Reinhold Brunner (* 22. Mai 1961 in Gerstungen) ist ein deutscher Archivar und Historiker.
Brunner studierte Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und promovierte im Jahr 1990 mit der Arbeit Die Junker – eine Untersuchung zu ihrer klassenmäßigen Einordnung im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts am Beispiel der Provinz Brandenburg über adligen und bürgerlichen Großgrundbesitz in der Provinz Brandenburg.
Von 1991 an leitete Brunner das Stadtarchiv Eisenach, bis er im Jahr 2014 die Leitung des im Zuge einer Umstrukturierung der Stadtverwaltung neu geschaffenen Amtes für Bildung übernahm. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei lokalgeschichtlichen Themen, insbesondere bei der jüdischen Geschichte und der Geschichte des Nationalsozialismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher und Schriften speziell zur Geschichte der Stadt Eisenach.
Brunner ist Mitglied im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare, im Thüringer Archivarverband sowie wissenschaftliches Mitglied der Historischen Kommission für Thüringen.
Er ist stellvertretender Vorsitzender des Eisenacher Geschichtsvereins und engagiert sich ehrenamtlich bei mehreren weiteren örtlichen Organisationen und Gruppierungen.
| Personendaten | |
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| NAME | Brunner, Reinhold |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Archivar und Historiker |
| GEBURTSDATUM | 22. Mai 1961 |
| GEBURTSORT | Gerstungen |