
Die Regionale 2016 war ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für das Westmünsterland. Die Regionalen folgten seinerzeit einem dreijährigen Rhythmus. Vorgänger der Regionale 2016 war die Regionale 2013 für Südwestfalen.
Nach der erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2007 erfolgte die Eröffnung der Regionale-Agentur im Februar 2010. Am 29. Mai 2016 wurde im Beisein von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Präsentationsjahr der Regionale 2016 in Coesfeld eröffnet, das bis Juni 2017 lief. Zur Feier waren rund 600 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Bildung sowie den an der Regionale beteiligten Kreisen, Städten und Gemeinden in den Industriepark Nord.Westfalen gekommen. Ab Juni 2017 wurde die Regionale-Agentur wieder abgewickelt.
An der Regionale 2016 beteiligten sich
Auf der rund 3400 km² umfassenden Fläche dieser insgesamt 37 Gebietskörperschaften aus dem westlichen und südlichen Münsterland leben rund 820.000 Menschen.
Die Regionale 2016 im Westmünsterland stand unter dem Motto „ZukunftsLAND“. Dabei war die Weiterentwicklung der Münsterländer Parklandschaft vor dem Hintergrund konkurrierender wirtschaftlicher, ökologischer und touristischer Interessen ein zentrales Thema. Weitere Schwerpunkte lagen auf der Verbesserung der Wertschöpfung der regionalen Wirtschaft, Erschließung neuer Absatzmärkte, Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Energie- und Umweltprojekten sowie in der Suche nach Wegen, den demografischen Wandel erfolgreich zu bewältigen. Seit 2010 wurden insgesamt 43 Projekte initiiert, die ein dreistufiges Qualifizierungsprogramm durchlaufen. Mit Erreichen der höchsten Qualifizierungsstufe konnten Fördergelder beantragt und die Projektideen realisiert werden. Für die Koordination der Projekte wurde die Regionale 2016 Agentur GmbH mit Sitz in Velen gegründet. Geschäftsführerin war die Stadtplanerin und Architektin Uta Schneider, Aufsichtsratsvorsitzender der Landrat des Kreises Borken Kai Zwicker.
Direkt in der Verantwortung der Agentur lag darüber hinaus die Betreuung von vier übergreifenden Grundlagenprojekten, von denen auch künftig die ganze Region profitieren soll: