenschutzbehörde OAIC hatte der Angriff am 28. Juni 2025 begonnen und war am 30. Juni entdeckt worden; betroffen waren rund 5,67 Millionen Kundendatensätze mit Angaben wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Vielfliegernummern, teils auch Anschriften und Geburtsdaten, nicht aber Kreditkarten-, Finanz- oder Passdaten. Im Oktober 2025 wurden die Daten von bis zu 5,7 Millionen Kunden im Internet veröffentlicht. Im Juli 2026 schloss die OAIC ihre Vorprüfung ab, ohne ein förmliches Untersuchungsverfahren einzuleiten, betonte aber, dies sei keine Billigung der Praktiken des Unternehmens.

Sitzplatzregelung

Im August 2012 geriet die Regelung von Virgin Australia und Qantas, allein reisende Kinder nicht neben männliche Passagiere zu setzen, in die öffentliche Kritik, weil sie Männer unter einen Generalverdacht der Pädophilie stelle. Qantas verteidigte die Regelung als international üblich und als Rücksicht auf die Sorgen von Eltern.

Ruf und Kundenzufriedenheit

Qantas galt lange als besonders vertrauenswürdige Marke. Das Bewertungsportal AirlineRatings kürte sie 2014 bis 2016 dreimal in Folge zur sichersten Fluggesellschaft der Welt, und im Vertrauensindex des Marktforschungsinstituts Roy Morgan lag sie im zweiten Quartal 2022 noch auf Platz sechs der vertrauenswürdigsten Marken Australiens.

Verschlechterung nach der Pandemie

Bei der Wiederaufnahme des Flugverkehrs 2022 hatte Qantas, die während der Pandemie Tausende Stellen abgebaut und Aufgaben ausgelagert hatte, mit Personalmangel und krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Im Juni 2022 starteten nur 58,4 % ihrer Flüge pünktlich, womit Qantas zu den unpünktlichsten Fluggesellschaften Australiens gehörte; branchenweit wurde in diesem Monat jeder zwölfte Flug gestrichen. Im August 2022 suchte Qantas mindestens 100 Führungskräfte, die drei Monate lang an den Flughäfen Sydney und Melbourne beim Verladen von Gepäck aushelfen sollten; ein Sprecher räumte ein, die betriebliche Leistung entspreche nicht den Erwartungen. 2023 verschärften die Klage wegen der Tickets für gestrichene Flüge, der abrupte Abgang von Alan Joyce und der Streit um seine Vergütung die Vertrauenskrise (siehe Abschnitt Kritik und Kontroversen).

Rückgang in Umfragen und Ranglisten

Im Vertrauensindex von Roy Morgan fiel Qantas vom dritten zum vierten Quartal 2022 von Platz 9 auf Platz 40; das Institut verwies auf Verspätungen, Flugausfälle, steigende Preise und einen als schlecht wahrgenommenen Kundendienst. Im Juni 2023 war Qantas erstmals die Fluggesellschaft, der in Australien am meisten misstraut wurde, und Virgin Australia löste sie 2023 als vertrauenswürdigste Marke im Bereich Reisen und Tourismus ab. In der auf Passagierbefragungen beruhenden Rangliste der World Airline Awards von Skytrax fiel Qantas von Platz 5 im Jahr 2022 auf Platz 17 (2023) und Platz 24 (2024).

Platzierung von Qantas in der Skytrax-Rangliste „World’s Top 100 Airlines“
Jahr 2019202120222023202420252026
Platz 88517241412

Erholung

Im Oktober 2025 kündigte Qantas an, einen Teil der langfristigen Vergütung von Vanessa Hudson an einen Reputationswert zu koppeln: Bis zu 20 % ihrer Aktienanrechte werden nur gewährt, wenn der Ruf des Unternehmens als „stark“ eingestuft wird; nach Unternehmensangaben lag der Wert zu diesem Zeitpunkt im Bereich „durchschnittlich“. Im Geschäftsjahr 2025/26 stieg die Kundenzufriedenheit nach Unternehmensangaben, gemessen am Net Promoter Score, um sieben Punkte. Im Juni 2026 war Qantas nach Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens OAG mit 87,16 % pünktlichen Flügen die pünktlichste Gesellschaft unter den Fluggesellschaften mit mehr als 20.000 Flügen im Monat. In der Skytrax-Rangliste verbesserte sich Qantas auf Platz 14 (2025) und Platz 12 (2026) und wurde 2026 als beste Fluggesellschaft der Region Australien/Pazifik ausgezeichnet.

