| Reese Brantmeier | |||||||||||||
| Reese Brantmeier 2023 beim Wolfpack Invitational | |||||||||||||
| Nation: | |||||||||||||
| Geburtstag: | 5. Oktober 2004 (22 Jahre) | ||||||||||||
| Preisgeld: | 350.537 US-Dollar | ||||||||||||
| Einzel | |||||||||||||
| Karrierebilanz: | 61:49 | ||||||||||||
| Karrieretitel: | 0 WTA, 2 ITF | ||||||||||||
| Höchste Platzierung: | 279 (12. Oktober 2026) | ||||||||||||
| Aktuelle Platzierung: | 279 | ||||||||||||
| Doppel | |||||||||||||
| Karrierebilanz: | 44:30 | ||||||||||||
| Karrieretitel: | 0 WTA, 3 ITF | ||||||||||||
| Höchste Platzierung: | 236 (3. Oktober 2022) | ||||||||||||
| Aktuelle Platzierung: | 316 | ||||||||||||
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| Mixed | |||||||||||||
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| Letzte Aktualisierung der Infobox: 12. Oktober 2026 | |||||||||||||
| Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks) | |||||||||||||
Reese Brantmeier (* 5. Oktober 2004) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin.
Brantmeier spielt vor allem auf der ITF Junior World Tennis Tour und der ITF Women’s World Tennis Tour, wo sie bislang zwei Titel in Einzel und drei im Doppel gewinnen konnte.
Im Mai 2019 erreichte sie als 15-Jährige mit Partnerin Kimmi Hance das Finale im Damendoppel des mit 15.000 US-Dollar dotierten ITF-Turniers in Naples, wo die Paarung gegen Belinda Woolcock und Mara Schmidt mit 3:6, 7:5 und [6:10] verlor. Bei den US Open 2019 erhielt Brantmeier eine Wildcard für die Qualifikation zum Hauptfeld des Dameneinzel, wo sie Denisa Allertová mit 6:3, 4:6 und 1:6 unterlag. Im Juniorinneneinzel erreichte sie das Viertelfinale, wo sie Alexandra Yepifanova mit 6:4, 3:6 und 1:6 unterlag. Im Juniorinnendoppel startete sie mit Kimmi Hance. Die beiden verloren aber bereits ihr Erstrundenmatch mit 3:6 und 1:6 gegen Romana Čisovská und Anastassija Tichonowa.
2020 gewann sie mit Partnerin Kimmi Hance die Orange Bowl.
2021 gewann sie mit Partnerin Ashlyn Krueger das J1 Roehampton und mit Kimmi Hance das J1 San Diego. Bei den French Open schied sie sowohl im Juniorinneneinzel als auch im Juniorinnendoppel mit Partnerin Elvina Kalieva bereits in der ersten Runde aus. In Wimbledon erreichte sie im Juniorinneneinzel das Achtelfinale, im Juniorinnendoppel mit Partnerin Elvina Kalieva das Halbfinale. Bei den US Open 2021 erhielt sie eine Wildcard für die Qualifikation zum Hauptfeld des Dameneinzel. In der ersten Runde besiegte sie Wolha Hawarzowa mit 6:2 und 6:3.
2025 startete sie nach einer überstandenen Meniskus-Verletzung wieder bei den US Open.
Brantmeier spielt seit 2022 für das Damentennisteam der North Carolina Tar Heels der University of North Carolina at Chapel Hill.
Im November 2025 gewann sie den Einzeltitel der NCAA Division I.
Ende April 2026 wurde sie zum zweiten Mal nach 2025 als ACC Women’s Tennis Player of the Year ausgezeichnet.
Die 21-jährige Brantmeier ist Hauptklägerin in einem Verfahren gegen die NCAA. Ziel der Klage ist es, die Regelung zu Fall zu bringen, die es Tennisspielern untersagt, bei Profiturnieren Preisgelder von mehr als 10.000 US-Dollar pro Jahr zu behalten. Vor der Einschreibung an der Universität müssen Preisgelder, die 10.000 Dollar übersteigen, zur Deckung der Ausgaben für das jeweilige Turnier verwendet werden; nach der Einschreibung werden die Preisgelder auf die jährlichen Ausgaben angerechnet. Brantmeier, die im letzten Studienjahr („Senior“) steht und die Fächer Sportwissenschaften und Bildende Kunst im Doppelhauptfach sowie Weltkino im Nebenfach studiert, reichte die Klage 2025 ein. Sie warf der Organisation Heuchelei vor: Einerseits dürfen studentische Athleten Verträge über die Vermarktung ihres Namens, ihres Bildes und ihrer Persönlichkeitsrechte (sogenannte NIL-Verträge) abschließen, andererseits dürfen sie das bei Wettkämpfen gewonnene Preisgeld nicht behalten. Brantmeiers Klage wird erst Ende 2026 vor Gericht verhandelt; doch bereits im August 2025 entschied die zuständige US-Bundesrichterin Catherine Eagles zugunsten von Brantmeier und Maya Joint, einer weiteren College-Spielerin und ließ zwei Gruppen potenzieller Kläger für eine Sammelklage zu. Die erste Gruppe umfasst alle Spielerinnen und Spieler, die seit dem 19. März 2020 im College-Tennis der Division I angetreten sind oder aufgrund der NCAA-Beschränkungen für Preisgelder nicht