

Roland Schauls (* 1. Februar 1953) ist ein luxemburgischer Zeichner und Maler, der in Stuttgart und Luxemburg arbeitet.
Nach dem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (1974–1982) und einer Zeit als Dozent an der Freien Kunstschule zu Stuttgart (1980–1998) ist er als freier Künstler tätig. 1998 und 2018 wurde er vom „Cercle artistique de Luxembourg“ mit dem Pierre-Werner-Preis ausgezeichnet.
In seinen Bildern setzt sich Roland Schauls mit bedeutenden Malern aus der Vergangenheit auseinander (z. B. Georges de La Tour, Diego Velázquez, Jean-Antoine Wattenau, Thomas Gainsborough, Arnold Böcklin, Henri Matisse) und bezieht sich auf deren Bilder. Eine von Schauls’ Besonderheiten ist, dass er oft in Serien malt, in denen immer wieder verschiedene Motive in unterschiedlichen Variationen wiederkehren.
Ein über 100 m² großes Gemälde mit paraphrasierten Porträts aus den Uffizien hängt seit Februar 2020 permanent in der Eingangshalle des Nationalmuseums für Geschichte und Kunst (Musée national d’histoire et d’art (MNHA)) in der Luxemburger Altstadt. Zwischen 1995 und 1998 schuf Schauls das aus insgesamt 504 historischen Maler-Selbstbildnissen bestehende Gesamtgemälde. Die Motive wurden aus dem Bestand der Selbstbildnis-Sammlung der Uffizien in Florenz ausgewählt und zeigen unter anderem Albrecht Dürer, Rembrandt van Rijn, Peter Paul Rubens, Velazquez und Delacroix. Eine private Gesellschaft, die „Portrait Society“, beschäftigt sich mit der Wiederentdeckung des künstlerischen Erbes der dargestellten Künstler.
Anlässlich des Thronwechsels in Luxemburg am 3. Oktober 2025, schuf Schauls eines der offiziellen Porträts von Großherzog Guillaume V.
Roland Schauls ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Auswahl an Ausstellungen, an denen Schauls teilgenommen hat:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schauls, Roland |
| KURZBESCHREIBUNG | luxemburgischer Maler |
| GEBURTSDATUM | 1. Februar 1953 |
| GEBURTSORT | Luxemburg |