Zwischenfälle

Qantas ist die älteste große Fluggesellschaft, bei der es noch nie einen Absturz eines Strahlflugzeuges mit Todesopfern gab. Im Zeitraum 1927 bis 1951 kam es jedoch zu neun Unfällen mit Propellerflugzeugen, bei denen Tote zu beklagen waren.

Rezeption

John Travoltas Boeing 707-100B in Qantas-Bemalung der 1960er Jahre

In dem Film Rain Man (1988) weigert sich Raymond Babbitt (Dustin Hoffman), mit einer anderen Fluglinie als Qantas zu fliegen, da von dieser Gesellschaft noch nie eine Maschine abgestürzt sei.

Der US-amerikanische Schauspieler John Travolta kaufte im Mai 1998 eine ausrangierte Boeing 707-138B, die im September 1964 als VH-EBM an Qantas ausgeliefert und bis 1968 von der Gesellschaft eingesetzt worden war. Travolta, der 2002 Markenbotschafter von Qantas wurde, ließ die Maschine im selben Jahr in den historischen Farben der Fluggesellschaft lackieren; sie trug das Kennzeichen N707JT und den Namen „Jett Clipper Ella“. Ende Mai 2017 kündigte er an, das Flugzeug der Historical Aircraft Restoration Society (HARS) in der Nähe von Sydney zu schenken. Da ein Überführungsflug nach Australien nicht genehmigt wurde, ließ die HARS die Maschine in den USA zerlegen; im Mai 2026 trafen Rumpf und Tragflächen per Schiff in Port Kembla ein, um im Museum der HARS am Flughafen Shellharbour bei Wollongong wieder zusammengesetzt zu werden.

Die australischen Paläontologen Thomas H. Rich und Patricia Vickers-Rich benannten 1999 den Dinosaurier Qantassaurus nach der Fluggesellschaft.

Siehe auch

Literatur

Commons: Qantas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Qantas – Reiseführer
 Wikinews: Qantas Airways – in den Nachrichten

