| Rohnsdorf (Dorf) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Liebenfels (KG Liebenfels, Hardegg) | |
| Koordinaten | 46° 43′ 17″ N, 14° 16′ 48″ O | |
| Höhe | 485 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 73 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 36 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01480 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Rohnsdorf ist eine Ortschaft in der Gemeinde Liebenfels im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat 73 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Sie liegt teils auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Liebenfels, teils auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Hardegg; vor 1958 war das Dorf auch auf zwei politische Gemeinden aufgeteilt.
Die Ortschaft liegt im Südwesten des Bezirks St. Veit an der Glan, südlich des Gemeindehauptorts Liebenfels. Der nordöstliche Teil des Dorfs liegt auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Liebenfels, der Rest des Dorfs auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Hardegg.
Im Ort werden die folgenden Hofnamen geführt: Mattelbauer (Nr. 1), Walch (Nr. 2), Gosropp (Nr. 3), Glanbauer (Nr. 5), Lenz (Nr. 6), Schütz (Nr. 7), Manschkeusche (Nr. 9), Primas (Nr. 10), Geiger (Nr. 11), Niklas (Nr. 12), Bachkeusche (Nr. 15), Pongerl (Nr. 17), Müllnerhansl (Nr. 19), Schusterlenz (Nr. 20), Thalle (Nr. 21), Binderkeusche (Nr. 22), Schneiderlipp (Nr. 23) und Pichlbauer (Nr. 24).
Der Ort wurde 1444 als Vronsdorf genannt. Ab 1616 befand sich die Filialkirche St. Magdalena im Ort, die 1767 abbrannte. Durch das Dorf verlief die Grenze zwischen den Landgerichten Hardegg und Karlsberg, daher wurde auch die Grenze der Katastralgemeinden quer durch den Ort gezogen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte der nordöstliche Teil des Dorfs als Teil der Steuergemeinde Feistritz (heutiger Name: Liebenfels) zum Steuerbezirk Karlsberg, der Rest des Dorfs als Teil der Steuergemeinde Hardegg gehörte zum Steuerbezirk Hardegg. Bei Gründung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kam der nordöstliche Teil an die Gemeinde Feistritz (1865 in Gemeinde Pulst umbenannt), der Rest des Dorfs an die Gemeinde Hardegg. Ein Großbrand im Jahr 1900 zerstörte 13 Gebäude. 1958 kam der gesamte Ort an die Gemeinde Liebenfels, die damals durch die Fusion der Gemeinden Hardegg, Pulst und Liemberg entstand.
Für das Dorf ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: