| Raulhac | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Auvergne-Rhône-Alpes | |
| Département (Nr.) | Cantal (15) | |
| Arrondissement | Aurillac | |
| Kanton | Vic-sur-Cère | |
| Gemeindeverband | Carladès Communauté | |
| Koordinaten | 44° 54′ N, 2° 39′ O | |
| Höhe | 539–995 m | |
| Fläche | 16,98 km² | |
| Einwohner | 274 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 16 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 15800 | |
| INSEE-Code | 15159 | |
| Website | www.raulhac.fr | |
Blick auf Raulhac | ||
Raulhac (okzitanisch Raulhac) ist eine französische Gemeinde mit 274 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Cantal in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Aurillac und zum Gemeindeverband Carladès Communauté. Die Einwohner werden Raulhacois und Raulhacoises genannt.
Raulhac gehört zur historischen Region des Carladès. Der Ort liegt am Flüsschen Goul in einer Höhe von ca. 740 m ü. d. M. Die Entfernung nach Aurillac beträgt ca. 30 km (Fahrtstrecke) in westlicher Richtung.
| Jahr | 1800 | 1851 | 1901 | 1954 | 1999 | 2016 | |||
| Einwohner | 910 | 1017 | 953 | 602 | 332 | 276 | |||
| Quellen: Cassini und INSEE | |||||||||
Der Bevölkerungsrückgang im 20. Jahrhundert ist im Wesentlichen auf den Verlust an Arbeitsplätzen infolge der Mechanisierung der Landwirtschaft zurückzuführen.
Der Ort Raulhac diente jahrhundertelang den ausschließlich landwirtschaftlich orientierten und sich selbstversorgenden Weilern (hameaux) und Einzelgehöften in der Umgebung als Handwerks-, Handels- und Dienstleistungszentrum. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts spielt der Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen (gîtes) eine nicht unbedeutende Rolle für das Wirtschaftsleben des Ortes.
Im Mittelalter gehörte Raulhac zur Vizegrafschaft Carlat; die Grundherrschaft befand sich sukzessive in den Händen der Armagnaken (1414–1477), der Bourbonen (1495–1505) und der französischen Krone (1531–1643). Im Jahr 1643 erhob der französische König Ludwig XIII. das Carladès zur Grafschaft und gab es der in Monaco residierenden Familie Grimaldi zum Lehen; diese behielt es bis zum Ausbruch der Französischen Revolution.