Einzelnachweise

  1. 1 2 Qantas Annual Report 2026. (PDF) Qantas Airways Limited, August 2026, S. 6, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 4 5 Qantas Annual Report 2026. (PDF) Qantas Airways Limited, August 2026, S. 3, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  3. ↑ Qantas feiert 100. Geburtstag. In: Tageskarte. 16. November 2020, abgerufen am 9. Oktober 2026 (dpa-Meldung).
  4. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 adb.anu.edu.au – Biography: Sir Wilmot Hudson Fysh (englisch)
  5. 1 2 3 Patrick Zwerger: 100 Jahre Qantas: Gegen „die Tyrannei der Distanz“. In: Flug Revue. 16. November 2020, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  6. ↑ History. Royal Flying Doctor Service, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  7. 1 2 3 4 5 6 7 Our history. Qantas, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  8. 1 2 Empire of the air: the dawn of international aviation in Australia. National Archives of Australia, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  9. ↑ On This Day: August 16. In: aussieairliners.org. Abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  10. 1 2 Timeline: The history of Qantas. In: SBS News. 27. Februar 2014, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  11. ↑ Privatisation 1995–2019. Qantas, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  12. ↑ Tarek Dale, Jonathan Chowns: Qantas Sale Amendment Bill 2014. Bills Digest no. 55, 2013–14. Parliamentary Library, Parliament of Australia, 25. März 2014, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  13. ↑ Qantas Sale Amendment Act 2014 – Post-Implementation Review. (PDF) Australian Government, Oktober 2017, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  14. ↑ The Sydney Morning Herald – Thousands of Qantas jobs could go, PM warned, 14. Dezember 2013 (Memento vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive) (englisch)
  15. ↑ Stefan Eiselin: Oneworld wird erwachsen. In: aeroTELEGRAPH. 1. Februar 2019, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  16. ↑ Annual Report 2002. (PDF) Qantas Airways Limited, 2002, S. 14, 38, abgerufen am 28. Oktober 2026 (englisch).
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  18. ↑ ‘Jetstar has transformed the way Australians travel’ – Airline celebrates 20th birthday. In: Travel Weekly. 28. Mai 2024, abgerufen am 28. Oktober 2026 (englisch).
  19. ↑ aero.de – Qantas erhält ihren ersten Airbus A380, 19. September 2008 (Memento vom 22. September 2008 im Internet Archive)
  20. ↑ Christoph Hein, Singapur: Qantas soll bei Macquarie landen. (Memento vom 25. Oktober 2016 im Internet Archive) In: faz.net. 22. November 2006, abgerufen am 7. Dezember 2014.
  21. ↑ Takeovers Panel blocks APA’s bid to buy out Qantas. In: ABC News. 6. Mai 2007, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  22. ↑ qantas.com.au – The Kangaroo Symbol (englisch)
  23. ↑ Flugsicherheitsbehörde findet Wartungsmängel. In: Spiegel Online. 1. September 2008, abgerufen am 7. Dezember 2014.
  24. ↑ Airbus – Qantas und Airbus besiegeln größten Auftrag der australischen Luftfahrtgeschichte, 6. Oktober 2011 (Memento vom 3. Februar 2017 im Internet Archive) abgerufen am 2. Februar 2017
  25. ↑ qantas.com – Qantas Group to Place Fleet Order: Building a Stronger Qantas - New international Strategy, 16. August 2011 (englisch), abgerufen am 2. Februar 2017
  26. ↑ australianaviation.com.au – Qantas adds to & restructures Jetstar A320neo backlog, 8. Juli 2014 (englisch), abgerufen am 2. Februar 2017
  27. ↑ Airbus – Orders & deliveries (englisch), abgerufen am 2. Februar 2017
  28. ↑ Qantas grounds entire fleet. In: ABC News. 29. Oktober 2011, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  29. ↑ tagesschau.de – Qantas-Flotte bleibt vorerst am Boden, 29. Oktober 2011 (Memento vom 31. Oktober 2011 im Internet Archive)
  30. ↑ tagesschau.de – Qantas-Flotte muss wieder abheben, 30. Oktober 2011 (Memento vom 31. Oktober 2011 im Internet Archive)
  31. ↑ Qantas plant weitgehende Kooperation mit Emirates. 26. Juli 2012, abgerufen am 30. Juli 2020.
  32. ↑ Emirates und Qantas starten „historische Partnerschaft“. In: Austrian Wings. 4. April 2013, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  33. ↑ Qantas stellt Flüge nach Frankfurt schon im April ein. In: Austrian Wings. 5. Februar 2013, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  34. ↑ The Transformation Continues. Qantas Annual Report 2013. (PDF) Qantas Airways Limited, 2013, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  35. 1 2 Qantas called on to halt job cuts following return to net profit. In: The Guardian. 26. Februar 2015, abgerufen am 28. Oktober 2026 (englisch).
  36. 1 2 3 Heidi Gmür: Qantas schafft den Turnaround. In: Neue Zürcher Zeitung. 26. Februar 2015, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  37. ↑ Qantas mit grösstem Verlust der Firmengeschichte. In: Neue Zürcher Zeitung. 28. August 2014, abgerufen am 9. Oktober 2026 (Meldung der Nachrichtenagentur AWP).
  38. ↑ Stefan Eiselin: Qantas verliert, Emirates gewinnt. In: aeroTELEGRAPH. 3. Juni 2015, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  39. ↑ aerotelegraph.com – Qantas stylt das Känguru neu abgerufen am 14. Januar 2017
