| Remode | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Deutschland |
| Genre(s) | Elektropop, Dark-Wave, Synthiepop |
| Aktive Jahre | seit 2006 |
| Website | www.remode.info |
| Aktuelle Besetzung | |
| Dan Yell | |
| Johannes Makowski | |
| Slick Prolidol | |
| Tony Clare | |
| Vic Chains | |

Remode ist eine deutsche Depeche-Mode-Tribute-Band. Die Gruppe wurde 2006 gegründet und versteht sich nicht als Kopie, sondern als Hommage an Depeche Mode. Neben Synthesizern setzt die Gruppe live Schlagzeug, E-Gitarre und Bass ein.
Remode besteht seit 2006. 2015 trat die Band beim Tribfest im englischen Driffield auf und spielte im Rahmen einer England-Tour unter anderem in Wolverhampton, York sowie im Towngate Theatre in Basildon, dem Herkunftsort von Depeche Mode.
Am 23. Oktober 2015 traf die Band im Lokschuppen Bielefeld auf das Depeche-Mode-Gründungsmitglied Andrew Fletcher, das dort im Rahmen seiner DJ-Tour auflegte.
Nach eigenen Angaben trat Remode in neun Ländern auf: Deutschland, England, Frankreich, Polen, Österreich, Tschechien, der Schweiz, Dänemark und Belgien. Auftrittsorte reichten von Clubs wie der Großen Freiheit 36 in Hamburg über Open Airs wie die Kieler Woche bis zu ungewöhnlichen Spielstätten wie der Parsennhütte in Davos (2.200 m) und dem Erlebnisbergwerk Sondershausen. Auf ihrer zweiten England-Tour 2019 trat die Band als Hauptact beim Festival „Calais anime l'été“ auf.
Bei zwei Anlässen spielte Remode mit Orchesterbegleitung: bei „Classic meets Pop“ in Bielefeld sowie 2015 in der EWE Arena in Oldenburg. Als Support-Act trat die Band unter anderem für Sandra und die Münchener Freiheit auf. 2026 besteht die Band seit 20 Jahren; für das Jahr sind rund 50 Konzerte angekündigt.
Quelle
Der Musikexpress besuchte im März 2017 ein Konzert der Band im Berliner Astra Kulturhaus. Autor Oliver Götz näherte sich dem Abend zunächst skeptisch, beschrieb Remode am Ende aber als „ziemlich souveräne Tribute-Band aus Bielefeld“ und hob hervor, dass der Sänger den Bariton von Dave Gahan „aufs Verblüffendste“ imitiere. Die Band spiele das Repertoire nicht eins zu eins nach, sondern in einer rockigeren Fassung. Zum Tribut-Stil der Band merkte Oliver Götz an:
„Die alte Tribute-Krux: Spielst du alles eins zu eins, wirst du in der Ödnis verenden. Schraubst du aber selbst noch was dran, scheppert, scheuert oder hier: da rockt es.“
Stefan Peter auf Musikmag.de erklärte sie zu einer der besten Depeche-Mode-Coverbands Deutschlands. Zu dem 2023-Coveralbum A Broken Frame des gleichnamigen Originals merkte er an, dass Remode die Atmosphäre und das Lebensgefühl des New Romantic der frühen 80er Jahre in die Jetztzeit transportiere. Die Band habe mit ihrer Interpretation des Albums von 1982 und den Liedern Depeche Modes auf ihre Art und Weise mit einem feinen Touch Rock ganz neues Leben eingehaucht. Im Rockmagazine wurde 2019 die Band aus Bielefeld als angesagteste Depeche-Mode-Tributeband Deutschlands eingestuft. Keine andere Band reiche so nah an die Band aus Basildon heran, wie die Bielefelder.
Die Badische Zeitung porträtierte die Gruppe im August 2017 am Rande eines Auftritts in der Hamburger Markthalle. Der Beitrag von Frederik Jötten ordnet Remode in die Szene der Tribute-Bands ein und beschreibt, dass die Musiker neben dem Klang auch das Erscheinungsbild des Vorbilds übernehmen.
Ebenfalls 2017 erschien in der Tageszeitung Die Welt ein Beitrag von Antje Hildebrandt über die Band. Sie bezeichnete Remode dabei als „bekannteste deutsche Tribute-Band von Depeche Mode“.
Konzertberichte über Auftritte der Band erschienen über die Jahre in regionalen und überregionalen Medien, unter anderem in der Märkischen Allgemeinen (2018), im Obermain-Tagblatt (2024), in der Freien Presse (2024) sowie im Online-Magazin Reflections of Darkness (2025).