
Robert Picht (* 27. September 1937 in Berlin; † 24. September 2008 in Hinterzarten) war ein deutscher Soziologe und Romanist.
Als Sohn des Professors Georg Picht und seiner Ehefrau Edith Axenfeld studierte er Soziologie und Romanistik an den Universitäten von München, Frankfurt/Main, Hamburg, Paris, Madrid und Freiburg. Im Jahre 1964 erlangte er in Hamburg den Grad eines Magister artium im Fach französischer Literatur. An der Sorbonne bestand er 1972 die Prüfung zur Promotion eines Dr. phil. An der Fernuniversität Hagen wurde er im Jahre 1990 zum Professor für Soziologie ernannt.
Von 1965 bis 1972 gehörte er dem Büro des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Paris an. In dieser Zeit war er auch Lektor für deutsche Sprache und Politik am Institut d’Etudes Politiques and Ecole Nationale d’Administration in Paris.
Von 1972 bis zum Jahre 2002 übernahm er das Amt des Direktors am Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg. Am Europakolleg in Natolin, Warschau, war er Vizedirektor von 2004 bis 2007. Weiterhin nahm er die Funktion eines Vizepräsidenten und Vorsitzenden des Exekutiv-Komitees der Europäischen Kulturstiftung in Amsterdam von 1976 bis 1995 wahr.

Das Grab Robert Pichts befindet sich auf dem Freiburger Hauptfriedhof in Feld 57d in der Nähe der Mitscherlich-Kapelle.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Picht, Robert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Soziologe und Romanist |
| GEBURTSDATUM | 27. September 1937 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 24. September 2008 |
| STERBEORT | Hinterzarten |