Rolf Rogge (* 1944) ist ein deutscher Wirtschaftsinformatiker.
Leben
Rolf Rogge legte 1962 das Abitur am Humboldt-Gymnasium (damals Erweiterte Oberschule genannt) in Potsdam ab. Er studierte anschließend von 1962 bis 1968 Wirtschaftsmathematik und Mathematik an den UniversitätenLeipzig und Jena. Er war von 1968 bis 1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rechenzentrum des Instituts für Energetik Leipzig. Nach der Promotion 1973 in Jena und der Habilitation 1984 in Halle war er von 1985 bis 1994 Hochschuldozent und seit 1994 Universitätsprofessor für Wirtschaftsinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er ist Mitglied der Gesellschaft für Informatik und der Gesellschaft für Operations Research e.V.
Schriften (Auswahl)
Eigenschaften der Riemann-Liouville’schen Integrationsoperatoren. 1973.
Ökonomisch-mathematische Modellierung und Algorithmierung großer Optimierungsprobleme der Wirtschaftspraxis und Möglichkeiten ihrer effektiven rechentechnischen Realisierung. 1984.
mit Mike Steglich: Betriebswirtschaftliche Entscheidungsmodelle zur Verfahrenswahl sowie Auflagen-und Lagerpolitiken. 2007.
mit Martin Backhaus: Agieren statt Reagieren. Wege zu einem aktiven Management medialer Nutzungsrechte im Rundfunk. 2007.
mit Taïeb Mellouli und Mike Steglich: Produktionsprogrammplanung unter Einbeziehung von Preis-Absatz-Funktionen und Lernkurveneffekten. 2008.
Literatur
Taïeb Mellouli (Hrsg.): Beiträge zum Festkolloquium „Angewandte Optimierung“ anlässlich des 65. Geburtstages von Prof. Dr. Rolf Rogge.
Teil 1: Anwendungen der mathematischen Optimierung und Entscheidungsunterstützung. ISBN 978-3-86829-303-6.
Teil 2: Ansätze der mehrkriteriellen und stochastischen Optimierung. ISBN 978-3-86829-529-0.
Einzelnachweise
↑Förderverein des Humboldt-Gymnasiums Potsdam e.V. (Hrsg.):Humboldt-Gymnasium Potsdam. Eine Schulchronik 1822 bis 2013. überarbeitete Neuausgabe der 2001 erschienenen Ausgabe Auflage. Märkischer Verlag Wilhelmshorst, Potsdam 2014, ISBN 978-3-00-044349-7, S.466.