| Film | |
| Titel | Ritual in Transfigured Time |
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| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Erscheinungsjahr | 1946 |
| Länge | ca. 15 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Maya Deren |
| Drehbuch | Maya Deren |
| Produktion | Maya Deren |
| Musik | – |
| Kamera | Hella Heyman |
| Besetzung | |
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Ritual in Transfigured Time ist ein US-amerikanischer kurzer Experimentalfilm von Maya Deren aus dem Jahr 1946. Der schwarzweiße, stumme 16-mm-Film verbindet Alltagsgesten, gesellschaftliche Umgangsformen und modernen Tanz zu einer choreografisch montierten Bewegungsfolge.
Der Film beginnt in einer häuslichen Situation, die als „Ritual“ der Gesten und Handlungen inszeniert ist, und führt anschließend in eine Gesellschaftsszene: Begegnungen, Begrüßungen und Blicke werden so montiert, dass der Eindruck einer durchgehenden Choreografie entsteht. Im weiteren Verlauf geht die Bewegung aus dem Innenraum in eine Tanzsequenz im Freien über.
Ritual in Transfigured Time ist als stummer 16-mm-Schwarzweißfilm realisiert. Die Kameraarbeit wird in einem Pressedossier zu Deren als von Hella Heyman (Hella Hammid) fotografiert angegeben; zudem wird eine choreografische Zusammenarbeit mit Frank Westbrook erwähnt.
In einer Programmankündigung des MoMA wird hervorgehoben, dass Deren die Dialoge der Party-Szene ausspart und durch Montage und Bewegung eine „gesellschaftliche“ Choreografie erzeugt. In einem Programmtext des Berliner Arsenal wird Deren mit der Beschreibung zitiert, Ritual habe mit „nature and process of change“ zu tun. (Interpretierende) Einordnungen betonen die Verbindung von Alltagsgeste und sozialem „Ritual“ sowie die Steigerung von Begrüßungsformen zur performativen Bewegung.
Der Film wird in Programmen und Kanonisierungen des Avantgarde-Kinos regelmäßig geführt; so ist er Bestandteil der „Essential Cinema“-Liste von Anthology Film Archives. In kuratierten Präsentationen wird er zudem als ein zentraler Beitrag zu Derens Tanzfilmen beschrieben, der Choreografie und zeiterzeugende filmische Effekte verbindet.