Wörnitzstein

Wörnitzstein
Große Kreisstadt Donauwörth
Wappen von Wörnitzstein
Koordinaten: 48° 44′ N, 10° 43′ OKoordinaten: 48° 43′ 50″ N, 10° 43′ 25″ O
Höhe: 407 m ü. NHN
Einwohner: 858 (1. Jan. 2015)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 86609
Vorwahl: 0906
Blick auf Wörnitzstein und die Kalvarienbergkapelle von 1750

Wörnitzstein ist ein Pfarrdorf und ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Donauwörth im schwäbischen Landkreis Donau-Ries (Bayern). Die Gemarkung Wörnitzstein hat eine Fläche von 14,725 km² und ist in 1197 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 12301,99 m² haben. In der Gemarkung liegen das Pfarrdorf Wörnitzstein, das Dorf Felsheim, die Weiler Dittelspoint, Huttenbach und Osterweiler und die Einöden Maggenhof (ehemals Maggerhof), Reichertsweiler und Schwarzenberg.

Geschichte

Der Ortsname Stein ist nicht selten. Die erste Nennung, die sicher Wörnitzstein zugeordnet werden kann, liegt nach zwei Urkunden des Klosters Kaisheim zwischen Ende Juni 1214 und 20. September 1216. Erst ab etwa 1417 erscheint in den Urkunden beim Ortsnamen der Fluss Wörnitz ("Stain an der Werncz"), ab 1534 regelmäßig der heutige Ortsname Wörnitzstein. Dem 1526 in Augsburg geschlossenen Vertrag zu Streitigkeiten der Herzöge von Pfalz-Neuburg mit dem Kloster Kaisheim wegen Obrigkeit, Grenzmarkung, Vormundschaftsbestellung und Strafgerichtsbarkeit über die Leute und Güter des Klosters in Stein sind die damaligen Herrschaftsverhältnisse zu entnehmen.

Am 1. Juli 1972 wurde Wörnitzstein im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Donau-Ries, bis zum 1. Mai 1973 mit der Bezeichnung Landkreis Nördlingen-Donauwörth, zugeschlagen. Mit Abschluss der Gemeindegebietsreform wurde Wörnitzstein am 1. Januar 1978 in die Große Kreisstadt Donauwörth eingemeindet.

Religion

St. Martin

Bereits 1216 erschien ein Pfarrer Rüdiger von Stein als Zeuge in einer Urkunde des Klosters Kaisheim (Die Urkunden des Reichsstiftes Kaisheim, Nr. 30, S. 23f., Giengen, 1216, vor August 3).

Die katholische Pfarrei Sankt Martin in Wörnitzstein gehört zur Pfarreiengemeinschaft Donauwörth-Riedlingen im Dekanat Donauwörth im Bistum Augsburg.

Zur Pfarrei gehören auch Felsheim, Dittelspoint, Huttenbach, Osterweiler, Maggenhof, Reichertsweiler und Schwarzenberg.

Baudenkmäler

Verkehr

Bahnhof Wörnitzstein

Der Bahnhof Wörnitzstein liegt an der Riesbahn.

Vereine

Wörnitzstein zeichnet sich durch ein sehr aktives Vereinsleben aus; u. a. sind die „Schulhausjugend“, der örtliche Sportverein SV Wörnitzstein-Berg e. V. und die Musikkapelle Wörnitzstein im Ort aktiv.

Literatur und Quellen

Commons: Wörnitzstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Große Kreisstadt Donauwörth, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 5. Mai 2025.
  2. ↑ Gemarkung Wörnitzstein (096946). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 21. April 2026.
  3. ↑ Webkarte. ALKIS-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. April 2026.
  4. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  5. ↑ https://de-de.facebook.com/schulhausjugend/
  6. ↑ Sportvereine in Donauwörth, abgerufen am 20. Juni 2024.
  7. ↑ Musikkapelle Wörnitzstein e. V. Abgerufen am 3. Juni 2024 (deutsch).