Rainer Sprangowski (* 31. Oktober 1955) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und -funktionär.
Sprangowski begann mit dem Fußballspielen bei der Lichterfelder SU, mit der er nach dem Aufstieg 1978 in der Oberliga Berlin antrat. Später wechselte er innerhalb der höchsten Amateurspielklasse zum SC Charlottenburg. Als Stammspieler war er maßgeblich am Doublegewinn 1983 beteiligt. In der Meisterschaft 1982/83 war er mit seinen elf Saisontoren in allen 30 Saisonspielen drittbester vereinsinterner Torschütze nach Jörg Gaedke (22 Saisontore) und Andreas Bangsow (zwölf Saisontore) beim Gewinn des Berliner Meistertitels vor Hertha Zehlendorf und Vorjahresmeister Tennis Borussia Berlin. Auch im Berliner Pokalwettbewerb 1982/83 stellte Trainer Gerd Achterberg ihn in die Startelf, als TeBe mit einem 3:2-Finalerfolg nach Verlängerung besiegt wurde. In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga bestritt er fünf der sechs Spiele, als die Mannschaft als Gruppenzweiter hinter dem vormaligen Bundesligisten Rot-Weiß Oberhausen in die Zweitklassigkeit aufstieg.
In der Zweitligasaison 1983/84 gehörte Sprangowski über weite Strecken zu den Stammspielern, am Saisonende standen drei Tore in 33 Saisonspielen zu Buche. Mit dem Klub verpasste er jedoch den Klassenerhalt. In der anschließenden Oberligaspielzeit verpasste er mit der Mannschaft als Vizemeister hinter TeBe Berlin die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, diese hatte sich damit für die Deutsche Amateurmeisterschaft 1985 qualifiziert. Nach einem Auftakterfolg gegen den FC Augsburg schied er mit der Mannschaft im Semifinale gegen den DSC Wanne-Eickel aus. In der Spielzeit 1985/86 wurde er unter Cheftrainer Fahrudin Jusufi mit acht Punkten Vorsprung auf den Traber FC Mariendorf erneut Oberligameister, in der anschließenden Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga bestritt er alle acht Partien über die komplette Spieldauer. Als Gruppendritter hinter den beiden Aufsteigern FC St. Pauli und Rot-Weiss Essen verpasste er an der Seite von Stefan Brandenburger, Bernd Geesdorf, Frank Mischke, Jürgen Rinke, Jörg Schepers und Jürgen Schulz die Zweitligarückkehr. Anschließend verließen viele Leistungsträger den Klub, in der Spielzeit 1986/87 belegte die Mannschaft nur einen Abstiegsplatz.
Sprangowski spielte noch für den Spandauer SV in der Oberliga Berlin. Nach dem Karriereende engagierte er sich zeitweise als Präsident des 1. FC Neukölln. Später war er für die Ü-70-Mannschaft von Hertha BSC aktiv.
| Personendaten | |
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| NAME | Sprangowski, Rainer |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler und -funktionär |
| GEBURTSDATUM | 2. November 1955 |