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| 734470 / 267746 | ||
| Streckenart: | temporärer Strassenkurs | |
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| Eröffnung: | 1948 | |
| Stillgelegt: | 1952 | |
| Zeitzone: | MEZ | |
| Streckenlayout | ||
| Streckendaten | ||
| Wichtige Veranstaltungen: |
Preis der Ostschweiz 1948–1951 | |
| Streckenlänge: | 2,8 km (1,74 mi) | |
| Höhenunterschied: | 14 m (45,93 ft) | |
| Kurven: | 3 | |
Die Rennstrecke Erlen war eine temporäre Motorsport-Rennstrecke, auf der zwischen 1948 und 1951 Motorrad‑ und Automobilrennen stattfanden. Sie lag in der Gemeinde Erlen im Bezirk Weinfelden des Schweizer Kantons Thurgau.
Auf dem 1948 erstmals für ein nationales Motorradrennen genutzten Strassenkurs wurde von 1949 bis 1951 der Preis der Ostschweiz ausgetragen, der für Formel-2-Fahrzeuge und Sportwagen sowie Motorräder ausgeschrieben war. Beim Motorradrennen am 7. Mai 1950 kam der Schweizer Fahrer Konrad Vaterlaus ums Leben.
Die Strecke war ein 2,8 Kilometer langer Dreieckskurs mit sechs Kurven. Start und Ziel sowie die Boxengasse lagen auf der Hauptstrasse (N23) in etwa gegenüber der heutigen Schule. Nach 500 Metern bog die Strecke nach rechts auf die Bahnhofstrasse ab. Dieser folgte sie bis zur Einmündung in die heutige Poststrasse (K 102), die letztendlich wieder zurück auf die Hauptstrasse führte.
Am 7. Mai 1950 gewann Luigi Villoresi auf einem Ferrari 166 den Preis der Ostschweiz in einem Feld von 15 gestarteten Fahrzeugen. Im Folgejahr beendete Peter Whitehead das am 12. August über 60 Runden ausgetragene Rennen als Sieger in einem Ferrari 125/166. Motorradrennen fanden bei allen vier Veranstaltungen statt, wobei lediglich bei der Ausgabe 1949 fünf Klassen (125 cm³, 250 cm³, 350 cm³, 500 cm³, Gespanne) an den Start gingen. 1950 und 1951 wurden nur für die Klassen 250 und 500 cm³ sowie Gespanne Rennen ausgeschrieben.