Richelbach Gemeinde Neunkirchen | |
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| Koordinaten: | 49° 41′ N, 9° 24′ O |
| Höhe: | 290 m ü. NHN |
| Fläche: | 7,09 km² |
| Einwohner: | 458 (2023) |
| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1975 |
| Postleitzahl: | 63930 |
| Vorwahl: | 09378 |
Richelbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neunkirchen im Landkreis Miltenberg (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Richelbach hat eine Fläche von 7,089 km². Sie ist in 1316 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5387,01 m² haben.
Richelbach wurde erstmals 1148 erwähnt. Der landwirtschaftlich geprägte Ort unterstand jahrhundertelang dem Frauenkloster Altmünster in Mainz. Das Kloster war bis zu seiner Auflösung 1781 Niedergerichtsherr von Richelbach, danach ging dieses Recht auf den Mainzer Universitätsfonds über. Die heilige Bilhildis von Altmünster, der teilweise legendarischen Überlieferung nach Gründerin des Klosters, ist Ortspatronin von Richelbach. Auch die im Ort befindliche kleine Kirche, eine Filialkirche der Pfarrei Neunkirchen, ist ihr geweiht. Dabei handelt es sich um ein sehr seltenes Patrozinium.
Neben der 1903 errichteten neuromanischen Kirche St. Bilhildis gibt es drei weitere Baudenkmäler in Richelbach, alle aus Sandstein gefertigt: einen neugotischen Bildstock (1859), ein Wegkreuz (1870) und eine Mariensäule (ursprünglich 1713).