Rolf Decot CSsR (* 1942 in Essen) ist ein deutscher katholischer Theologe.
Decot entstammt einer Berliner Hugenottenfamilie. Er legte sein Abitur am Collegium Josephinum Bonn ab und trat anschließend bei den Redemptoristen ein. Er studierte Theologie zunächst in Trier, dann ab 1965 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Hennef. Nach der Priesterweihe 1970 studierte er zusätzlich Geschichte und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Die anschließende theologische Promotion wurde von Anton Philipp Brück betreut. Diese Arbeit über den „Kurfürst und Erzbischof Sebastian von Heusenstamm 1545–1555“ wurde mit dem Preis der Universität Mainz ausgezeichnet. Vor und nach seiner Habilitation in Mittlerer und Neuerer Kirchengeschichte („Reform und Reichspolitik“) in Mainz entfaltete er eine intensive Lehrtätigkeit. Er war von 1984 bis 1996 Professor für Kirchengeschichte an der Phil.-Theol. Hochschule Hennef und seit 1996 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin, zugleich ist er außerplanmäßiger Professor an der Universität Mainz. Von 1977 bis 2007 war Decot wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Er sitzt im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift Theologie der Gegenwart (Universität Erfurt).
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Religionsfrage auf den Reichstagen des 16. Jahrhunderts, Reformation und Ökumene, das Erzstift Mainz in der frühen Neuzeit, Religion und Kirche am Ende des Alten Reiches und in der Säkularisation und Ordensgeschichte (Redemptoristen).
| Personendaten | |
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| NAME | Decot, Rolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher katholischer Theologe |
| GEBURTSDATUM | 1942 |
| GEBURTSORT | Essen |