Roccabianca

Roccabianca
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Roccabianca (Italien)
Roccabianca (Italien)
Staat Italien
Region Emilia-Romagna
Provinz Parma (PR)
Lokale Bezeichnung Rocabiànca
Koordinaten 45° 0′ N, 10° 13′ OKoordinaten: 45° 0′ 0″ N, 10° 13′ 0″ O
Höhe 32 m s.l.m.
Fläche 40,2 km²
Einwohner 2.938 (31. Dez. 2025)
Postleitzahl 43010
Vorwahl 0521
ISTAT-Nummer 034030
Website Roccabianca
Befestigungsanlage Rocca dei Rossi in Roccabianca aus der Zeit zwischen 1446 und 1463

Roccabianca (aus ital. rocca ‚Fels‘ und bianco ‚weiß‘ zusammengesetzt, also in etwa Weißenfels) ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 2938 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) in der Provinz Parma in der Emilia-Romagna.

Geographie

Die Gemeinde liegt etwa 25 Kilometer nordnordwestlich von Parma am Po. Der Taro bildet die östliche Grenze der Gemeinde.

Geschichte

Der ursprüngliche Kern der heutigen Roccabianca, damals bekannt als Rezinoldo (oder Arzenoldo), wurde wahrscheinlich zum ersten Mal in einem Diplom erwähnt, das Kaiser Friedrich Barbarossa 1189 ausstellte, als er den Marquis Oberto Pallavicino mit dem Lehen betraute.

Im Jahr 1375 bestätigte der römisch-deutsche König Wenzel von Luxemburg die Rechte von Niccolò Pallavicino an Ragazzola, während Kaiser Sigismund von Luxemburg 1416 bescheinigte, dass Rezinoldo den Brüdern Giacomo und Pier Maria I. de’ Rossi gehörte. Die Zusammenstöße zwischen den beiden wichtigen Familien verschärften sich und führten dazu, dass die Familie Pallavicino die Güter von Zibello, Ragazzola und Rezinoldo eroberte und in Brand setzte.

Im Jahr 1449 verlieh der Herzog von Mailand Francesco Sforza offiziell das Lehen an der Adelsfamilie de’ Rossi; im folgenden Jahr begann Pier Maria II. de’ Rossi (1413–1482), italienischer Herr und Condottiere mit dem Bau der mächtigen Festung, der 1465 abgeschlossen wurde; 1467 schenkte der Graf die Burg seiner Geliebten Bianca Pellegrini.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Commons: Roccabianca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2025. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).
  2. ↑ Paola Barbara Conti: Danesio dei Maineri. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2. März 2010, abgerufen am 18. Februar 2020.