Raithenbach Markt Schirnding | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 5′ N, 12° 12′ O |
| Höhe: | 493 m ü. NHN |
| Einwohner: | 43 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 95706 |
| Vorwahl: | 09233 |
Raithenbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Schirnding im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Raithenbach liegt in der Gemarkung Kothigenbibersbach.
Das Dorf liegt an einem namenlosen linken Zufluss der Röslau in Tallage und ist von Acker- und Grünland umgeben. Die Bundesstraße 303 verläuft nördlich des Ortes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ziegelhütte (0,4 km südöstlich) bzw. die B 303 unterquerend nach Hohenberg an der Eger zur Staatsstraße 2178 (1,2 km nordöstlich). Ein Anliegerweg führt nach Ottenlohe (0,7 km nordwestlich).
Raithenbach wurde im Jahr 1414 erstmals urkundlich erwähnt. Frohnherr war das Rittergut Hohenberg. 1499 wurde der Ort „Reytembach“ genannt; er bestand aus fünf Höfen und es gab die Wüstung Weidach. Das Hochgericht übte das brandenburg-kulmbachische Amt Hohenberg aus. 1787 bestand der Ort aus drei Ganzhöfen und vier Halbhöfen.
Von 1797 bis 1810 unterstand Raithenbach dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde Raithenbach dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Hohenberg und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Kothigenbibersbach zugewiesen. Am 1. April 1977 wurde Raithenbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schirnding eingemeindet.
In Raithenbach gibt es fünf Baudenkmäler:
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 56 | 70 | 72 | *64 | *61 | *58 | *99 | *76 | 81 | 43 |
| Häuser | *9 | *10 | *10 | *10 | *13 | 11 | ||||
| Quelle |
Raithenbach ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria Magdalena (Arzberg) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Maria Immaculata (Arzberg) gepfarrt.