Rainer Brandner (* 13. April 1944 in Kitzbühel) ist ein österreichischer Geologe und Paläontologe. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „Brandner“. Rainer Brandner ist verheiratet und Vater zweier Söhne.
Rainer Brandner studierte an der Universität Innsbruck Geologie und Mineralogie. 1971 promovierte er zum Dr. phil. Geologie und arbeitete danach als Assistent am dortigen Institut für Geologie und Paläontologie. Es folgten Forschungsaufenthalte im Ausland und später seine Habilitation für das Fach Geologie.
1988 folgte Brandner einem Ruf an die Universität Erlangen-Nürnberg. 1989 zog es ihn zurück nach Innsbruck, wo er einen Lehrstuhl bekleidete. Von 1996 bis 2008 war er Vorstand des Instituts für Geologie und Paläontologie. Am 30. September 2009 wurde Rainer Brandner in den Ruhestand versetzt.
Zu Beginn seiner wissenschaftlichen Arbeit befasste sich Brandner mit der Sedimentgeologie. Ein weiteres Thema seiner Forschungsarbeit waren die fossilen Riffe und Becken im Kontext globaler Meeresspiegelschwankungen. Rainer Brandner arbeitete weiterhin an der Erstellung der geologischen Übersichtskarte von Tirol. Im Verlauf dieser Arbeit wandte er sich der regionalen Geologie zu. Dieses Thema nimmt bis heute einen zentralen Platz in seinem Schaffen ein. Weitere Forschungsfelder waren die ersten modernen Arbeiten zur Deckentektonik der Nördlichen Kalkalpen, in Zusammenarbeit mit dem bekannten Tektoniker Gerhard Eisbacher (Universität Karlsruhe), sowie Arbeiten zum „Global Change“ vor 250 Mio. Jahren. Ein Verdienst Brandners ist die völlige Neuaufnahme und der Druck von drei geologischen Kartenblättern in den Dolomiten. An den vorbereitenden Arbeiten zum Bau des 55 km langen Brennerbasistunnels war Rainer Brandner mit einem Projekt zur geologischen Vorerkundung beteiligt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brandner, Rainer |
| ALTERNATIVNAMEN | Brandner (botanisches Autorenkürzel) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Geologe und Paläontologe |
| GEBURTSDATUM | 13. April 1944 |
| GEBURTSORT | Kitzbühel |