Renate Precht, geb. Escherich (* 14. September 1933 in Singen; † 9. Oktober 2020 in Lauscha), war eine deutsche Glasgestalterin.
Renate Precht absolvierte eine Ausbildung als Zahnarzthelferin. Ab 1963 arbeitete sie als Autodidaktin in Lauscha mit dem Glasgestalter Volkhard Precht zusammen, den sie heiratete. Sie wurde 1985 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und arbeitete in Lauscha freischaffend mit ihrem Mann als Glasgestalterin. Sie war in der DDR auf wichtigen Ausstellungen vertreten, u. a. 1986 auf der Quadriennale des Kunsthandwerks sozialistischer Länder und 1987/1988 auf der X. Kunstausstellung der DDR in Dresden. Sie nahm auch an Ausstellungen außerhalb der DDR teil, u. a. 1985 am II. Coburger Glaspreis. 1987 hatte sie in der Suhler Galerie im Steinweg eine Ausstellung zusammen mit ihrer Schwiegertochter Susanne Precht (* 1960).
Werke Renate Prechts befinden sich u. a. im Museum für Glaskunst Lauscha und im Kunstgewerbemuseum Dresden.
Ulrich Precht (* 1956), der Sohn Renate und Volkhard Prechts, ist ebenfalls Glasgestalter.
Sie „schmolz über opake, pastellfarbene dünne Metalldrähte und faserige Gewebe zwischen Schichten ein. Assoziative, schwebende Dekorformen strahlen Klarheit und Gelöstheit aus und erinnern an den schmelzflüssigen Zustand des Glases.“
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Precht, Renate |
| ALTERNATIVNAMEN | Escherich, Renate (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Glasgestalterin |
| GEBURTSDATUM | 14. September 1933 |
| GEBURTSORT | Singen |
| STERBEDATUM | 9. Oktober 2020 |
| STERBEORT | Lauscha |