Robert Aaron Gordon

Robert Aaron Gordon (* 26. Juli 1908 in Washington, D.C.; † 7. April 1978 in Berkeley, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Robert Aaron Gordon studierte Wirtschaftswissenschaft und zwar zunächst an der Johns Hopkins University, wo er 1928 den Bachelorgrad erwarb. Sein Studium setzte er anschließend an der Harvard University fort. Dort legte er 1931 die Magisterprüfung ab und promovierte 1934 zum Ph.D. Von 1931 bis 1938 unterrichtete er in Harvard. Von 1938 bis 1978 lehrte er an der University of California, Berkeley, seit 1947 als ordentlicher Professor. Während des Zweiten Weltkriegs leistete er von 1942 bis 1945 Kriegsdienst. Nach dem Krieg war er außerdem als Berater für mehrere staatliche Institutionen tätig. Von 1961 bis 1976 gehörte er dem Direktorengremium des National Bureau of Economic Research an. 1972 wurde Gordon zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt. 1975 war er als Nachfolger von Walter W. Heller Präsident der American Economic Association. Gordon veröffentlichte über Industrieökonomik, Wirtschaftswachstum und den Arbeitsmarkt in den USA.

Seine Söhne David M. Gordon und Robert J. Gordon waren bzw. sind ebenfalls Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Gordon, Robert Aaron. In: Mark Blaug (Hrsg.): Who's who in Economics. 3. Aufl. Elgar, Cheltenham 1999, S. 444, ISBN 1-85898-886-1.
  2. ↑ Robert Aaron Gordon, Economics, Berkeley. In: University of California / In Memoriam, 1980 (abgerufen am 17. September 2026).
  3. ↑ Book of Members 1780–present, Chapter G. (PDF; 1,1 kB) In: amacad.org. American Academy of Arts and Sciences, abgerufen am 17. September 2026 (englisch).
Personendaten
NAME Gordon, Robert Aaron
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 26. Juli 1908
GEBURTSORT Washington, D.C.
STERBEDATUM 7. April 1978
STERBEORT Berkeley, Kalifornien