Renate Wald

Renate Martha Emilie Wald (* 29. Juli 1922 in Wiesdorf als Renate Martha Emilie Ley; † 12. August 2004 in Wiehl) war eine deutsche Soziologin.

Wald war von 1974 bis zu ihrer Pensionierung 1987 Professorin für Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Ihr fachlicher Schwerpunkt war „berufliche Sozialisation“. Dabei befasste sie sich hauptsächlich mit Biografien von Mädchen und Frauen und betrieb schon früh feministische Soziologie.

Wald war die Tochter des hohen NS-Funktionärs Robert Ley. In ihren Lebenserinnerungen Mein Vater Robert Ley – Meine Erinnerungen und Vaters Geschichte setzte sie sich mit ihrer familiären Herkunft auseinander.

Nach ihr ist die 2005 gegründete Renate-Wald-Stiftung benannt, die ihren Sitz in Bonn hat.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Renate Wald-Stiftung (Memento vom 10. Dezember 2009 im Internet Archive)
Personendaten
NAME Wald, Renate
ALTERNATIVNAMEN Wald, Renate Martha Emilie (vollständiger Name); Ley, Renate Martha Emilie (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Soziologin und Hochschullehrerin
GEBURTSDATUM 29. Juli 1922
GEBURTSORT Wiesdorf
STERBEDATUM 12. August 2004
STERBEORT Wiehl