Renata Lavagnini

Renata Lavagnini (* 1942 in Palermo) ist eine italienische Neogräzistin und Byzantinistin.

Leben

Renata Lavagnini ist die Tochter des Gräzisten, Byzantinisten und Neogräzisten Bruno Lavagnini und wie ihr Vater Honorarkonsul der Republik Griechenland in Palermo.

Sie studierte an der Universität Palermo, wo sie 1965 die Laurea erwarb. Sie wurde Professorin für neugriechische Sprache und Literatur an der Universität Palermo.

Lavagnini hat sich durch Ausgaben der Ατελή ποιήματα (Unvollendete Gedichte, dreißig an der Zahl), die in den 1960er Jahren von Giorgos Savvidis im Kavafis-Archiv entdeckt worden waren, und des Prosagedichts Εις το φως της ημέρας (Bei Tageslicht) von Konstantinos Kavafis sowie durch weitere Arbeiten zur neugriechischen Dichtung einen Namen gemacht. Daneben hat sie die Notizen des französischen Gelehrten Jean-Baptiste Gaspard d’Ansse de Villoison veröffentlicht, der von 1784 bis 1786 Griechenland und Byzanz bereiste, in der Hoffnung, dort wertvolle Handschriften antiker Autoren zu finden. Im Bereich der byzantinischen Dichtung hat sie sich mit der byzantinischen Ilias und Achilleïs beschäftigt.

Schriften

Konstantinos Kavafis

Editionen und Übersetzungen

Artikel

Andere neugriechische Dichter

Byzantinisches

Varia

Einzelnachweise

  1. ↑ Lavagnini als Honorarkonsul der Republik Griechenland (nach Italy suchen und dort Palermo)
  2. ↑ Il corpo consolare di Palermo