Rohrstorf

Rohrstorf
Gemeinde Himbergen
Koordinaten: 53° 6′ N, 10° 43′ OKoordinaten: 53° 6′ 12″ N, 10° 43′ 4″ O
Fläche: 2,78 km²
Einwohner: 54 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29584
Vorwahl: 05828
Rohrstorf (Niedersachsen)
Rohrstorf (Niedersachsen)
Lage von Rohrstorf in Niedersachsen

Rohrstorf ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Himbergen im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Rohrstorf eine eigenständige Gemeinde. Himbergen gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Geographie

Das kleine Dorf Rohrstorf liegt in der Ostheide etwa einen Kilometer nordwestlich von Himbergen. Der östliche Teil der Gemarkung Rohrstorf ist dicht bewaldet und liegt im Staatsforst Göhrde.

Geschichte

Rohrstorf gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Medingen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Bevensen im Departement der Aller. 1814 fiel Rohrstorf an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Medingen. 1867 fiel die Gemeinde Rohrstorf mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Rohrstorf am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Himbergen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181262
184550
187169
188558
189546
190542
192551
193958
1950168
1961107
197074

Bodendenkmale

Ein Steinmal im Westen der Gemarkung ist ein Bodendenkmal.

Einzelnachweise

  1. ↑ Daten und Karte der Gemarkung Rohrstorf
  2. ↑ Angabe der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf
  3. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  4. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  6. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  7. ↑ Volkszählung 1871
  8. ↑ Volkszählung 1885
  9. ↑ Volkszählung 1895
  10. ↑ Volkszählung 1905
  11. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  12. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)