antreten konnten. Laut Gerichtsbeschluss könnten dieser Gruppe bis zu 12.000 Spieler angehören. Hinzu kommen Spieler, die in diesem Zeitraum auf Preisgelder verzichtet haben. Im Februar teilten die Parteien dem Richter in einem gerichtlichen Schriftsatz mit, dass sie „eine Einigung über die wesentlichen Bedingungen eines Vergleichs in der Sammelklage erzielt haben, durch den das Verfahren vollständig beigelegt wird“. In dem beim United States District Court for the Middle District of North Carolina eingereichten Dokument beantragten sie eine 60-tägige Aussetzung von Fristen und Verfahrensschritten, um die Vereinbarung zu finalisieren. Im April gewannen Brantmeier und Joint das Verfahren. Die NCAA willigte ein, 2,02 Millionen US-Dollar an Schadensersatz zu zahlen. Brantmeier und Joint erhalten nur einen kleinen Teil dieser Summe; ihnen wurden jeweils 10.000 US-Dollar zugesprochen. Die verbleibenden 2 Millionen US-Dollar fließen in Verwaltungskosten und Anwaltshonorare im Zusammenhang mit dem Verfahren. Auch wenn die finanzielle Entschädigung verschwindend gering ausfällt, beinhaltet die Einigung eine weitaus wichtigere Vereinbarung: Die NCAA wird die Beschränkungen aufheben, die es Athleten bislang untersagten, Preisgelder anzunehmen. Dies gilt für alle Sportarten, obwohl sich die Klage ursprünglich nur auf Tennis bezog. Das Urteil dürfte Auswirkungen auf Tausende von aktuellen und künftigen Athleten haben. Auch wenn dadurch die Grenze zwischen Amateur- und Profisport im College-Bereich weiter verschwimmt, ist die Entscheidung sinnvoll. Zwar hinkt der Vergleich etwas, doch es wirkt ungerecht, dass eine Athletin wie Brantmeier – die in ihrem Sport herausragende Leistungen zeigt – während ihrer Studienzeit nicht davon profitieren kann, während ein Ersatzspieler in einer umsatzstarken Sportart dank eines NIL-Vertrags (für die Vermarktung von Name, Image und Likeness) kräftig abkassieren kann.
| Nr. | Datum | Turnier | Kategorie | Belag | Finalgegnerin | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | 16. Juli 2023 | ITF W15 | Hartplatz | 6:4, 6:4 | ||
| 2. | 31. Mai 2026 | ITF W35 | Hartplatz | 6:4, 6:0 |
| Nr. | Datum | Turnier | Kategorie | Belag | Partnerin | Finalgegnerinnen | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | 14. Januar 2023 | ITF W25 | Sand | 6:4, 6:2 | |||
| 2. | 24. Juni 2023 | ITF W25 | Hartplatz | 6:2, 6:4 | |||
| 3. | 31. Mai 2026 | ITF W35 | Hartplatz | 6:3, 6:1 |
| Turnier | 2019 | 2020 | 2021 | Karriere |
|---|---|---|---|---|
| Australian Open | — | — | — | — |
| French Open | — | — | — | — |
| Wimbledon | — | — | — | |
| US Open | Q1 | — | Q3 | — |
Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Qualifikationsrunde; nicht ausgetragen
| Turnier | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | Karriere |
|---|---|---|---|---|---|
| Australian Open | — | — | — | — | — |
| French Open | — | — | — | — | — |
| Wimbledon | — | — | — | — | — |
| US Open | 2 | — | — | 2 | 2 |
Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Qualifikationsrunde; nicht ausgetragen
| Turnier | 2021 | Karriere |
|---|---|---|
| Australian Open | — | — |
| French Open | — | — |
| Wimbledon | — | — |
| US Open | 1 | 1 |
Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; nicht ausgetragen
| Turnier | 2019 | 2020 | 2021 | Karriere |
|---|---|---|---|---|
| Australian Open | — | — | — | |
| French Open | — | — | 1 | 1 |
| Wimbledon | — | AF | AF | |
| US Open | VF | 2 | VF |
Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; nicht ausgetragen
| Turnier | 2019 | 2020 | 2021 | Karriere |
|---|---|---|---|---|
| Australian Open | — | — | — | |
| French Open | — | — | 1 | 1 |
| Wimbledon | — | HF | HF | |
| US Open | 1 | F | F |
Das „Reese Brantmeier Project“ ist eine gemeinnützige Initiative, die ins Leben gerufen wurde, um die Sanierung zweier öffentlicher Tennisplätze in Whitewater, Wisconsin, zu unterstützen. Reese Brantmeier hat dieses Projekt gestartet, um den Tennissport in ihrer ländlichen Heimatstadt zu fördern und ihrer Gemeinde etwas zurückzugeben.
Reese ist die Tochter von Scotty und Becky Brantmeier. Sie hat zwei ältere Brüder Justin and Zach.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brantmeier, Reese |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Tennisspielerin |
| GEBURTSDATUM | 5. Oktober 2004 |
| GEBURTSORT | Vereinigte Staaten |