Rauendahl Stadt Hattingen | ||
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| Koordinaten: | 51° 25′ N, 7° 11′ O | |
| Postleitzahl: | 45529 | |
| Vorwahl: | 02324 | |
Lage von Rauendahl in Nordrhein-Westfalen
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Rauendahl, Blick von der Henrichshütte | ||
Rauendahl ist ein nördlicher, rechtsseitig der Ruhr gelegener Ortsteil des Stadtteils Winz-Baak von Hattingen im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Der Stadtteil liegt nordöstlich von Baak und südöstlich von Bochum-Linden östlich der Wuppertaler Straße. Er wird durch die Rauendahlstraße erschlossen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Ruhr befindet sich das Gewerbegebiet auf dem Gelände der ehemaligen Henrichshütte. Rauendahl gehört zum amtlichen Hattinger Stadtteil Winz-Baak.

Vor langer Zeit soll auf den Ruhrwiesen die Burg Rauendahl gestanden haben. In den Anfängen des Ruhrbergbaus ließ man hier den Rauendahler Schiebeweg verlegen, um die geförderte Kohle zur 1781 errichteten Rauendahler Kohlenniederlage an der Ruhr zu schaffen.
Eine Volksschule wurde 1925 geschlossen. Die spätere Grundschule Rauendahl wurde zum Schuljahr 2011/2012 wegen mangelnder Nachfrage geschlossen. Ihr Gebäude wird heute von Hattingen und Sprockhövel, getrennt aber kooperierend, als Stadtarchiv genutzt.
Ein großer Teil des Wohnungsbestands zählt zur Hattinger Wohnstätten (HWG), die hier in den 1950er Jahren baute. Bis 2004 wurden insgesamt 870 Wohnungen modernisiert.
An die Vertriebenen Familien, welche die Siedlung u. a. zu Beginn mitprägten, erinnern Straßennamen und seit 2018 auch Hinweisschilder an der Straßenschildern.
Der Sportplatz an der Munscheidstraße wurde in den 1960er Jahren errichtet. Zur besseren und sicheren Verbindung für Fußgänger wurde 1975 eine 75 m lange Brücke über die Wuppertaler Straße gebaut.
Zur Infrastruktur zählen zwei Supermärkte (ALDI Nord, REWE), eine mittlerweile unbesetzte Zweigstelle der Sparkasse Hattingen, der Kinder- und Jugendtreff Rauendahl, ein Hallenbad und das Stadtarchiv Hattingen. Der Sportplatz hat 2017 einen Kunstrasen erhalten.