Reinhard Habeck

Reinhard Habeck (* 20. April 1962 in Wien) ist ein österreichischer Autor parawissenschaftlicher Werke, Comiczeichner und Cartoonist. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine, gemeinsam mit Peter Krassa entwickelte und 1982 veröffentlichte Hypothese, dass bereits die Alten Ägypter elektrischen Strom gekannt und genutzt haben sollen. Bei den auf einigen Reliefs im Hathortempel von Dendera abgebildeten Objekten habe es sich um eine Art von Leuchtkörpern gehandelt (populäre Bezeichnung: Glühbirnen von Dendera).

Leben und Werk

In jüngeren Jahren arbeitete Habeck zunächst in seinem erlernten Beruf als Vermessungstechniker, machte daneben aber auch schon erste Erfahrungen als Autor. Zu dieser Zeit – in den 1980er Jahren – veröffentlichte er zumeist Artikel in Grenzwissenschafts-Publikationen, Beiträge in Anthologien sowie Cartoons und humoristische Unterhaltungsliteratur. 1987 beschloss er, seinen 'bürgerlichen' Beruf aufzugeben, um sich ganz der schriftstellerischen und künstlerischen Tätigkeit widmen zu können. Beflügelt durch den großen Erfolg seines zweiten, gemeinsam mit Peter Krassa verfassten Buches zum Thema 'Elektrizität in der Antike?', „Das Licht der Pharaonen“ (1992), konzentrierte er sich von nun an auch als Buchautor auf grenzwissenschaftliche Themen, wobei er vor allem als Vertreter der Prä-Astronautik hervortrat, zudem aber auch Bücher zur UFO-Forschung, verschollenen Kulturen und zu paranormalen Phänomenen publizierte.

Als Comiczeichner machte sich Reinhard Habeck vor allem mit seiner ersten und populärsten Comicfigur, „Rüsselmops, der Außerirdische“, einen Namen, die seit 2014 von der der internationalen Bild- und Cartoon-Agentur Bulls Press verwertet wird. Der Prototyp dieser Figur entstand bereits 1979. Seit 1984 erschienen Rüsselmops-Comics in der Reportbeilage der Science-Fiction-Romanreihe Perry Rhodan, im deutschen Jugendmagazin Stafette, dem Schweizer Magazin Mysteries, im Onlinemagazin Mystikum, wo er immer noch monatlich publiziert, und lange Zeit auch in der österreichischen Tageszeitung Kurier. Im Jahr 2007 brachte die Österreichische Bundespost eine Briefmarke mit Rüsselmops-Motiv heraus.

Bis heute hat Reinhard Habeck ca. zwanzig Sachbücher zu Grenzgebieten des Wissens und der Wissenschaft verfasst, die z. T. auch außerhalb des deutschsprachigen Raums, u. a. in Korea, Japan, Italien, Ungarn, Tschechien und Polen erschienen sind.

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Reinhard Habeck und Peter Krassa, "Licht für den Pharao - Elektrischer Strom im alten Ägypten", John Fisch Verlag, 1982
  2. ↑ Roland Roth, "10 Fragen an Reinhard Habeck", Interview mit R. Habeck, in: Q´Phaze - Realität anders!, 2009
  3. ↑ Bulls Press, unter: Rüsselmops (abgerufen: 15. Sept. 2014)
  4. ↑ Rüsselmops - Der Außerirdische (abgerufen. 17. Dez. 2013)
  5. ↑ Frostrubin, unter: Perry Rhodan - Rüsselmops Briefmarke (abgerufen: 19. Dez. 2013)
  6. ↑ Verlag Carl Ueberreuter, unter: Reinhard Habeck (Memento vom 20. Dezember 2013 im Internet Archive) (abgerufen: 17. Dez. 2013)
Personendaten
NAME Habeck, Reinhard
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Autor, Comiczeichner und Cartoonist
GEBURTSDATUM 20. April 1962
GEBURTSORT Wien, Österreich