Reinhard Ring

Reinhard Ring (2019 in Taipei)

Reinhard Ring (* 17. Dezember 1948) ist ein deutscher Rhythmiklehrer und Hochschullehrer. Er lehrte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und am Zentralen Musikkonservatorium in Peking. Von 1992 bis 2001 war er Präsident von La Fédération Internationale des Enseignants de Rythmique (FIER) und Schriftleiter des Journals Le Rythme Genf.

Leben

Nach seinem Abitur in Darmstadt studierte Reinhard Ring in Berlin und Frankfurt a. M. Rhythmik, Pantomime, Komposition, Chorleitung, Klavier und Musikwissenschaft. Von 1973 bis 1980 arbeitete er als Lehrer an der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik in Berlin und wurde ab 1977 Studienrat. Von 1980 bis 1984 war er als erster hauptamtlicher Rhythmikdozent an der Akademie Remscheid tätig. Dazwischen hatte er Studien- und Lehraufenthalte in New York, Philadelphia und Reykjavík (Gastprofessur). 1984 wurde Ring zum Professor für Rhythmik an der Musikhochschule Hannover berufen. Zu seinem Forschungsgebiet gehören Bewegung und Musik in verschiedenen Kulturen, historischer Tanz und Rhythmiktheorie. Darüber hinaus ist er bei der internationalen Entwicklung der Rhythmik aktiv, wie im Institut Rhythmik Hellerau und im Institut Jaques-Dalcroze (Genf). Seit 2006 unterrichtet er als Gastprofessor im Zentralen Musikkonservatorium Peking regelmäßig.

Reinhard Ring ist verheiratet mit der Literaturwissenschaftlerin Weijie Ring.

Internationale Kurs- und Vortragstätigkeit

Reinhard Ring hat bis jetzt in 19 Ländern unterrichtet. Dazu zählen sowohl europäische Länder wie Deutschland, Polen, Österreich, die Schweiz, Italien, Frankreich, England und Island, amerikanische Länder wie die USA und Argentinien, als auch asiatische Länder wie Japan, China und Taiwan. Zu China hat er eine enge Verbindung. Er unterstützt seit 2006 die Musikpädagogik in China. Seit 2023 ist er auch als Gastdozent für Rhetorik in der Deutschabteilung an der TU Hangzhou tätig.

Publikationen (Auswahl)

Reinhard Ring hat zahlreiche Schriften veröffentlicht und ist auch als Herausgeber tätig. Sein Lexikon der Rhythmik zählt zum Standardwerk im Fach Rhythmik und Musikpädagogik.

Monografien

Fachaufsätze

Editionen

Einzelnachweise

  1. ↑ Reinhard Ring. In: artsandculture.google.com. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. November 2022; abgerufen am 23. Februar 2026.
  2. ↑ FIER. Abgerufen am 22. April 2020.
  3. ↑ Reinhard Ring: Le rythme. (tib.eu [abgerufen am 22. April 2020]).
  4. ↑ Institut Rhythmik Hellerau e. V. Abgerufen am 22. April 2020.
  5. ↑ Reinhard Rings Beitrag zum Dalcroze 150 Jahre. (PDF) In: kulturellebildung.de. 11. November 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. November 2016; abgerufen am 24. März 2024.
  6. ↑ 中央音乐学院音乐教育学院. In: iome.ccom.edu.cn. 6. September 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2017; abgerufen am 24. März 2024.
  7. ↑ 2015第25屆台灣達克羅士國際研習-萊諾德.鈴 Reinhard Ring教授 @ 社團法人台灣國際達克羅士音樂節奏研究學會. In: pixnet.net. Dalcroze Society of Taiwan 痞客邦, abgerufen am 22. April 2020 (chinesisch (Taiwan)).
Personendaten
NAME Ring, Reinhard
KURZBESCHREIBUNG deutscher Rhythmikprofessor
GEBURTSDATUM 17. Dezember 1948