  40. ↑ zeit.de – Erster Direktflug von Australien nach Europa, abgerufen am 25. März 2018
  41. ↑ Weiterer Rückschlag für A380-Programm: Qantas storniert Bestellung. In: Austrian Wings. 8. Februar 2019, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  42. ↑ Längster Nonstop-Flug: New York – Sydney in gut 19 Stunden. In: ORF.at. 20. Oktober 2019, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  43. ↑ Qantas stellt alle internationalen Flüge vorerst ein. In: travelnews.ch. 22. März 2020, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  44. ↑ Laura Frommberg: Qantas fliegt mit A380 nonstop Australien – Europa. In: aeroTELEGRAPH. 25. März 2020, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  45. ↑ Airbus A380 fliegt plötzlich nonstop von Australien nach London. 26. März 2020, abgerufen am 27. März 2020.
  46. ↑ QANTAS GROUP OUTLINES CUSTOMER AND EMPLOYEE IMPACT OF CORONAVIRUS-RELATED NETWORK CUTS. Abgerufen am 27. März 2020 (englisch).
  47. ↑ QANTAS WEIST FLUGBUCHUNGEN BIS MÄRZ 2021 AB. 10. Juli 2020, abgerufen am 10. Juli 2020.
  48. ↑ Qantas baut 6000 Stellen ab und groundet weiter 100 Flugzeuge. In: aeroTELEGRAPH. 25. Juni 2020, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  49. 1 2 3 Qantas muss zu Unrecht entlassenen Bodenangestellten 120 Millionen zahlen. In: aeroTELEGRAPH. 18. Dezember 2024, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  50. ↑ Qantas should not have to pay back billions in COVID-19 aid, Treasurer says. In: SBS News. 24. August 2023, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  51. 1 2 KLM und Qantas haben sich von der Boeing 747 verabschiedet. In: aerobuzz.de. 30. März 2020, abgerufen am 7. Juli 2020.
  52. 1 2 Qantas verabschiedet die 747 mit Rundflügen in den Ruhestand. In: aerobuzz.de. 7. Juli 2020, abgerufen am 7. Juli 2020.
  53. ↑ Tobias Hackhe: Qantas fliegt mit Boeing 747 Känguru in den Himmel. In: reisetopia.de. 23. Juli 2020, abgerufen am 10. Oktober 2026.
  54. ↑ Timo Nowack: Das ist die neue Qantas-Chefin. In: aeroTELEGRAPH. 2. Mai 2023, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  55. ↑ Qantas zieht Chefwechsel vor – Alan Joyce tritt umgehend ab. In: aeroTELEGRAPH. 5. September 2023, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  56. 1 2 Stefan Eiselin: Der tiefe Fall des Alan Joyce. In: aeroTELEGRAPH. 7. September 2023, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  57. ↑ 17 Stunden im Dreamliner: Qantas steuert Paris als drittes Ziel in Europa an. In: aeroTELEGRAPH. 31. Oktober 2023, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  58. 1 2 17:20 Stunden: Qantas fliegt jetzt nonstop von Australien nach Paris. In: aerotelegraph.com. 15. Juli 2024, abgerufen am 17. Oktober 2024.
  59. ↑ Timo Nowack: Die letzten Boeing-717-Flüge von Qantas stehen fest. In: aeroTELEGRAPH. 17. Oktober 2024, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  60. ↑ Laura Frommberg: Qantas bringt ersten Airbus A321 XLR mit Rekordflug nach Australien. In: aeroTELEGRAPH. 30. Juni 2025, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  61. 1 2 3 Qantas setzt noch stärker auf den Airbus A321XLR. In: aero.de. 28. August 2025, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  62. ↑ Laura Frommberg: Nach 21 Jahren zieht Qantas Jetstar Asia den Stecker. In: aeroTELEGRAPH. 11. Juni 2025, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  63. 1 2 3 Qantas Annual Report 2026. (PDF) Qantas Airways Limited, August 2026, S. 76, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  64. ↑ Qantas streicht Inlandsflüge und kommt öfter nach Europa. In: aero.de. 15. April 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  65. ↑ Qantas reduziert Angebot im Inland und verlegt Kapazität aus den USA nach Europa. In: aeroTELEGRAPH. 14. April 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  66. 1 2 Qantas Annual Report 2026. (PDF) Qantas Airways Limited, August 2026, S. 2, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  67. 1 2 3 4 Qantas trennt sich schon ab 2028 von ihren Airbus A380. In: aero.de. 27. August 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  68. 1 2 Qantas muss länger auf Airbus A350-1000ULR warten. In: aero.de. 25. Mai 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  69. ↑ Qantas fliegt ab Oktober 2027 nonstop von Sydney nach London. In: aero.de. 17. Juni 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  70. ↑ Qantas fliegt 2028 von Sydney nonstop nach New York. In: aero.de. 23. September 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  71. ↑ Qantas knackt bei Rekordflug die 24-Stunden-Marke. In: travelnews.ch. 29. Juli 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
  72. ↑ Qantas Annual Report 2026. (PDF) Qantas Airways Limited, August 2026, S. 25, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  73. 1 2 Qantas Annual Report 2026. (PDF) Qantas Airways Limited, August 2026, S. 8, abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
  74. ↑ Qantas to end Socceroos naming rights deal. In: SportBusiness Sponsorship. Abgerufen am 9. Oktober 2026 (englisch).
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