| Rickettsiales | ||||||||||
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Rickettsia rickettsii innerhalb einer Zelle einer Zecke | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Rickettsiales | ||||||||||
| Gieszczykiewicz 1939 |
Die Rickettsiales bilden eine Ordnung kleiner Bakterien innerhalb der Alphaproteobacteria. Die meisten Arten dieser Gruppe sind obligat intrazellulär, sie können nur als Endosymbionten innerhalb fremder Zellen überleben. Rickettsiales sind im Labor schwierig zu kultivieren. Viele Gattungen, wie zum Beispiel Rickettsia, enthalten pathogene Vertreter.
Das Genom der Art Rickettsia prowazekii wurde vollständig sequenziert und weist Ähnlichkeit mit der mitochondrialen DNA auf, was für die Endosymbiontentheorie von Interesse ist. 2018 veröffentlichte Metagenomanalysen legen allerdings nahe, dass der Vorfahre des Mitochondriums keine Rickettsiale ist.
Zur Familie Rickettsiaceae gehören u. a. folgende Pathogene:
Die Familie Anaplasmataceae gilt inzwischen als synonym mit Ehrlichiaceae (LPSN).
Die Systematik dieser Ordnung war in den letzten Jahren aufgrund von 16S-rRNA-Analysen einer großen Umstellung unterzogen. Aber auch innerhalb der Familien wurden viele Veränderungen unternommen. Unter anderem wurde die Unterteilung der Rickettsiaceae in drei Tribus aufgegeben.
Systematik nach der List of Prokaryotic names with Standing in Nomenclature (LPSN) mit Stand 18. August 2026 (Synonyme/Fehlschreibungen in eckigen Klammern):
Ordnung Rickettsiales Gieszczykiewicz 1939 (Approved Lists 1980)
Eine ältere Klassifikation, welche man aber noch oft in der Literatur findet – hier nach Niehaus (1985):
Rickettsiaceae: (Diese Familie wird hierbei in drei Gruppen (Tribus) unterteilt)
Bartonellaceae:
Anaplasmataceae: